SAS kooperiert ab sofort mit der European Banking Federation (EBF) bei der Bekämpfung von Geldwäsche (Anti-Money Laundering).
(Quelle: Sergey Nivens/Shutterstock)
Die Partnerschaft von SAS, Anbieter von Lösungen für Analytics und KI, und der European Banking Federation (EBF) hat sich zum Ziel gesetzt, bei Banken das Wissen zu vertiefen, wie sie mit Advanced Analytics kriminelle Transaktionen eindämmen können. Hierbei kommen Technologien wie KI und Machine Learning zum Einsatz. Diese Aktivitäten sorgen dafür, dass weltweit jährlich bis zu zwei Billionen US-Dollar (oder fünf Prozent des globalen Bruttosozialproduktes) illegal transferiert und gewaschen werden. Die EBF repräsentiert 5.981 europäische Finanzinstitute mit rund 2,6 Millionen Mitarbeitern.
Neue Ansätze bei der Geldwäschebekämpfung
„Die extrem schnelle Weiterentwicklung von Technologien und Geschäftsprozessen führt dazu, dass konventionelle Methoden der Geldwäschebekämpfung nicht mehr greifen. Stattdessen sind innovative Ansätze gefragt“, erklärt Wim Mijs, CEO der EBF. „Die Zukunft von AML liegt in fortschrittlichen Technologien und übergreifend genutzten Lösungen. Diese vermitteln ein vollständiges Bild von komplexen kriminellen Netzwerken und helfen so Geldwäscheexperten bei Banken, noch gezielter dagegen vorzugehen. Die Zusammenarbeit mit SAS bringt uns dem Ziel einen wichtigen Schritt weiter, unsere Mitglieder und die Finance Community auf diese neue Lage vorzubereiten.“
Die Partner werden in der ersten Jahreshälfte 2022 eine virtuelle Masterclass-Serie zu AML starten. In der Serie werden Experten erklären, wie sich Advanced Analytics gegen Geldwäsche einsetzen lässt. Während sich Trainings bisher auf regulatorische und operative Aspekte konzentrierten, soll diese Serie explizit die Vorteile moderner Technologien wie KI und Machine Learning in der effizienten Bekämpfung von Finanzverbrechen in den Vordergrund stellen.
Die AML Masterclass zu AML und Advanced Analytics besteht aus zwei Teilen:
„Demystifying AI for Anti-Money Laundering”: Die erste Session im März 2022 zeigt, wie KI und Machine Learning konkret bei AML helfen können. Ein Aspekt ist der Shared-Ansatz beim Transaktionsmonitoring – und wie dieses in das aktuelle regulatorische Rahmenwerk passt.
„New Technologies for KYC“: Die zweite Session im April/Mai 2022 setzt sich mit der rechtlichen Landschaft auseinander. Sie erforscht neue Wege, die Advanced Analytics Banken für Know-Your-Customer(KYC)-Prozesse und zur Sicherung der Sorgfaltspflicht gegenüber Kunden eröffnet. Experten veranschaulichen, wie unter anderem digitale Identifikation und Netzwerkvisualisierung die Transparenz und Effizienz beim Onboarding von Neukunden verbessern können.
Gesamtpaket an Maßnahmen mit Advanced Analytics
Trotz der steigenden Anzahl von Reports zu verdächtigen Aktivitäten konnten in der EU zwischen 2009 und 2014 laut Europol lediglich 1,1 Prozent der auf kriminellen Wegen erworbenen Assets beschlagnahmt werden. Die Pandemie öffnet mit der damit einhergehenden Digitalisierung Kriminellen noch mehr Möglichkeiten, Sicherheitslücken auszunutzen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Europäische Kommission ein Paket zur Geldwäschebekämpfung auf den Weg gebracht. Dieses legt unter anderem direkte Richtlinien für Banken und andere regulierte Institutionen fest. Zudem ist es geplant, in den kommenden Jahren eine europäische AML-Behörde zu etablieren.
SAS, KPMG und die Association of Certified Anti-Money Laundering Specialists (ACAMS) haben eine Umfrage unter den Mitgliedern der Vereinigung durchgeführt. Hierbei sollte herausgefunden werden, wie Compliance-Experten ihre AML-Strategien an die neue Situation durch Corona anpassen. Demnach gibt ein Drittel der Finanzinstitute gab an, dass sie den Einsatz von KI und Machine Learning zur Geldwäschebekämpfung vorantrieben. 39 Prozent erklären, dass die Implementierungspläne trotz COVID-19 ungehindert vorangingen.
SAS mit vier Risk Technology Awards ausgezeichnet
SAS wurde jetzt mit „Risk Technology Awards“ in den Bereichen Stresstests, regulatorische Eigenkapitalberechnung, Verbraucherkreditmodellierung und IFRS 9 ausgezeichnet. Die „Risk Technology Awards“ werden vom Expertenpanel Risk.net an Technologieanbieter vergeben, die die Finanzbranche bei ihren Herausforderungen unterstützen. Dazu gehören die Erfüllung regulatorischer Anforderungen, die Geldwäschebekämpfung und der Umgang mit Kredit-, operativen und unternehmerischen Risiken. Die Jury lobte SAS unter anderem für die „proaktive und kontinuierliche Innovation“. SAS sei „kommenden Regelungen stets einige Schritte voraus“, adressiere die größten Problemfelder von Banken und punkte mit. In den folgenden Kategorien hat die Jury SAS prämiert:
„Enterprisewide Stress-testing Product of the Year”: Die Lösung von SAS für Stresstests hilft Banken und Versicherungen bei der umfassenden Szenario-basierten Planung – von Szenario- und Datenmanagement bis hin zu Quantifizierung und Reporting.
Stand: 16.12.2025
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„Regulatory Capital Calculation Product of the Year“: Die Lösung stellt Finanzinstituten ein integriertes zuverlässiges Framework für die komplexe Berechnung der aufsichtskonformen Eigenkapitalunterlegung und Reporting-Prozesse bereit.
„Consumer Credit Modeling Software of the Year“: Mit KI und Machine Learning ermöglicht die SAS Lösung eine durchgängige Risikomodellierung und Entscheidungsfindung über den gesamten Kreditlebenszyklus hinweg.
„IFRS 9 Enterprise Solution of the Year“: Die Lösung unterstützt Banken und Versicherungen darin, die regulatorischen Anforderungen des Standards zu erfüllen. Einschließlich der Erstellung von Modellen, Workflows und Berichten..
Mit Risikomanagement den Weg aus der Krise gefunden
„Die Branche hat kaum jemals zuvor ein solches Maß an Disruption und Unsicherheit erlebt wie in der aktuellen Situation – nicht einmal in der Finanzkrise von 2008. Umso mehr Gewicht bekommen solche Auszeichnungen, die für den Erfolg unserer Kunden stehen“, erklärt Troy Haines, Senior Vice President und Head of Risk Research and Quantitative Solutions bei SAS. „Von einem Tag auf den anderen waren Risikomodelle und die Daten, mit denen sie erstellt werden, keine zuverlässigen Größen mehr. Aber mit ihrer Investition in SAS haben unsere Kunden ihr Risikomanagement auf neue Beine gestellt. Somit haben sie den Weg aus der Krise gefunden, manche gehen sogar gestärkt daraus hervor. Und sie helfen wiederum ihren Kunden, zu überleben und sich zu erholen.“
Die ausgezeichneten Lösungen von SAS sind nahtlos in SAS Risk Stratum integriert. Die Cloud-fähige Plattform schafft eine einheitliche Sicht auf das Risikomanagement im Unternehmen über sämtliche Abteilungen hinweg. Zudem bietet sie konsistente rollenspezifische Nutzeroberflächen. Welche Rolle Automatisierung und Modernisierung des Risikomanagements im Bankensektor spielen, zeigt eine globale Studie von Longitude und SAS. (sg)