Eine neue Studie von Nexthink hat untersucht, wie Unternehmens-IT über den Büroarbeitsplatz hinaus das digitale Arbeitsumfeld prägen. So sehen sich die meisten IT-Verantwortlichen in einer wichtigen Rolle, um die Umgebung der Arbeitsplätze zuverlässig zu gestalten.
(Quelle: conceptcafe - Adobe Stock)
Laut der Studie "IT in the Evolving Workplace" von Nexthink sind 96 Prozent der deutschen IT-Fachleute der Ansicht, dass sich die Rollen und Verantwortlichkeiten ihrer Arbeit verschieben. Hin zur Bereitstellung von Lösungen, die die Zusammenarbeit und Produktivität der Mitarbeiter fördern,
Mehr als die Hälfte der IT-Experten wünscht sich mehr Anerkennung für ihre Rolle und Verantwortlichkeiten. Zudem betrachten die IT-Experten die Gewährleistung einer störungsfreien Remote-Arbeitsumgebung als schwieriger als Maßnahmen für Cybersecurity .
98 Prozent der Befragten sehen die IT in einer wesentlichen Rolle, um eine zuverlässige Arbeitsplatzumgebung sicherzustellen.
In den nächsten fünf Jahren sollen 48 Prozent der Arbeitsplätze vorwiegend virtuell sein. 44 Prozent sind eine Kombination aus Büro- und Remote-Arbeitsplatz und nur acht Prozent traditionelle Büroarbeitsplätze.
Die neue Studie „IT in the Evolving Workplace“ von Nexthink zeigt, wie sich die Pandemie auf die Arbeitskultur in Unternehmen auswirkt. Und sich damit auch die Prioritäten der IT-Teams verschoben haben. Vor der Pandemie waren nur 16 Prozent (in Deutschland 21 Prozent) der IT-Entscheidungsträger der Meinung, dass die IT-Abteilung weitgehend für die Umgebung der Arbeitsplätze verantwortlich ist. Für die nächsten fünf Jahre erwarten jedoch 45 Prozent (in Deutschland 43 Prozent), dass dies weitgehend in ihren Zuständigkeitsbereich fällt.
94 Prozent und in Deutschland 96 Prozent der IT-Fachleute sind der Ansicht, dass sich die Rollen und Verantwortlichkeiten ihrer Arbeit verschieben. Und zwar weg von der einfachen Bereitstellung von IT-Ausrüstung, hin zur Bereitstellung von Lösungen, die die Produktivität der Mitarbeiter fördern. 92 Prozent der deutschen Befragten haben von ihrem Unternehmen zusätzliche Schulungen erhalten. Diese sollen die Weiterentwicklung ihrer Rolle seit der Umstellung auf Remote-Arbeit seit 2020 unterstützen. 97 Prozent der Befragten in Deutschland wurden zusätzliche Tools oder Software zur Verfügung gestellt.
IT wird zum Architekten digitaler Arbeitsplätze
„Durch hybride oder ortsunabhängige Arbeitsumgebungen ist die Unternehmens-IT gefordert, digitale Arbeitserfahrungen zu unterstützen und sogar die Nebenwirkungen von Remote-Arbeit zu berücksichtigen, wie etwa Isolation, Entfremdung und sinkendes Engagement“, erklärt Yassine Zaied, Chief Marketing & Strategy Officer bei Nexthink. „Infolgedessen wandelt sich die Rolle der IT von einem Problemlöser zu einem Architekten der Arbeitsplatzumgebung. Die Pandemie und das damit verbundene notwendige Homeoffice hat diesen Wandel nur beschleunigt. Denn Daten zeigen uns, dass sich die IT schon seit Jahren in diese Richtung bewegt. Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära. Nämlich was die Art und Weise betrifft, wie Unternehmen mit digitaler Arbeit umgehen und wer sie unterstützt.“
Neue Rolle der IT-Verantwortlichen
Die Studie hat auch die sich verändernden Rollen und Verantwortlichkeiten der IT untersucht. Demnach hat sich die Rolle der IT-Abteilung seit Jahren weiterentwickelt. 99 Prozent (Deutschland 98 Prozent) der Befragten sahen in den letzten fünf Jahren neue Aufgaben auf sich zukommen. Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung von Homeoffice-Arbeitsplätzen und Schulungen, die Unterstützung der Mitarbeiterkommunikation und die Entwicklung von Nachhaltigkeitsprojekten und -strategien.
Abgesehen von den Veränderungen wünschen sich IT-Fachleute mehr Anerkennung in ihrer neuen Rolle. Aus Sicht von 97 Prozent der deutschen Befragten gäbe es Möglichkeiten, die sie nutzen oder tun könnten, um sich als IT-Experte in einer dezentralen/hybriden Arbeitswelt zu positionieren. So wünschen sich 57 Prozent der Befragten mehr Anerkennung für ihre Rolle und Verantwortlichkeiten. Gefolgt von zusätzlichen Tools/Software (Durchschnitt 55 Prozent und Deutschland 51 Prozent), besserer Führung/Anleitung (Durchschnitt 53 Prozent, Deutschland 49 Prozent) und mehr Zeit für bestimmte Aufgaben (Durchschnitt 47 Prozent, Deutschland 48 Prozent).
Zuständigkeit für HR übernehmen vermehrt IT-Abteilungen
Traditionelle HR-Bereiche fallen zunehmend in den Zuständigkeitsbereich der IT-Abteilung. Während 58 Prozent der IT-Fachleute in Deutschland der Meinung sind, dass der Zugang zu effektiver und angemessener Technologie weitgehend in den Zuständigkeitsbereich der IT-Abteilung fällt, ist ein beachtlicher Anteil der Befragten der Meinung, dass die IT-Abteilung auch für andere, traditionell eher personalbezogene Bereiche zuständig ist. So sind 29 Prozent der Meinung, dass die IT-Abteilung weitgehend für eine effektive Zusammenarbeit der Mitarbeiter verantwortlich ist. 25 Prozent der deutschen Befragten sehen sich zum großen Teil für die Produktivität der Mitarbeiter zuständig.
Stand: 16.12.2025
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