Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Unternehmen müssen sich den neuen Bedingungen anpassen, sei es durch die Einführung hybrider Arbeitsformen oder die Neudefinition ihrer Nachhaltigkeitsverpflichtungen. HR-Verantwortliche sind dabei herausgefordert, die Arbeitsprozesse zu optimieren.
(Quelle: ipopba - Adobe Stock)
Als Reaktion auf die Herausforderungen und die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen haben sich die traditionellen HR-Methoden zu einem modernen Humankapitalmanagement entwickelt, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Zusätzlich fördern neue Technologien die Arbeitsflexibilität, ermöglichen personalisierte Lernmöglichkeiten und verbessern die Arbeitsprozesse
Die Erwartungen der Mitarbeiter haben sich grundlegend geändert. Unternehmen, die sich nicht anpassen, werden nicht überleben. Laut Gartner hat die Verbesserung des Arbeitsumfelds der Mitarbeiter für 47 Prozent aller Personalleiter die höchste Priorität. Das hat große Vorteile: Unternehmen, die sich auf die Verbesserung des Arbeitsumfelds konzentrieren, erwirtschaften 25 Prozent höhere Gewinne als Unternehmen, bei denen dies nicht geschieht.
Mitarbeiterzentrierte Technologie unterstützt Arbeitsprozesse
Vom Onboarding bis zum Offboarding müssen HR-Teams verstehen, was Mitarbeiter motiviert und fördert. Und welche Faktoren das Engagement der Mitarbeiter im Unternehmen verbessern. Mitarbeiterzentrierte Technologie kann hier eine Schlüsselrolle spielen. So können beispielsweise Unternehmen mit Gesundheits- und Wellness-Apps das körperliche und geistige Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter anhand anonymisierter, aggregierter Daten überprüfen. Human-Resource-Management-Systeme (HRMS) können effektiv als Werkzeuge für die Verbesserung der Zusammenarbeit dienen, indem sie die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken. Kurz gesagt, die Technologie spielt eine unschätzbare Rolle bei der Optimierung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie der Modernisierung der Arbeitsprozesse.
Technologie-gestützte Personalbeschaffung
Die Personalbeschaffung zählt auch in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Aufgaben der Personalleiter. Die Hälfte aller Unternehmen geht davon aus, dass sich der Wettbewerb um Spitzenkräfte in den kommenden Monaten noch weiter verschärfen wird. Und zwar unabhängig von den allgemeinen makroökonomischen Bedingungen. Alle Personalverantwortlichen sollten ihre Strategien an die sich stetig verändernden Geschäftsanforderungen anpassen und hierfür adäquate Szenarien entwickeln – auf Basis profunder Daten. Daher wird die Einrichtung eines effizienteren technologiegestützten und halbautomatischen arbeitenden Einstellungssystems bald zur Pflicht.
Eine durch künstliche Intelligenz gestützte digitale Talenterkennung wird in den Personalabteilungen eine größere Rolle spielen. Plattformen, die kinderleicht zu bedienen sind und über eine angemessene KI-basierte Datenanalyse verfügen, werden als erste Anlaufstelle für Personalvermittler dienen. Diese liefern umfassende Erkenntnisse über alle Parameter, einschließlich der Fähigkeiten und der sozialen Eignung der einzelnen Bewerber.
Höhere Qualifikation der Arbeitskräfte
Die Technologie entwickelt sich so schnell weiter, dass gefragte Qualifikationen nicht länger als drei bis fünf Jahre Bestand haben werden. Während aktuell "harte" technische Fähigkeiten gefragt sind, werden Arbeitgeber in den kommenden Monaten und Jahren Kommunikation, Führungsqualitäten und Liebe zum Detail schätzen – alles menschliche Fähigkeiten, die nicht automatisiert werden können.
Um mit dem Tempo des Wandels Schritt halten zu können, müssen sich Menschen und Unternehmen verstärkt auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter konzentrieren. Mit der Entwicklung strategischer Personalentwicklungsprogramme, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters zugeschnitten sind, können Unternehmen ihre Mitarbeiter mit den wichtigsten Fähigkeiten ausstatten, die sie benötigen, um die heutigen Anforderungen zu erfüllen und sich gleichzeitig auf künftigen Arbeitsprozesse vorzubereiten.
Arbeitsprozesse: Förderung des Wir-Gefühls
Initiativen für Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung (DEI) sind für HR-Teams auf der ganzen Welt zu einer der wichtigsten Aufgaben geworden und müssen weiterhin im Mittelpunkt stehen. Die Schaffung einer diversifizierten Belegschaft ist nicht nur richtig, sondern wirkt sich auch auf das Unternehmensergebnis aus. Bei Tech Mahindra sind wir der Überzeugung, dass alle DEI-Bemühungen der Welt vergeblich sind. Nämlich dann, wenn die Menschen im Unternehmen nicht das Gefühl haben, dass sie dazugehören. Um das Zugehörigkeitsgefühl zu fördern, ist es für Unternehmen entscheidend, einen Arbeitsplatz zu schaffen, an dem sich alle Mitarbeiter sicher fühlen und ihre Fähigkeiten entfalten können. Technologie kann dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Stand: 16.12.2025
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So können beispielsweise Mitarbeiter-Dashboards Analysen durchführen, um HR-Teams bei der Visualisierung und Vorhersage von Diversitätstrends zu unterstützen. Technologien für die Personalbeschaffung können dabei helfen, Vorurteile gegenüber Talenten aufgrund von Alter, Rasse und ethnischer Zugehörigkeit sowie gegenüber Menschen mit Behinderungen und LGBTQ+-Gemeinschaften zu vermeiden.
Wertschätzung der Mitarbeiter und ihrer Kultur
Die erfolgreichsten Unternehmen eint, dass sie ihre Mitarbeiter und ihre Kultur genauso wertschätzen wie ihre Geschäfte und ihre Bilanzen. Die Turbulenzen der letzten zwei Jahre, gepaart mit großen digitalen Umwälzungen, bieten den HR-Teams die perfekte Möglichkeit, personenzentrierte Technologien in der gesamten Personalabteilung zu verankern. Dies wird ihnen nicht nur helfen, die kommenden Stürme zu überstehen. Sondern auch eine langfristige, nachhaltige Personalstrategie zu entwickeln, die sich über Jahre hinweg auszahlen wird.
(Harshvendra Soin ist Global Chief People Officer & Head bei Tech Mahindra. (Bild: Tech Mahindra))
Über den Autor: Harshvendra Soin ist Global Chief People Officer & Head bei Tech Mahindra. Das zur Mahindra Group gehörende Unternehmen bietet kundenzentrierte Informationstechnologie-Services und -Lösungen. Die konvergenten, digitalen Design-Erfahrungen, Innovationsplattformen und wiederverwendbaren Assets verbinden eine Reihe von Technologien, die Anwendern Mehrwert und Erfahrungen bieten. In Deutschland ist Tech Mahindra mit rund 800 Mitarbeitern an zehn Standorten vertreten. (sg)