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ServiceNow World Forum Automatisierung: Siemens und ServiceNow stärken Sicherheit in der Produktion

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 5 min Lesedauer

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Siemens und ServiceNow haben auf dem World Forum in München ihre Partnerschaft verkündet. Das gemeinsame Angebot für Sicherheit in der Produktion kombiniert Sinec Security Guard und den Industrial Copilot von Siemens mit der Workflow-Automatisierung von ServiceNow.

(Bild: Siemens Digital Industries)
(Bild: Siemens Digital Industries)

Siemens und ServiceNow haben auf dem ServiceNow World Forum am 23. Oktober 2024 in München die künftige Kooperation vereinbart. Die Unternehmen wollen die industrielle Cybersicherheit verbessern und die Integration von generativer KI in die Produktion vorantreiben. Die Zusammenarbeit konzentriert sich darauf, Sinec Security Guard von Siemens zur Verbesserung der Cybersicherheit in der Produktion und den Siemens Industrial Copilot für generative KI-gestützte Automatisierung mit der Workflow-Automatisierung von ServiceNow zu kombinieren. Das Angebot von ServiceNow trägt dazu bei, die Abläufe in Fabriken zu vereinfachen und verbessern.

Einer aktuellen Studie zufolge wird der Markt für industrielle Cybersicherheit bis 2028 voraussichtlich 21,6 Milliarden US-Dollar erreichen. Zurückzuführen ist dies auf eine zunehmende Bedrohung für Operational-Technology-Systeme (OT) und der steigende Bedarf an einem effizienten Management von Schwachstellen. Laut der Prognose wird die Anwendung von generativer KI in industriellen Umgebungen exponentiell zunehmen, denn Unternehmen streben vermehrt nach betrieblicher Effizienz und verbesserter Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Durch Automatisierung Arbeitsabläufe vereinfachen

Cathy Mauzaize, President EMEA bei ServiceNow, sagt: „Unsere Zusammenarbeit mit Siemens ist ein entscheidender Schritt, um die OT-Netzwerksicherheit zu verbessern und den Einsatz generativer KI in der Produktion weiter auszubauen. Gemeinsam mit Siemens als Marktführer im Bereich der industriellen Automatisierung und dem Know-how von ServiceNow, mittels einer Plattform Arbeitsabläufe zu orchestrieren und zu automatisieren, ermöglichen wir unseren Kunden, schnell und umsichtig auf Schwachstellen zu reagieren und Abläufe zu vereinfachen.“

Rainer Brehm, CEO Factory Automation bei Siemens, ergänzt: „Das Siemens-Xcelerator-Portfolio mit Sinec Security Guard und dem Siemens Industrial Copilot sowie ServiceNows Automatisierungsfunktionen erlauben Kunden, schnellere und intelligentere Entscheidungen zu treffen. Unsere Zusammenarbeit ist ein wichtiger Meilenstein bei der Sicherung von OT-Umgebungen und beim künftigen Einsatz modernster KI-Technologie direkt auf dem Shopfloor.“

Sicherheit und Effizienz in Fabriken mit KI-gesteuerter Automatisierung

Der Siemens Industrial Copilot beschleunigt die Generierung von komplexen Code für die Automatisierung und steigert die Produktivität.(Bild:   Siemens Digital Industries)
Der Siemens Industrial Copilot beschleunigt die Generierung von komplexen Code für die Automatisierung und steigert die Produktivität.
(Bild: Siemens Digital Industries)

Die Operational Technology Service Management (OTSM) Suite von ServiceNow spielt in dieser Kooperation eine Schlüsselrolle. OTSM unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung und Sicherung ihrer betrieblichen Technologieumgebungen durch die Integration von IT- und OT-Workflows, die Bereitstellung von Echtzeit-Transparenz und die Automatisierung von Prozessen auf dem gesamten Shopfloor. Mit Sinec Security Guard wird die OT Vulnerability Response (OT VR) von ServiceNow weiter verbessert, um mehr Einblicke in Schwachstellen von OT-Geräten zu erhalten und so eine schnellere Erkennung und Behebung von Sicherheitsbedrohungen zu ermöglichen.

Die Now Platform von ServiceNow koordiniert und verwaltet komplexe Arbeitsabläufe im Bereich der Automatisierung und integriert KI in betriebliche Prozesse. Siemens bringt umfassendes Branchen-Know-how im Automatisierungsgeschäft ein. Der Siemens Industrial Copilot basiert auf generativer KI und verbessert langfristig die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in der Produktion. Unternehmen, die die Now Platform nutzen und dort ihre Arbeitsabläufe abbilden, erreichen mit dem Operations Copilot noch mehr Transparenz.

Mit Automatisierung die Produktivität verbessern

Betriebliche Prozesse sind leichter zu steuern, indem statische und dynamische Maschinendaten für Transparenz und Kontrolle sorgen. Der Operations Copilot unterstützt Mitarbeitende in der Produktion mit detaillierten Anweisungen und Empfehlungen in natürlicher Sprache. ServiceNow automatisiert Arbeitsabläufe – von der Wartungsplanung bis hin zur Problemlösung in Echtzeit. Dies trägt dazu bei, die KI-gesteuerten Erkenntnisse in greifbare und effiziente Maßnahmen umzusetzen, die die Produktivität verbessern sowie Ausfallzeiten minimieren.

Gemeinsam ermöglichen Siemens und ServiceNow, dass generative KI-gesteuerte Resultate aus dem Siemens Industrial Copilot direkt in ServiceNow-Workflows eingebettet werden. Die Unternehmen unterstützen Fabriken dabei, ihre Cybersicherheit zu optimieren, die betriebliche Effizienz zu steigern und modernste KI-Anwendungen in Fertigungsprozesse zu integrieren. Damit setzen sie neue Industriestandards für Resilienz und Innovation.

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Rolle von GenAI in der digitalen Transformation

ServiceNow hat heute auf dem World Forum am 23. Oktober in München mit Branchenvertretern über die Rolle von GenAI bei der digitalen Transformation diskutiert. Gemeinsam mit über 2.000 Partnern und Kunden, darunter Bosch, Siemens, BMW, die Schwarz-Gruppe, Bertelsmann, die BVG, BASF und MAN Energy Solutions, hat ServiceNow in zahlreichen Experten-Sessions erläutert, wie Unternehmen das volle Potenzial der AI für sich erschließen können.

Nach der Eröffnung des neuen Büros in München ist das World Forum bereits das zweite große Event in diesem Jahr, welches von ServiceNow in der Landeshauptstadt durchgeführt wurde. Im Zentrum des Austausches standen dabei die Chancen der AI-Transformation für Unternehmen sowie die konkrete Umsetzung von AI-Strategien und der daraus entstehende Mehrwert für Organisationen.

Karel van der Poel, Senior Vice President Products bei ServiceNow, sagte in seiner Keynote: „Wir dürfen nicht nur darauf schauen, welches Potenzial die AI in zwei, fünf oder zehn Jahren in sich birgt. Unternehmen nutzen bereits heute die AI in sehr unterschiedlichen Bereichen, um ihr Geschäft zu transformieren – von Automation über Datenanalyse bis hin zu Sprachmodellen. AI ist also längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern spielt bereits heute die erste Geige.“

AI-Vorreiter haben schon jetzt einen Wettbewerbsvorteil

Bei einem Roundtable diskutierten Vertreter von Cancom, Siemens und ServiceNow über den Einsatz von KI aus Geschäftsperspektive diskutierten und tauschten ihre Erfahrungen mit KI aus. Die Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die AI schon jetzt für Unternehmen einen enormen Mehrwert bietet und messbare Ergebnisse erzielen kann. Dafür dürfen Unternehmen die AI-Transformation jedoch nicht verschlafen, sondern müssen heute investieren.

Jochen Borenich, CSO bei Cancom SE, erklärte: „Unser Ziel ist es, die AI-Transformation so einfach wie möglich zu machen und gleichzeitig einen spürbaren Effekt für das Geschäft zu erzielen – insbesondere für den Mittelstand. Für diesen Transformationsprozess muss das gesamte Unternehmen an einem Strang ziehen und das funktioniert nur, wenn Geschäftsführung, Mitarbeiter und die eigenen Kunden mit an Bord sind. Messbare Erfolge durch die AI-Transformation liefern dafür die Grundlage.“

Robert Rosellen, Area Vice President bei ServiceNow, sagte beim Roundtable: „Natürlich ist die AI-Transformation eine technologische Herausforderung. Doch häufig wird übersehen, wozu die AI eigentlich dient: Die Arbeit und das Leben der Menschen einfacher zu machen und die AI in den Dienst der Menschen zu stellen, damit sich diese auf die wirklich wichtigen Aufgaben im Geschäft konzentrieren können. Wenn Unternehmen diesen Mehrwert erkennen, braucht es wenig Mühe, um sie von der AI-Transformation zu überzeugen.“