Wir leben in einer Welt der steten Veränderung. Dazu gehört auch gerade im Finanzwesen der Aktienmarkt. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Art und Weise, wie wir Aktien handeln, in den letzten Jahren durch Automatisierung dramatisch verändert hat. Am Besten lässt sich dies am DAX feststellen, der die 40 größten und umsatzstärksten Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse umfasst.
(Bild: Nattanan23 - pixabay.com)
Neue Tools wie Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind Treiber an den Finanzmärkten und mithilfe von Automatisierung und Datenanalytik lässt sich der Aktienhandel auf völlig neue Dimensionen hieven. In diesem Beitrag setzen wir uns mit dieser neuen Ära auseinander und reflektieren, welche Auswirkungen diese Entwicklung mit sich bringt.
Marktstruktur und Loyalität durch Automatisierung
Nie hat sich der Markt schneller bewegt als heute. Ein Satz, den Sie auch in zehn Jahren noch lesen können und der genauso viel Wahrheit mit sich bringen wird, wie er es bereits heute tut. Grund dafür sind die automatisierten Handelssysteme, welche in Bruchteilen von Sekunden in der Lage dazu sind, große Mengen an Aktien zu erwerben oder zu verkaufen.Diese Geschwindigkeiten führen zu einer erhöhten Liquidität und damit auch zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Aktien auf dem Markt, denn desto mehr Aktien gehandelt werden, desto schneller können Investoren zu stabileren Preisen handeln. Höhere Liquidität bringt auch den Vorteil mit sich, dass sie zu geringeren Spreads führt, was den Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis einer Aktie bezeichnet. Kleinere Spreads bedeuten, dass die Kosten für den Handel sinken, was besonders für große, institutionelle Investoren von Vorteil ist.
Ein weiterer Aspekt der modernen Finanzmärkte ist der Handel mit DAX CFD (Contracts for Difference), der es Investoren ermöglicht, auf Preisbewegungen des DAX-Index zu spekulieren, ohne die zugrunde liegenden Aktien zu besitzen. Diese Derivate nutzen ebenfalls die Vorteile von künstlicher Intelligenz und Automatisierung und bieten eine zusätzliche Ebene der Flexibilität und Effizienz im DAX-Indexhandel.
Einfluss der Automatisierung auf Privatanleger
Sie sind Privatanleger beziehungsweise eine Einzelperson und möchten von der Entwicklung profitieren? Dann aufgepasst: Wer als Privatanleger Aktien kaufen oder verkaufen möchte, der hat mit Systemen der Automatisierung große Chancen, aber auch Herausforderungen, die es zu verstehen und zu bewältigen gilt. Die Geschwindigkeit dieser Systeme kann überwältigend sein und automatisierte Handelssysteme führen nicht selten zu größeren Schwankungen am Markt, da Computerprogramme blitzschnell auf Marktnachrichten reagieren.
Gerade mittels moderner Texterkennungssoftware und künstlicher Intelligenz sind die Algorithmen so ausgeklügelt unterwegs, dass sie viel schneller reagieren, als bisher aber auch noch besser verstehen, was eigentlich gerade passiert und welche Auswirkungen das haben kann. Unerfahrene Anleger sollten sich der Automatisierung vorsichtig nähern, denn die plötzlichen Preissprünge sind für den Laien oft nur schwer vorhersehbar bzw. ist es schwer korrekt darauf zu reagieren. Trotzdem: Zahlreiche Broker bieten mittlerweile Tools an, um Kleinanlegern den Zugang zu fortschrittlichen Handelsstrategien zu ermöglichen.
Die Entwicklung der regulatorischen Aspekte
Auch Aufsichtsbehörden sind mittlerweile gefragt, denn die Automatisierung und Nutzung von Datenanalytik macht den Markt womöglich auch unfair. Die Aufsichtsbehörden sind dafür da, um die Sicherheit der Fairness zu gewährleisten und den Markt zu überwachen. Hauptaugenmerk liegt in punkto Automatisierung auf der Sorge, dass der Markt durch automatisierte Handelssysteme destabilisiert werden könnte. Wenn viele Programme gleichzeitig auf dieselben Informationen reagieren, kann dies zu extremen Preisschwankungen führen. Aus diesem Grund gibt es seitens der Behörden Regeln und Maßnahmen, die diese regulieren. Dazu können Handelsunterbrechungen kommen, die greifen, wenn es zu großen Kursbewegungen in kurzer Zeit kommt.
Automatisierung: Ein Blick in die Zukunft
Die Zukunft der Automatisierung und Analytik im DAX-Indexhandel ist ein vielversprechender Bereich mit vielen Chancen. Fortschritte in der künstlichen Intelligenz und im maschinellen Lernen, werden Handelssysteme immer intelligenter und effizienter machen. Diese Systeme führen langfristig zu noch genaueren Vorhersagen über Marktbewegungen und einem geringeren Risiko für Anleger. Auch spannend ist die Entwicklung der Robo-Advisor, also automatisierten Finanzberatern, die komplexe Algorithmen nutzen, um Strategien zu erstellen. Aktuell wird gemutmaßt, dass diese Entwicklung in Zukunft noch größere Priorität haben kann, als vorerst angenommen wurde. Über kurz oder lang könnten sich so auch für Kleinanleger Möglichkeiten bieten einen Zugang zu hochentwickelten Handelsstrategien zu erhalten.
Stand: 16.12.2025
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Prävention schützt vor Gefahren nicht
Es gilt wie in allen Bereichen: Sich vorzubereiten ist Pflicht, gerade am Aktienmarkt. Und trotzdem kann jede Vorbereitung nichtig sein, wenn sich der Markt in Sekundenschnelle verändert. Der Wirecard-Skandal hat damals aufgezeigt, dass auch große Unternehmen, deren Sicherheit man für glaubwürdig hält, nur aus Luft bestehen können. Unternehmen können sich ihr Image durch gekaufte Presseartikel verbessern und somit ihre Glaubwürdigkeit im World Wide Web sicherstellen.
Für Kleinanleger ist es hier oft schwer hinter die Facetten zu blicken, weswegen eine Vorsorge und eine intensive Recherche unbedingt Pflicht ist, bevor es zu Trades kommt. Dennoch: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt und meist entstehen die höchsten Gewinne bei denen, die bereit sind den größten Verlust einzugehen. Wir jedoch sind Fan von dem langfristigen Wachstum und glauben daran, dass schnelles Geld auch durch eine guten, jährlichen Rendite von fünf bis 15 Prozent erzielt werden kann. Entdecken auch Sie Ihre eigene Strategie und überlegen Sie sich gut, wie viel Geld Sie am Markt bewegen möchten.