KI und ML revolutionieren das Gesundheitswesen, unterstützt durch die Zusammenarbeit von Exoscale und dem Wiener Start-Up Xund.
(Bild: Exoscale)
Eines der Hauptziele der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist die Verbesserung der Patientenversorgung. Durch den Einsatz digitaler Technologien kann medizinisches Personal schneller auf Patientendaten zugreifen, Diagnosen stellen und Behandlungen einleiten. Dies verbessert die Qualität der Versorgung und erhöht die Patientenzufriedenheit. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist die effizientere Nutzung von Ressourcen. Digitale Technologien ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu optimieren und den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.Die Digitalisierung fördert zudem die Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen.
Durch den Austausch von Informationen und Daten können die Fachkräfte besser zusammenarbeiten und ihre Kompetenzen bündeln, um die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.
Herausforderungen der Digitalisierung
Trotz der vielen Vorteile, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen mit sich bringt, gibt es auch einige Herausforderungen. Ein zentrales Problem ist in diesem Zusammenhang der Schutz sensibler Patientendaten. Da medizinische Informationen oft persönlich und vertraulich sind, müssen entsprechend hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden, um die Privatsphäre der Patienten zu schützen. In diesem Zusammenhang spielt die unbedingte Einhaltung der Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eine entscheidende Rolle. Eine weitere Herausforderung besteht in der Bereitstellung der technischen Infrastruktur für den erfolgreichen Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Dies betrifft sowohl die Hardware- als auch die Softwarekomponenten, die für die Implementierung und den Betrieb digitaler Lösungen erforderlich sind. Schließlich ist es wichtig, die Akzeptanz und das Verständnis für digitale Technologien bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen zu fördern. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen, um medizinisches Personal mit den neuen Technologien vertraut zu machen und deren erfolgreichen Einsatz zu gewährleisten.
Die Kraft der KI nutzen: Xunds Transformation der Patientenversorgung
Das Wiener Start-up Xund hat ein zertifiziertes Medizinprodukt der Klasse IIa entwickelt, das künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und medizinisches Fachwissen zu einer Lösung für die Digitalisierung der Patientenerfahrung kombiniert.[i] Um dies zu erreichen, hat das Unternehmen ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) eingerichtet, das auditiert und zertifiziert ist. Nach Abschluss dieser Schritte erhielt Xund ein QMS-Zertifikat, das drei Jahre lang gültig ist. Um die gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen, wird jedes Jahr ein Überwachungsaudit durchgeführt, und nach drei Jahren findet ein Rezertifizierungsaudit statt. Xund nutzt für seine Lösung Modelle der natürlichen Sprachverarbeitung (Natural Language Processing, NLP), um Millionen von medizinischen Publikationen zu analysieren und daraus Informationen zu extrahieren, die für die sichere Erkennung von Krankheiten anhand von Symptombeschreibungen notwendig sind. Im täglichen Einsatz lernt das System dabei permanent dazu und kann so immer bessere Unterstützung liefern, beispielsweise bei Diagnose von Krankheitssymptomen.
Um diese Technologie effektiv nutzen zu können, benötigt das Unternehmen eine hohe Prozessorleistung und viel Speicherplatz.Auf der Exoscale-Plattform wickeln die Digital-Health-Experten den gesamten Prozess ihrer Services ab – von der Entwicklung über das Testen und den Betrieb bis hin zum weiteren Ausbau und der Erweiterung der Dienste. Die A1-Tochter stellt dafür die Infrastrukturdienste zur Verfügung. Dazu gehört nicht nur ein sicherer und performanter Betrieb, sondern auch die verantwortungsvolle Umsetzung der Datenschutzbestimmungen.
Datenschutz und DSGVO-Konformität
Datenschutz und DSGVO-Konformität sind zentrale Aspekte bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen, insbesondere wenn es um die Verarbeitung sensibler Patientendaten geht. Sie legt strenge Anforderungen an Unternehmen und Organisationen fest, die personenbezogene Daten verarbeiten, speichern oder übermitteln. Dies betrifft auch die Verarbeitung von Gesundheitsdaten, die als besonders sensible Kategorie personenbezogener Daten gelten und daher einem besonderen Schutz unterliegen. Zu den wichtigsten Prinzipien der DSGVO gehören die Datensparsamkeit, die Transparenz und die Rechenschaftspflicht. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie nur diejenigen personenbezogenen Daten erheben, die für den jeweiligen Zweck erforderlich sind, und dass sie ihre Datenverarbeitungspraktiken gegenüber den betroffenen Personen transparent darlegen. Dies ist nicht nur aus rechtlicher Sicht relevant, sondern dient auch der Vertrauensbildung bei Patienten und Kunden in digitale Gesundheitslösungen.
Technologisch unabhängig
Mit Rechenzentren in ganz Europa stellt Exoscale den Datenschutz und damit die DSGVO-Konformität sicher. Darüber hinaus kommt Open-Source-Technologie zum Einsatz. So werden auch bei der Weiterentwicklung der Plattform ein Vendor-Lock-in oder Abhängigkeiten vermieden. Dies gilt auch und gerade dann, wenn neue Regularien wie. NIS2 Anpassungen erforderlich machen.
Fazit
Der Fall Xund veranschaulicht, wie innovative Technologien wie KI und ML das Potenzial haben, das Gesundheitswesen grundlegend zu verändern. Durch den Einsatz dieser Technologien können die Patientenversorgung und -erfahrung verbessert, Ressourcen effizienter genutzt und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen gefördert werden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Xund und Exoscale zeigt aber auch, dass die Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, wie Datenschutz, technische Infrastruktur und Akzeptanz, entscheidend für den Erfolg solcher Lösungen ist. Die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und die Bereitstellung einer sicheren technischen Infrastruktur sind unerlässlich, um das Vertrauen von Patienten und Kunden in digitale Gesundheitslösungen zu gewährleisten.
Stand: 16.12.2025
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