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KI-Anwendungen KI in Buchhaltung und HR: Trends für 2025

Ein Gastbeitrag von Aaron Harris und Amanda Cusdin 2 min Lesedauer

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Der zunehmende Einsatz von KI in der Buchhaltung und dem Personalwesen krempelt die gesamte Branche um. Zwei Experten von Sage präsentieren hier ihre Vorhersagen für das Jahr 2024.

(M+Isolation+Photo/Adobe Stock)
(M+Isolation+Photo/Adobe Stock)

2025 wird sich die Nutzung von KI in der Buchhaltungsbranche rasant verbreiten. Insbesondere werden KI-Agenten die Verantwortung für Buchhaltungsfunktionen übernehmen und dabei innerhalb ihnen gegebener Rahmenbedingungen weitgehend autonom agieren. KI in der Buchhaltungssoftware wird dadurch zu einem Akteur, der Aufgaben automatisiert und nicht nur bei deren Bearbeitung unterstützt. Buchhalter können sich folglich stärker auf bedeutende Tätigkeiten wie strategische Planung und Beratung konzentrieren.

Einsatz von KI Copilot in der Buchhaltung

Buchhalter werden ihre Fähigkeiten erweitern und lernen müssen, wie sie effektiv mit den großen Sprachmodellen interagieren können, die den KI-Technologien zugrunde liegen. Insbesondere werden sie sich Prompt Engineering zu eigen machen müssen. Das bedeutet nicht, dass Buchhalter das Programmieren beherrschen oder technische Experten werden müssen. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, wie sie mit ihren „KI-Copiloten“ kommunizieren und sie anleiten können, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen, indem sie die richtigen Fragen stellen und mit der Zeit das Verhalten der KI trainieren, um deren Leistung zu optimieren. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter durch Schulungen und kontinuierliches Lernen in diesem Bereich unterstützen, werden schnell die positiven Auswirkungen spüren.

Durch den Einsatz generativer KI wird die Branche dem Ziel kontinuierlicher Rechnungslegung, kontinuierlicher Sicherheit und kontinuierlicher Einsichten sehr viel näherkommen. Das wird eine bisher ungeahnte betriebliche Effizienz, eine verbesserte Compliance, ein robustes Risikomanagement und genauere Finanzprognosen ermöglichen. Damit KI ihr volles Potenzial entfalten kann, muss die Branche allerdings geeignete Maßnahmen treffen, um Fehlfunktionen und -entscheidungen von KI zu vermeiden.

BuchhaltungAaron Harris
ist Chief Technology Officer bei Sage, Anbieter von IT-Systeme für flexible und effiziente Abläufe in den Bereichen Buchhaltung sowie Unternehmens- und Personalmanagement.

Bildquelle: Sage

KI im Personalwesen: Vom Hype zum Realismus

Der KI-Boom hat dazu geführt, dass der Markt KI-gestützter HR-Produkte laut Schätzungen bis 2031 einen Wert von fast 15 Milliarden US-Dollar erreichen dürfte. Im kommenden Jahr wird sich der Hype um KI im Personalwesen allmählich abschwächen. Das bedeutet nicht, dass die Nutzung von KI abnehmen wird. Im Gegenteil: KI wird tatsächlich weiterhin genutzt, erprobt und in bestehende sowie neue Produkte und Prozesse integriert – und hoffentlich besser verstanden werden. 

Mit fortschreitender Entwicklung und Nutzung werden die Unternehmen allmählich erkennen, dass KI nur ein Mittel zum Zweck und nicht das eigentliche Ziel ist. Sie mag ein neuer und effektiver Weg sein, um die Probleme zu lösen, die wir schon immer gelöst haben – aber die Jagd nach KI um der KI willen ist eine fehlgeleitete Verschwendung von Ressourcen und Energien. Der Schwerpunkt sollte immer auf den Ergebnissen liegen, die KI ermöglichen wird.

BuchhaltungAmanda Cusdin
ist Chief People Officer bei Sage.

Bildquelle: Sage

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