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Polarisierung bei KMU Chief Financial Officer: Moderne Finanztechnologien als Erfolgsfaktor

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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Eine neue Studie von Sage hat die Erfolgsfaktoren für Chief Financial Officer und aktuelle Trends bei KMU untersucht. Demnach übernehmen deutsche CFO stärker strategische Verantwortung als ihre europäischen Kollegen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist auch die Nutzung moderner Finanztechnologien.

(Bild:  © Pat J./stock.adobe.com)
(Bild: © Pat J./stock.adobe.com)

Die Kluft zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland wird immer größer: Während viele Unternehmen florieren, hat eine überdurchschnittlich hohe Anzahl mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Die Ergebnisse zeigen auch, dass Chief Financial Officer in deutschen Unternehmen mehr strategische Verantwortung übernehmen als ihre europäischen Kollegen. Das zeigt die weltweite Studie „The CFO Growth Code“ im Auftrag von Sage, einem Anbieter von KMU-Lösungen für Buchhaltung, Finanzen, ERP, Personalmanagement und Gehaltsabrechnung.

Chief Financial Officer übernehmen strategische Verantwortung

Die Daten aus der Studie zeigen, dass CFO in Deutschland signifikant stärker in strategische Entscheidungen eingebunden sind als ihre europäischen Kolleginnen und Kollegen. Sie agieren nicht nur als Hüter der Finanzen, sondern zunehmend als Mitgestalter von Unternehmensstrategie, Kultur und Personalpolitik. Besonders auffällig: CFO in Deutschland übernehmen immer häufiger Aufgaben in den Bereichen HR, Organisationsentwicklung und Diversity – ein klarer Hinweis auf ihre wachsende Rolle als Gestalter.

Erfolgreiche CFO nutzen moderne Finanztechnologien überdurchschnittlich intensiv, insbesondere KI und Automatisierung. Viele sehen noch ungenutztes Potenzial – vor allem bei generativer KI und datengetriebenen Analysen. Diese können Entscheidungsprozesse stärker unterstützen und so Effizienz, Prognosegenauigkeit und strategische Weitsicht verbessern.

Daten ermöglichen präzisere Entscheidungen

Darüber hinaus nutzen erfolgreiche Chief Financial Officer Daten konsequent, um präzise Entscheidungen zu treffen und Wachstumspotenziale zu erkennen. Das gilt insbesondere für Workforce- und Geschäftsdaten. Die Studie empfiehlt, Daten über das Finanz-Reporting hinaus als Treiber für Innovation, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterbindung einzusetzen

Jessica Claßen ist Finance Director Central Europe bei Sage.(Bild:  Sage)
Jessica Claßen ist Finance Director Central Europe bei Sage.
(Bild: Sage)

Jessica Claßen, Finance Director Central Europe bei Sage, kommentiert: „Die Ergebnisse zeigen deutlich: Deutsche CFO sind Dreh- und Angelpunkt der Unternehmensentwicklung. Dabei bewegen sie sich auf einem schmalen Grat zwischen Wachstumsschub und wirtschaftlichem Gegenwind. Wer moderne Finanztechnologien, KI und Datenanalysen konsequent einsetzt, kann nicht nur schneller und präziser Entscheidungen treffen, sondern auch die strategische Ausrichtung und Unternehmenskultur besser mitgestalten. Wie gut es CFO gelingt, diesen Rollenwechsel vom Zahlenhüter zum Wachstumspartner umzusetzen, ist der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit deutscher KMU.“

Deutsche CFO sind Dreh- und Angelpunkt der Unternehmensentwicklung. Dabei bewegen sie sich auf einem schmalen Grat zwischen Wachstumsschub und wirtschaftlichem Gegenwind.

Jessica Claßen, Sage

Chief Financial Officer: Compliance treibt Wachstum

Erfolgreiche CFO betrachten aktive Compliance-Steuerung nicht als Last, sondern als strategischen Vorteil. Denn KMU, die rechtliche Risiken früh erkennen und Prozesse anpassen, vermeiden nicht nur Strafen, sondern stärken auch das Vertrauen von Investoren und Partnern.
Deutsche CFO balancieren zwischen Wachstum und Rezession, Disziplin und Wandel. Als Treiber von Technologie, Strategie und Kultur sichern sie die Wettbewerbsfähigkeit deutscher KMU.

Zur Methodik der Studie: Für die Studie „The CFO Growth Code“ hat Sage 1.707 Finanzführungskräfte aus den USA, dem vereinigten Königreich, Kanada, Frankreich, Deutschland, Südafrika, Spanien und Australien befragt. Die Teilnehmer arbeiten in Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern aus den folgenden Branchen: Software und Software-as-a-Service, Gemeinnützigkeit, Professionelle Dienstleistungen, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Gastgewerbe, Bau- und Immobiliengewerbe, Vertrieb und Konstruktion, Versicherungen und Bildung. Rund 20 Prozent der Teilnehmer sind Chief Financial Officer, alle anderen bekleiden ähnliche Führungspositionen.

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