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IT-Strategie
Cloud-Migration: So überwinden Unternehmen Stolpersteine

Ein Gastbeitrag von Dr. Benedikt Ernst 5 min Lesedauer

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Viele Unternehmen stolpern nur so in die Cloud – mit kostspieligen Folgen. Sie erhoffen sich mit der Cloud-Migration mehr Flexibilität, geringere Kosten und eine vereinfachte IT-Architektur. In der Realität fehlt ihnen aber oft eine Strategie, wodurch die Cloud-Migration unerwartete Probleme mit sich bringen kann.

(Bild: Werckmeister/Adobe Stock)
(Bild: Werckmeister/Adobe Stock)

Lediglich 25 Prozent der deutschen Unternehmen betrachten ihre Cloud-Infrastruktur als gut aufgestellt, so das Ergebnis des „Readiness Report 2024“ von Kyndryl. Es gibt also noch einiges aufzuholen in Sachen Cloud-Migration. Ein weit verbreiteter Irrtum ist jedoch, dass der Wechsel zur Cloud per se Kosten spart. Zur Wahrheit gehört, dass unkontrolliertes Ressourcen-Wachstum, eine ineffiziente Nutzung und versteckte Gebühren schnell zu einer unvorhergesehenen finanziellen Mehrbelastung führen können. Besonders problematisch dabei ist der sogenannte „Lift & Shift“-Ansatz. Bei diesem werden bestehende Anwendungen nahezu unverändert in die Cloud übertragen. Dies führt oft zu einer unnötigen Komplexität und höheren Betriebskosten. Die Vorteile der Cloud-Technologien werden dabei jedoch nicht voll ausgeschöpft.