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Rechenzentren Colocation in Metropolregionen – nah und zukunftssicher

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Kaufmann 4 min Lesedauer

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Um die steigende Nachfrage von Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen noch besser bedienen zu können, baut Datacenter One (DC1), Spezialist für Colocation und Connectivity, seine Standorte in den wichtigen Metropolregionen weiter aus – genau auf den Kundenbedarf zugeschnitten.

(DC1)
(DC1)

Ob Hamburg, München oder Berlin: Die deutschen Metropolregionen befinden sich auf Wachstumskurs. Nicht nur Betriebsansiedlungen, auch eine dynamische Startup-Szene trägt in vielen Regionen dazu bei, dass Arbeitsplätze und Innovationen entstehen. Gleichzeitig steigt allerdings auch der Bedarf an einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur. Viele Unternehmen setzen daher auf Colocation und nutzen das Rechenzentrum eines Drittanbieters. Um die steigende Nachfrage nach Colocation-Leistungen von Kunden aus unterschiedlichen Branchen noch besser bedienen zu können, baut Datacenter One (DC1), Spezialist für Colocation und Connectivity, seine Standorte in den wichtigen Metropolregionen weiter aus – genau auf den Kundenbedarf zugeschnitten. 

IT: Eine wachsende Branche

Die IT-Branche in Deutschland gewinnt aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung weiter an Bedeutung. Das zeigt sich auch am stetigen Umsatzwachstum des IT-Sektors auf zuletzt rund 119 Milliarden Euro. Davon war das umsatzstärkste Segment im Jahr 2022 die IT-Dienstleistungsbranche mit etwa 46 Milliarden Euro, gefolgt von den Bereichen Hardware und Software.

Der Wachstumstrend dürfte sich fortsetzen, denn ein Großteil der befragten Unternehmen im DACH-Raum gab an, ihr IT-Budget auch weiterhin steigern zu wollen. Betrachtet man die weltweiten Investitionen, ist es besonders der Siegeszug von generativer künstlicher Intelligenz, der für Wachstum und Investitionen sorgt: Mit zehn Prozent erwartet Gartner nach dem Bereich IT-Dienstleistungen den zweithöchsten Wachstumssprung für den Bereich Rechenzentren, dessen Volumen im Jahr 2024 auf 260 Milliarden Dollar klettern soll.

Gerade in Regionen wie Hamburg, Berlin, München, Stuttgart oder dem Rheinland steigt der Bedarf an digitaler Infrastruktur, Rechenkapazitäten und der entsprechenden Fläche besonders schnell. Zuverlässige Sicherheitslösungen, unterbrechungsfreie Stromversorgung, verlässlicher Support und energieeffiziente Kühlsysteme sind ebenfalls Teil des Anforderungskatalogs der Unternehmen – und da die meisten Unternehmen dies nicht selbst stemmen können, setzen viele auf externe Lösungen.

Colocation-Anbieter erreichen hohe Verfügbarkeitswerte 

Anbieter wie Datacenter One setzen verstärkt auf regionale Colocation in Metropolregionen wie Düsseldorf.(Bild:  DC1)
Anbieter wie Datacenter One setzen verstärkt auf regionale Colocation in Metropolregionen wie Düsseldorf.
(Bild: DC1)

Wirft man den Blick auf den Bereich Sicherheit, bleibt festzuhalten, dass nur wenige Organisationen heute selbst über die Ressourcen verfügen dürften, um den reibungslosen Betrieb sicher zu gewährleisten. Fallen Rechenzentren aus, hat dies in der Regel erhebliche Konsequenzen: So können digitale Angebote oder Services für Kunden nicht mehr erreichbar oder Online-Shops für eine gewisse Zeit komplett stillgelegt sein. Um die damit verbundenen Umsatz- und Reputationsverluste zu vermeiden, müssen sich Unternehmen auf eine sichere Verfügbarkeit ihrer IT verlassen können. Colocation-Anbieter erreichen mit ihren umfangreichen technischen und organisatorischen Maßnahmen hohe Verfügbarkeitswerte und damit eine hohe Ausfallsicherheit.

Anbieter wie Datacenter One (DC1) haben die Bedeutung der Regionen rund um die Großstädte früh erkannt und setzen verstärkt auf regionale Colocation in Metropolregionen. Als Teil der AtlasEdge Gruppe ist es das gemeinsame Ziel, das eigene Rechenzentrumsnetzwerk und damit die digitale Infrastruktur in Deutschland weiter auszubauen. DC1 und AtlasEdge stärken regionale digitale Infrastrukturen und bauen ihr Rechenzentrumsnetzwerk gezielt dort weiter aus, wo es der Kundenbedarf erfordert.

Rechenzentren: Nachhaltigkeit als entscheidender Faktor

Beispiel Hamburg: In der boomenden Region im Norden Deutschlands bauen DC1 und AtlasEdge mit ihrem neusten in Betrieb gegangenen Rechenzentrum ihr Rechenzentrumsnetzwerk weiter aus. Das hochmoderne Rechenzentrum entstand nach dem erfolgreichen Konzept der Standorte von DC1 in Leverkusen und Düsseldorf. Genau wie diese, wurde auch das Rechenzentrum in Hamburg in modularer Bauweise errichtet. Diese Bauweise ist durch den optimierten Ressourceneinsatz nachhaltig und zeitsparend. Außerdem ist es dadurch im laufenden Betrieb skalierbar – so wird immer nur so viel Fläche gebaut und betrieben, wie gerade benötigt wird.

Damit steht das Thema Nachhaltigkeit bereits beim Bau sowie auch im Betrieb und individuellen Ausbau für die Kunden im Vordergrund – und das nicht nur aus Gründen der Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachfolgender Generationen, auch Vorgaben seitens des Gesetzgebers zwingen Unternehmen zum Handeln. Mit dem Ende 2023 in Kraft getretenen Energieeffizienzgesetz (EnEfG) schuf die Bundesregierung einen wichtigen Rahmen, um den Klimaschutz und die Energiewende voranzutreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten des Gesetzes ist das Thema Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Punkt auf der Agenda vieler energieintensiver Unternehmen geworden.

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Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz

Die Rechenzentren von Datacenter One sind jetzt schon auf künftige Anforderungen wie die des EnEfG vorbereitet.(Bild:  Datacenter One)
Die Rechenzentren von Datacenter One sind jetzt schon auf künftige Anforderungen wie die des EnEfG vorbereitet.
(Bild: Datacenter One)

Das neue Gesetz fordert sie auf, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu ergreifen – und es bezieht sich explizit auch auf Rechenzentren. So verlangt das EnEfG unter anderem, dass Rechenzentren mit einem jährlichen durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 2,5 GWh anfallende Abwärme stärker für die Beheizung von anderen Gebäuden wie Büros oder Wohnungen wiederverwenden sollten. Mit der anfallenden CO2-freien Wärme und deren intelligenten Nutzung können Energie gespart und Heizkosten gesenkt werden. Rechenzentren tragen so zur Reduktion des CO₂-Ausstoßes bei und steigern gleichzeitig die Effizienz der Energieverwendung.

Die Rechenzentren von DC1 verfügen bereits über die neuesten Standards und Zertifizierungen wie ISO 27001 und EN 50600. Ebenso liegt ein hoher Fokus auf Nachhaltigkeit durch Betrieb mit höchster Energieeffizienz (Power Usage Effectiveness, PUE <1,3) und 100 Prozent Ökostrom. Die im Betrieb entstehende Abwärme wird außerdem für die Heizung der Büroflächen innerhalb der Gebäude verwendet. Daher sind die Rechenzentren von DC1 in Leverkusen, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart jetzt schon auf künftige Anforderungen wie die des EnEfG vorbereitet.

Colocation: Sicher, skalierbar und nachhaltig

Gerade in Boom-Regionen versammeln sich immer mehr Unternehmen, die schnell und planungssicher große Kapazitäten benötigen. Eigene Rechenzentren zu errichten oder bestehende zu erweitern, ist meist keine Option, da bis zur Inbetriebnahme ein bis zwei Jahre ins Land gehen können. Eine Alternative zum eigenen Rechenzentrum bieten Colocation-Lösungen, die für Unternehmen aus vielerlei Gründen sinnvoll sind: Sie können zwischen Racks, Cages oder individuell benötigter Rechenzentrumsfläche wählen und immer genau das mieten, was dem aktuellen Bedarf ihrer IT-Infrastruktur entspricht. 

Eine Skalierung nach oben oder unten ist jederzeit möglich. DC1 und AtlasEdge betreiben in Deutschland bereits sieben Rechenzenten in den Regionen Stuttgart, Rheinland, Hamburg und Berlin und bieten mit dem verstärkten Ausbau ihres Netzwerks in diesen und weiteren Metropolregionen den Unternehmen Zukunftssicherheit – und das vor der eigenen Haustür.

Wolfgang Kaufmann
ist Geschäftsführer des Rechenzentrumsbetreibers Datacenter One und besitzt über 20 Jahre Erfahrung in Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren. Als Experte für innovative Infrastrukturlösungen hat er das erste komplett in modularer Bauweise errichtete Rechenzentrum in Deutschland realisiert.

Bildquelle: DC1