Daten entscheiden heute über den Erfolg von Kundenbeziehungen. Doch in Zeiten von DSGVO, WhatsApp-Kommunikation und KI wird das Handling dieser Daten zur Vertrauensfrage. Wer souverän kommunizieren will, braucht Kontrolle – über Infrastruktur, Schnittstellen und das CRM-System.
Ob Newsletter, Chatbot oder automatisierte WhatsApp-Kampagne: Kundenkommunikation ist heute datengetrieben. Und schon hier beginnt für viele Unternehmen die Herausforderung: Die Ansprüche an smarte, personalisierte Erlebnisse steigen, gleichzeitig wächst die Unsicherheit – rund um Datenschutz, KI-Nutzung und die Kontrolle über die eigene Infrastruktur. Was es jetzt braucht, ist Übersicht. Und ein CRM-System, das Komplexität nicht verdoppelt, sondern reduziert: souverän, sicher – und einfach in der Anwendung.
Zwischen Begeisterung und Bauchschmerzen: Warum jetzt?
KI revolutioniert gerade die Art und Weise, wie wir mit Kunden kommunizieren. Ein CRM-System kann Verhalten analysieren und Zielgruppen automatisch segmentieren. In der Theorie genial – in der Praxis oft ein Drahtseilakt zwischen Effizienzgewinn und Kontrollverlust. Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie unabhängig sind wir eigentlich in unserem Tech-Stack? Wie viele sensible Daten liegen auf Servern außerhalb Europas – und wie DSGVO-konform sind unsere Kanäle wirklich? In Zeiten von neuen EU-Regelwerken wie dem Digital Services Act und der KI-Verordnung ist eines klar: Unternehmen brauchen Systeme, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch transparent, sicher, nachhaltig und souverän sind.
Die Infrastrukturfrage: Europa als Standortvorteil
Ein zukunftsfähiges CRM-System beginnt mit der richtigen Infrastruktur. Immer mehr Unternehmen erkennen: Wer auf europäische Server setzt, entscheidet sich nicht nur für mehr Datensicherheit, sondern auch für Rechtsklarheit und Zukunftsfähigkeit. Doch genau hier braucht es mehr Investitionsvolumen. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie zum Rechenzentrumsmarkt zählt Deutschland inzwischen über 2.000 Rechenzentren – darunter rund 100 große Hyperscaler mit mehr als 5 Megawatt IT-Anschlussleistung. Auch Frankreich, die Niederlande und andere EU-Staaten investieren massiv in lokale Kapazitäten.
Für Unternehmen heißt das: Es gibt Alternativen – aber auch Handlungsbedarf. Hosting in Deutschland oder Europa ermöglicht DSGVO-konforme Kundenkommunikation und schützt vor geopolitischen Risiken, und dies, ohne auf Performance zu verzichten. Wer langfristig auf digitale Souveränität setzen will, sollte deshalb Infrastruktur nicht als Randthema behandeln, sondern als strategischen Standortfaktor – denn Datenschutz schafft Vertrauen.
CRM-System: Schnittstellen, die verbinden
Eine aktuelle Brevo-Umfrage unter 966 Teilnehmern zeigt, dass 95,6 Prozent besonderen Wert auf Datenschutz- und sicherheit bei einem CRM-Anbieter legen. Und 91,8 Prozent halten es für wichtig, eine europäische Software für Onlinemarketing zu verwenden. Gleichzeitig halten mehr als die Hälfte WhatsApp für einen der relevantesten Kanäle der Zukunft. Wie kann man diesen vermeintlichen Widerspruch vereinbaren? Die Lösung liegt in der Technologie von effizienten CRM-Systemen. Sie sind heute die Kommandozentralen für nahezu alle Kundeninteraktionen: E-Mail, SMS, Website, Social Media – und auch Messaging-Plattformen wie WhatsApp.
Moderne CRM-Systeme ermöglichen es, auch scheinbar widersprüchliche Anforderungen unter einen Hut zu bringen. So lässt sich WhatsApp Business über zertifizierte Schnittstellen sicher und DSGVO-konform integrieren. Nachrichten werden Ende-zu-Ende verschlüsselt übermittelt, sensible Metadaten geschützt – vorausgesetzt, das Hosting erfolgt in der EU und die Systeme folgen klaren Sicherheitsstandards.
Entscheidend ist, dass alle Kanäle innerhalb eines zentralen CRM-Systems orchestriert werden – mit sicherem Hosting, transparenter Datenverwaltung und vollständiger Kontrolle über Einwilligungen. So wird aus Omnichannel-Kommunikation keine Grauzone, sondern ein datenschutzkonformes Erlebnis mit wahrem Mehrwert für Kunden.
Bei der Kundenkommunikation mittels moderner CRM-Systeme gehört künstliche Intelligenz mittlerweile zur Standardausstattung. Doch viele Unternehmen stehen vor einem ganz praktischen Problem: Die Tools sind da – aber ihre Bedienung ist alles andere als intuitiv. Dabei ist die Stärke guter Systeme genau das: Sie analysieren Nutzerverhalten in Echtzeit, erstellen Zielgruppen automatisch, triggern Kampagnen auf Basis von klar definierten Aktionen – und das alles ohne komplizierte Programmierung oder externes IT-Team.
Ein Warenkorb wird abgebrochen? Ein Kunde klickt zum dritten Mal auf dasselbe Thema? Das System erkennt Muster und reagiert automatisch – zum Beispiel mit einer personalisierten Nachricht via E-Mail oder WhatsApp. Gute CRM-Plattformen machen KI nicht nur leistungsstark, sondern vor allem zugänglich – für Marketing-Teams, Sales-Abteilungen und Support gleichermaßen.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Menschliche Kontrolle bleibt beim CRM-System unverzichtbar
So hilfreich Automatisierung und KI sind – sie ersetzen nicht das menschliche Urteilsvermögen. Systeme können Verhalten analysieren und Vorschläge machen. Doch wie wir kommunizieren, welche Tonalität wir wählen und welche Werte wir transportieren – das bleibt eine menschliche Entscheidung. Deshalb benötigt jedes CRM-System ein Korrektiv: Menschen, die ethische Fragen stellen, strategische Entscheidungen treffen und die Grenzen der Automatisierung kennen. Denn Kunden spüren, ob Kommunikation durchdacht ist – oder nur durchgeklickt.
Digitale Verantwortung beginnt beim CRM-System
Die digitale Souveränität Europas entscheidet sich nicht nur in der Politik – sondern im Alltag von Unternehmen. Wer heute in ein CRM-System investiert, entscheidet auch über den Umgang mit Kundendaten, über die eigene Unabhängigkeit und über das Vertrauen, das man langfristig aufbaut. Ein souveränes CRM ist eines, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch menschlich, sicher und klar in der Verantwortung ist. Damit können zukunftsorientierte Unternehmen in Kundenbeziehungen einen Unterschied machen.
Maximilian Modl ist CEO Germany von Brevo. Mit der Marketing- und Sales-Plattform von Brevo erhalten Unternehmen einen 360-Grad-Einblick in die Customer Journey und können ihre Kampagnen über verschiedene Kanäle ausspielen