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Webseiten mit Malware CrowdStrike-Vorfall: Vorsicht vor diesen schädlichen Domains

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Vor gut zwei Wochen legte der CrowdStrike-Vorfall weltweit rund 8,5 Millionen Windows-Rechner lahm. Cyberkriminelle nutzen die Situation nun aus und verbreiten Malware über schädliche Webseiten.

(Bild:  AimasterPhoto / Adobe Stock)
(Bild: AimasterPhoto / Adobe Stock)

Am 19. Juli 2024 verteilte das US-amerikanische Cybersicherheits-Unternehmen ein Update für seine Falcon-Plattform – und sorgte so für einen weitreichenden IT-Ausfall. Der CrowdStrike-Vorfall führte zu einer globalen Flut von sogenannten Bluescreens of Death (BSODs).

Schädliche Domains als Reaktion auf den CrowdStrike-Vorfall: Akamai veröffentlichte eine Liste mit mehr als 180 gefährlichen Adressen.(Bild:  Screenshot Akamai)
Schädliche Domains als Reaktion auf den CrowdStrike-Vorfall: Akamai veröffentlichte eine Liste mit mehr als 180 gefährlichen Adressen.
(Bild: Screenshot Akamai)

Der CrowdStrike ruft nun auch Cberkriminelle auf den Plan. Wie so oft bei Ereignissen mit großer Aufmerksamkeit versuchten Bedrohungsakteure, die Situation auszunutzen und von der durch den Ausfall verursachten Verwirrung zu profitieren. Die Forscher des Content-Delivery-Spezialisten Akamai entdeckten mehr als 180 schädliche Domains, die vorgeben,  Betroffenen bei der Navigation durch ihre IT-Ausfälle behilflich zu sein.

CrowdStrike-Vorfall: Schad-Webseiten sollen helfen

Die Kriminellen richteten betrügerische Webseiten ein, die auf betroffene CrowdStrike-Kunden abzielten, Informationen abschöpften und Malware verbreiteten.

Durch die Analyse der Daten, auf die Akamai in seinem weltweiten Edge-Netzwerk Zugriff hat, konnten die Sicherheitsexperten die wichtigsten bösartigen Domains identifizieren. Die Domains enthalten häufig Keywords wie „bsod“ und „microsoft“ – Schlüsselwörter, die Betroffene häufig als ergänzende Suchbegriffe verwenden, wenn sie ihr Problem beheben wollen.

Darüber hinaus verfügen laut Akamai viele der bösartigen Webseiten über vertrauensbildende Maßnahmen, die die Benutzer gewöhnlich mit Sicherheit in Verbindung bringen, wie SSL-Validierung oder IT-Support. 

Akamai hat bereits mehr als 180 verschiedene Domains identifiziert, die alle zwischen dem 19. und 21. Juli registriert wurden. Diese Zahl dürfte sich voraussichtlich noch erhöhen. Wie erfolgreich die Cyberkriminellen sind, zeigt sich unter anderem daran, dass eine der beobachteten bösartigen Domains bereits unter den 200.000 besten Webseiten für die zugehörigen Keywords aufgeführt wird.

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