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Cyber-Risiken Veränderte Angriffsflächen führen zu Schwachstellen

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Laut einer neuen Studie von Palo Alto Networks entstehen die größten Cyber-Risiken durch veränderte Angriffsflächen. Im Durchschnitt kommen jeden Monat über 300 neue Services zur Angriffsfläche eines Unternehmens hinzu.

(Bild:  Planum/Adobe Stock)
(Bild: Planum/Adobe Stock)

Für den neuen „Attack Surface Threat Report 2024“ von Palo Alto Networks hat das Team von Unit 42 bei über 265 Organisationen Informationen zu Cyber-Risiken gesammelt, die über das Internet zugänglich sind. Über das gesamte Jahr 2023 untersuchte das Forschungsteam Veränderungen bei den Cloud-Diensten und die damit verbundenen Risiken. 

Eine der wichtigen Erkenntnisse der Studie liegt darin, dass veränderte Angriffsflächen zu Schwachstellen in Unternehmen führen. Demnach unterliegen in allen Branchen die Angriffsflächen einem ständigen Wandel. Im Durchschnitt kommen jeden Monat über 300 neue Services zur Angriffsfläche eines Unternehmens hinzu. Diese Neuzugänge machen fast 32 Prozent der neuen hohen oder kritischen Cyber-Risiken im Cloud-Bereich aus.

Zunahme der Cyber-Risiken duch Datenexfiltration

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten für laterale Bewegungen im Netzwerk und Datenexfiltration. Demnach betreffen 73 Prozent der Schwachstellen mit hohem Risiko nur drei Bereiche: IT- und Netzwerkinfrastruktur, Anwendungen des Geschäftsbetriebs und Dienste für Fernzugriff. Daraus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für laterale Bewegungen im Netzwerk und Datenexfiltration. 

Die Studie von Palo Alto Networks zeigt auch, dass kritische IT- und Sicherheitsdienste dem Internet ausgesetzt sind. So betreffen 23 Prozent der Schwachstellen kritische IT- und Sicherheits-Infrastrukturen, die für opportunistische Angriffe genutzt werden können. Dazu gehören Schwachstellen in Anwendungsprotokollen wie SNMP, NetBIOS, PPTP und über das Internet zugängliche administrative Anmeldeseiten von Routern, Firewalls, VPNs und anderen zentralen Netzwerk- und Sicherheitsanwendungen.

Medienbranche mit den meisten neues Services

Mit über 7.000 Services kommen monatlich im Bereich Medien und Unterhaltung die meisten neuen Services hinzu. Auch die Branchen Telekommunikation, Versicherungen, Pharma und Biowissenschaften verzeichneten mit über 1.000 neuen Services einen erheblichen Anstieg ihrer Angriffsflächen. In kritischen Infrastrukturen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Produktion kamen jeden Monat über 200 neue Services hinzu.

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