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IT-Trends 2026 Cybersicherheit: Neue Risiken durch nicht-menschliche Identitäten

Ein Gastkommentar von Darren Guccione 1 min Lesedauer

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Da Unternehmen zunehmend künstliche Intelligenz und Automatisierung einsetzen, ist die Anzahl der nicht-menschlichen Identitäten wie Bots, Dienstkonten und Maschinenagenten weit über das Maß der menschlichen Belegschaft hinausgewachsen. Dies hat Folgen für die Cybersicherheit.

(Bild:  © igor.nazlo/stock.adobe.com - generiert mit KI)
(Bild: © igor.nazlo/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Die neuen digitalen Entitäten interagieren nun mit sensiblen Systemen, treffen eigene autonome Entscheidungen und haben oft Zugriff auf kritische Daten. Das hat zur Folge, dass eine stark erweiterte und oft übersehene Angriffsfläche für die Cybersicherheit entsteht, auf deren Verteidigung nur wenige Unternehmen vorbereitet sind.

Im Jahr 2026 werden daher Verantwortliche für Cybersicherheit erkennen, dass Transparenz die Voraussetzung für eine effektive Governance ist, insbesondere wenn es um die Geheimnisverwaltung von NHIs geht, denn was man nicht sieht, kann man auch nicht schützen. Ohne einen zentralisierten Echtzeit-Überblick darüber, wer oder was Zugriff auf Systeme hat, kann man weder der Durchsetzung von Richtlinien noch der Automatisierung trauen.

Anwendung des Zero-Trust-Prinzips in der Cybersicherheit

Unternehmen werden sich zunehmend auf eine Vereinheitlichung der Identitätskontrolle für Menschen und Maschinen konzentrieren, für jede Berechtigung das Zero-Trust-Prinzip anwenden und die Rotation von Zugangsberechtigungen weitreichend automatisieren. Kontinuierliche Audits und die Verhaltensüberwachung werden sich als Standardpraxis etablieren, um Missbrauch frühzeitig zu identifizieren, noch bevor er zu Kompromittierungen führt.

Moderne Lösungen für Zero-Trust und Privileged Access Management mit leistungsfähigen Funktionen zur Geheimnisverwaltung werden nicht mehr nur die Best-Practise-Vorgehensweise sein, sondern sich zu einer operativen Notwendigkeit entwickeln. Verantwortliche für Cybersicherheit, die nicht-menschliche Identitäten mit derselben Strenge verwalten wie Konten der Mitarbeiter, werden die Fehler vermeiden, die in der Vergangenheit zu Verstößen in der Lieferkette und durch Insider geführt haben. Identität ist dabei ein entscheidender Faktor. Wenn sie präzise verwaltet wird, stärkt sie das gesamte Sicherheitsprogramm eines Unternehmens.

Darren Guccione Keeper SecurityDarren Guccione
ist CEO und Mitgründer von Keeper Security, dem Anbieter einer intuitiv bedienbaren Cybersicherheitsplattform mit End-to-End-Verschlüsselung.

Bildquelle: Keeper Security

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