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Einsatz von Daten und KI Datenprodukte: Passau Data Summit zeigt Weg zur Skalierung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Seit 2016 bringt der Passau Data Summit Unternehmen mit der Wissenschaft zusammen, um zu erforschen, wie die Welt durch den Einsatz von Daten, KI und Analytik effizienter werden kann. In diesem Jahr zeigte die Konferenz, wie sich Datenprodukte nachhaltig skalieren lassen.

Die Sprecher und Sprecherinnen des 7. Passau Data Summit.(Bild: Christian Franz/One Data GmbH)
Die Sprecher und Sprecherinnen des 7. Passau Data Summit.
(Bild: Christian Franz/One Data GmbH)

Seit 2016 bringt der Passau Data Summit (PasDaS) international führende Unternehmen – darunter in diesem Jahr BioNTech, Celonis, thyssenkrupp Steel und Siemens Healthineers – mit der Wissenschaft zusammen. Ziel ist es zu erforschen, wie die Welt durch den Einsatz von Daten, künstlicher Intelligenz und Analytik effizienter, intelligenter und besser wird. Der PasDaS wurde 2016 von Dr. Andreas Böhm gemeinsam mit Prof. Dr. Michael Granitzer ins Leben gerufen.

Unter dem Motto „Scale. SustAIn. Shape“ ging der PasDaS vom 3. bis 4. April 2025 mit seiner Mission noch einen Schritt weiter: So legte die Datenkonferenz einen besonderen Fokus darauf, wie Datenprodukte mithilfe von künstlicher Intelligent Unternehmen nachhaltig skalieren und ganze Branchen transformieren. Daten sind die Grundlage für Innovation und daher konzentrierte sich der Passau Data Summit in diesem Jahr auf drei zentrale Säulen: Scale – weil gute Ideen wachsen müssen, SustAIn – weil Innovation nachhaltig sein sollte und KI der Schlüssel zum Erfolg ist und Shape – weil die Zukunft der Daten nicht einfach passiert, wir erschaffen sie.

Datenprodukte: Mithilfe von KI Gewinnmargen erhöhen

„Wir analysieren Daten nicht mehr nur, sie werden selbst zu Produkten – skalierbar, wiederverwendbar und darauf ausgelegt, Entscheidungen in allen Branchen zu treiben. Gleichzeitig erzielen Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, bereits heute bis zu 20 Prozent höhere Gewinnmargen als ihre Mitbewerber und können ihre Betriebskosten um mindestens 20 Prozent senken. Doch der Schlüssel dazu ist AI-ready Data: 64 Prozent der Unternehmen kämpfen mit isolierten Daten in einer Größe von Petabyte, die ihre Skalierungsbemühungen ausbremsen. Wer das Potenzial von KI voll ausschöpfen will, muss diese Hürden überwinden“, betont Dr. Andreas Böhm, Gründer und Geschäftsführer der One Data GmbH. „Ich freue mich daher, dass auf der diesjährigen PasDaS erneut hochkarätige Experten aus Business und Wissenschaft darüber sprechen, wie sie KI, Daten und Datenprodukte nutzen, um Effizienz zu steigern und Innovation voranzutreiben“, so Böhm weiter.

64 Prozent der Unternehmen kämpfen mit isolierten Daten in einer Größe von Petabyte, die ihre Skalierungsbemühungen ausbremsen. Wer das Potenzial von KI voll ausschöpfen will, muss diese Hürden überwinden.

Dr. Andreas Böhm, One Data GmbH

Dr. Andreas Böhm ist Gründer und Geschäftsführer der One Data GmbH.(Bild:  One Data GmbH)
Dr. Andreas Böhm ist Gründer und Geschäftsführer der One Data GmbH.
(Bild: One Data GmbH)

Darüber hinaus beleuchtete Achim Berg, der in der Vergangenheit als Vorstand der T-Com und von Bertelsmann, Microsoft-Deutschland-Chef sowie als Präsident des Digitalverbandes Bitkom tätig war und heute unter anderem Beiratsvorsitzender der One Data ist, den EU AI Act umfassend: „Die EU muss ihre KI-Regulierung dringend anpassen, um Innovation nicht zu bremsen. Der EU AI Act stellt hohe Anforderungen an Unternehmen, was mit erheblichen Compliance-Kosten und bürokratischen Hürden verbunden ist. Eine flexible Regulatory Sandbox könnte helfen, neue Technologien schneller zu testen und zu entwickeln. Wir brauchen eine Balance zwischen ethischen Standards und der Förderung von Innovation, um den KI-Standort Europa zukunftsfähig zu machen. Nur durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung können wir sicherstellen, dass Europa nicht nur Verbraucher schützt, sondern auch als führender Akteur in der globalen KI-Entwicklung bestehen bleibt.“

Datenprodukte – ein Faktor für die grüne Transformation

Die Karte zeigt Data Asset Connections.(Bild:  Data One GmbH)
Die Karte zeigt Data Asset Connections.
(Bild: Data One GmbH)

Sebastian Lieu, Head of Governance, Process- and System Development bei thyssenkrupp Steel, erklärte bei seinem Vortrag vor allem den Skalierungseffekt, den Datenprodukte bieten: „Beim Passau Data Summit wird gezeigt, dass Datenprodukte der Schlüssel sind, mit dem thyssenkrupp Steel in Zukunft vorausschauend agieren kann. Die Verwendung im Daily Business ermöglicht uns, gebundenes Kapital freizusetzen und gleichzeitig unsere Zuverlässigkeit zu sichern – ein entscheidender Faktor für unsere grüne Transformation.“

Aus wissenschaftlicher Perspektive betont Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science an der Universität Passau, folgende Aspekte: „Mit der diesjährigen PasDaS setzen wir wieder ein klares Zeichen: Datenkompetenz, KI und verantwortungsvolle Innovation gehören zusammen – und Passau ist ein Ort, an dem das gelebt wird. Ich freue mich schon auf spannende Vorträge und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu den Themen Datenprodukte, KI und Immersive Analytics.“

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