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Datenbeschaffung für KI
Datenqualität: Warum KI-Einsatz trotzdem scheitern kann

Ein Gastbeitrag von Alexander Waldmann 5 min Lesedauer

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Wenn künstliche Intelligenz in Produkte wandert, heißt es immer, dass die Datenqualität entscheidend für eine erfolgreiche Implementierung ist. Das stimmt, aber nicht so, wie viele Verantwortliche in Unternehmen denken.

(Bild:  © AiDesign/stock.adobe.com - generiert mit KI)
(Bild: © AiDesign/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Darum Geht's

Die Datenqualität ist entscheidend für den Erfolg von KI-Implementierungen, doch viele Teams streben eine unrealistische Perfektion an, die nicht den tatsächlichen Nutzererfahrungen entspricht. Diese Perfektion kann dazu führen, dass Systeme im Alltag, wenn Nutzer Fehler machen oder unklare Fragen stellen, versagen.

Die Datenbeschaffung sollte sich auf Intention statt nur auf Volumen konzentrieren und die Vielfalt der Nutzer angesichts demografischer, kultureller und situativer Unterschiede berücksichtigen. Daten für KI können skaliert werden, ersetzen jedoch oft nicht das wertvolle, chaotische menschliche Verhalten, das in der Realität vorkommt.

Die Entwicklung robuster KI-Systeme erfordert fortlaufendes Red Teaming und humanbasierte Validierung, um blinde Flecken und Risiken zu identifizieren, die unter idealen Testbedingungen nicht auftreten. Das Ziel sollte sein, authentische Nutzerdaten zu sammeln, um KI-Produkte zu schaffen, die in der Realität bestehen können.