Mit NativeEdge will Dell Technologies ein zentralisiertes Management von Edge-Umgebungen bieten. Hierzu gehören sicheres Device-Onboarding, Zero-Touch Deployment und automatisierte Verwaltung von Infrastruktur und Anwendungen.
(Bild: Dell Technologies)
Die neue Version 2.0 von NativeEdge vereinfacht und beschleunigt die Bereitstellung neuer Tools sowie deren Orchestrierung in hybriden Umgebungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Edge-Geräte ermöglichen es Unternehmen, Daten näher an dem Ort auszuwerten, an dem sie entstehen – etwa in Produktionsumgebungen, Lagern, Distributionszentren oder Filialen. Das ist der Schlüssel für den Einsatz von KI-Anwendungen am Edge, die in Echtzeit wertvolle Erkenntnisse liefern und die Grundlage für automatisierte Abläufe sind. Der Betrieb von Edge-Umgebungen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Geräte und Anwendungen über mehrere Standorte hinweg kann allerdings sehr aufwendig und teuer sein. Mit NativeEdge bietet Dell Technologies eine innovative Plattform, die den Betrieb der Edge-Geräte vereinfacht und mit der Unternehmen schneller und kostengünstiger einen Nutzen aus ihren Daten ziehen können.
NativeEdge 2.0 vereinfacht Verwaltung der Edge-Geräte
Mit der Veröffentlichung von NativeEdge 2.0 erweitert Dell Technologies die Plattform nun um die folgenden Features:
Blueprints für den automatisierten Rollout neuer Anwendungen: Blueprints sind umfassende Automatisierungspläne, die die Bereitstellung, Konfiguration und Verteilung neuer Anwendungen auf Edge-Geräten erheblich vereinfachen. In einer einzigen Datei hinterlegen Unternehmen die Anwendungseinstellungen, definieren die benötigten Infrastrukturressourcen und nehmen Netzwerkkonfigurationen vor, legen individuelle Workflows an und speichern Skripte ab. Anschließend kann die Anwendung mit einem einzigen Befehl ausgerollt werden – auf die unterschiedlichsten Edge-Geräte an verschiedenen Standorten und bei Bedarf, etwa für Tests neuer Versionen oder bei projektbezogenen Tools, nur an bestimmte Geräte. Auch Konfigurationsänderungen lassen sich auf diese Weise schnell verteilen.
Für einen einfachen Start liefert Dell Technologies bereits validierte Blueprints für gängige und geschäftskritische Edge-Anwendungen mit. Dazu zählen Telit, Litmus und PTC für die Fertigungsbranche, Deep North für den Handel sowie die Dell Streaming Data Platform für allgemeine Datenauswertungen und Rancher Labs K3s für Kubernetes.
Anwendungsorchestrierung in hybriden Umgebungen: Mit NativeEdge 2.0 können Unternehmen Edge-Anwendungen nicht nur auf NativeEdge-Endpoints bereitstellen und verwalten, also auf für NativeEdge optimierten Geräten von Dell Technologies. Die neue Version unterstützt zudem eine Anwendungsorchestrierung auch auf anderen Systemen von Dell Technologies und Drittanbietern – sowohl am Edge als auch im Rechenzentrum und in der Cloud. Dadurch erhalten Unternehmen eine größere Flexibilität bei der Auswahl von Infrastrukturlösungen für ihre Edge-Anwendungen und können diese unkompliziert und zentral verwalten, unabhängig davon, wo sie betrieben werden.
Unterstützung weiterer Plattformen: Mit Version 2.0 unterstützt NativeEdge virtuelle Maschinen mit Windows 11 auf NativeEdge-Endpunkten. Unternehmen können somit moderne Windows-basierte Anwendungen auf ihren Edge-Geräten einsetzen.
Zero-Trust-Funktionen für Edge-Geräte
Höhere Sicherheit durch Technologien für die Umsetzung von Zero Trust: NativeEdge 2.0 unterstützt vTPM und UEFI Secure Boot. vTPM ist die virtuelle Version eines Trusted Platform Module (TPM), das kryptografische Funktionen und einen sicheren Speicher für Schlüssel, Zertifikate und Passwörter bereitstellt. Mit vTPM lassen sich TPM-Funktionen für VMs auf NativeEdge-Endpunkten nutzen, um etwa VMs zu verschlüsseln oder ihre Identität und Integrität zu überprüfen. UEFI Secure Boot ist ein Feature, das sicherstellt, dass nur vertrauenswürdige und autorisierte Software auf NativeEdge-Endpunkten booten kann. Es verhindert, dass sich Malware auf den Geräten einnistet und sie dauerhaft kompromittiert.
3-Jahres-Subscription: Die Abonnements für NativeEdge werden um einen Dreijahresplan erweitert, damit Unternehmen mehr Auswahlmöglichkeiten haben und eine Subscription wählen können, die optimal zu ihren Anforderungen und Präferenzen passt. Mit der 3-Jahres-Subscription profitieren sie von Einsparungen und können ihre Budgets langfristig planen.
Chris Kramar, Director & General Manager OEM DACH bei Dell Technologies, erklärt: „Dell NativeEdge ist eine leistungsstarke Plattform für Unternehmen, die mehr aus ihren Edge-Investitionen herausholen und die Geräte und Anwendungen auch über hunderte Standorte hinweg effizient verwalten wollen. Mit Version 2.0 können Unternehmen den Betrieb ihrer Edge-Umgebungen weiter vereinfachen, optimieren und sicherer gestalten – dafür sorgen neue Features wie Blueprints und die Unterstützung von vTPM und UEFI Secure Boot.“
Stand: 16.12.2025
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