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Digitale Angebote der Krankenkasse Digitale Identität: AOK setzt bei der GesundheitsID auf die Telekom

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Die AOK-Gemeinschaft beauftragt T-Systems mit der Bereitstellung und Verwaltung der GesundheitsID. Dabei handelt es sich um eine sichere digitale Identität für die AOK-Versicherten.

(Bild:  Jibber / AdobeStock)
(Bild: Jibber / AdobeStock)

Die GesundheitsID soll künftig der Schlüssel zu sämtlichen digitalen Angeboten der gesetzlichen AOK-Krankenkassen sein – von der elektronischen Patientenakte (ePA) über das E-Rezept bis zu den Services der Online-Geschäftsstelle „Meine AOK“. Hierfür beauftrage die AOK-Gemeinschaft nun T-Systems, um für alle 27 Millionen Versicherten die digitale Identität der GesundheitsID umzusetzen.

Zusammenarbeit von T-Systems und Verimi

Die von T-Systems in Zusammenarbeit mit dem ID-Wallet-Anbieter Verimi entwickelte GesundheitsID soll im Frühjahr 2025 verfügbar sein. Der Vertrag zwischen der AOK und T-Systems hat eine Laufzeit von vier Jahren und kann optional um weitere vier Jahre verlängert werden. Die bereits verfügbaren digitalen Identitäten der AOK, die seit Januar 2024 beim Login für die elektronischen Patientenakte „AOK Mein Leben“ im Einsatz sind, werden Anfang 2025 in den umfassenden Zugangs-Service für alle digitalen Angebote der AOK überführt.

Digitale Identität im Gesundheitssektor

Sichere digitale Identitäten sollen in Zukunft viele Bereiche des digitalen gesellschaftlichen Lebens erleichtern und zugleich sicherer machen – von Online-Bürgerdiensten über die elektronische Patientenakte bis zum Bankkonto. 

 „Sichere digitale Identitäten sind der Schlüssel für digitale Lösungen im Gesundheitswesen. E-Rezept und Patientenakte sind erste gute Beispiele“, so Ferri Abolhassan, T-Systems-CEO und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. „Mit den Versicherten der AOK und einer weiteren Krankenkasse wird künftig 50 Prozent aller gesetzlich Versicherten unsere digitale Identität zur Verfügung stehen.“ Die Technologie könne zum Beispiel auch Bürgerdienste, Bankgeschäfte oder Reisen einfacher und sicherer machen. Sie bestätige, dass jemand wirklich die Person ist, für die sie sich bei der Anmeldung ausgibt.  „Einloggen ohne Passwörter – einfach und sicher“, ergänzt Abolhassan.

Sichere digitale Identitäten sind der Schlüssel für digitale Lösungen im Gesundheitswesen. E-Rezept und Patientenakte sind erste gute Beispiele.

Ferri Abolhassan, T-Systems

Die gesetzlichen Krankenkassen sind mit dem Digitale Versorgungs- und Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) zur Einführung von sicheren digitalen Identitäten als Ergänzung zur bisherigen Identifikation mittels der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) verpflichtet worden. Die eGK bekommt damit sozusagen einen „digitalen Zwilling“ auf dem Smartphone, der Zugriff auf Daten und Anwendungen ermöglicht. Die GesundheitsID soll wie die eGK auch als Versicherungsnachweis dienen. 

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