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Bitkom Digitale Souveränität durch Open Source: Mehrheit der Unternehmen setzt auf freie Software

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Drei Viertel der Unternehmen in Deutschland setzen auf Open-Source-Software. Viele Unternehmen sehen in Anwendungen mit offengelegten Quellcodes ein Möglichkeit zur Stärkung ihrer digitaler Souveränität.

(Bild:  © Yury Zap/stock.adobe.com)
(Bild: © Yury Zap/stock.adobe.com)

Immer mehr Unternehmen in Deutschland setzen auf Open-Source-Software: Aktuell setzen 73 Prozent der Betriebe auf offene Software, vor zwei Jahren waren es noch 69 Prozent. Das sind Ergebnisse des „Open Source Monitor 2025“ des Digitalverbands Bitkom, für den neben über 1.150 Unternehmen auch Personen aus der öffentlichen Verwaltung befragt wurden.

Unter Open Source versteht man Anwendungen, bei denen die Quellcodes offengelegt sind und deren Lizenz es erlaubt, die Anwendung frei auszuführen, sie zu analysieren, anzupassen und weiterzugeben.

Digitale Souveränität und Kosteneinsparungen

Als größten Vorteil offener Software sehen Unternehmen Kosteneinsparungen (26 Prozent), gefolgt von der Möglichkeit, auf den Quellcode zugreifen zu können (19 Prozent). Damit sind unter anderem individuelle Anpassungen möglich, aber auch eine Prüfung auf mögliche Sicherheitslücken.

Gegen den Einsatz  offener Software in Unternehmen sprechen laut den befragten Unternehmen vor allem fehlende Fachkräfte im Unternehmen (20 Prozent), die unklare Gewährleistungssituation (15 Prozent) sowie rechtliche Unsicherheiten bei der Lizenzierungsverpflichtung (13 Prozent).

„Ohne Open-Source-Lösungen würde unsere Wirtschaft stillstehen, zugleich sind sie ein Innovationstreiber, etwa bei Cloud-Technologien oder künstlicher Intelligenz“, erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

Quelloffene Anwendungen hätten sich ihm zufolge in Deutschland etabliert – aber es gäbe noch einiges zu tun. „Open Source sollte strategisch angegangen werden. Das bedeutet, Ziele zu definieren, Zuständigkeiten festzulegen und Ressourcen bereitzustellen.“

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