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KI-Trends 2026 Einsatz von KI: Sicherheit und Vertrauen entscheiden über den Erfolg

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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2025 war das Jahr, in dem KI endgültig im Zentrum der Unternehmensstrategien ankam. Der „State of AI Report 2025“ von Box zeigt, dass Unternehmen durch produktiven Einsatz von KI ihre Produktivität um 37 Prozent steigern können. Und über 60 Prozent planen, KI in den nächsten zwei Jahren breiter auszurollen.

(Bild:  © Nirusmee/stock.adobe.com)
(Bild: © Nirusmee/stock.adobe.com)

Der Report „Becoming an AI-first Company“ von Box verdeutlicht, dass ein erfolgreicher Einsatz von KI nicht allein von der Technologie abhängt. Entscheidend sind Datenqualität, Governance und der der Umgang dem größten und bisher am wenigsten erschlossenen Informationsschatz: 90 Prozent der Daten in Unternehmen liegen unstrukturiert vor. Ein enormes Potenzial, das es zu erschließen gilt. Unstrukturierte Daten – Verträge, E-Mails, Berichte, Kunden- und Schadendokumente – sind der Rohstoff, der KI wirklich leistungsfähig macht. 

Im Jahr 2025 wurde der Grundstein gelegt, dass Unternehmen die unstrukturierten Inhalte besser strukturieren, klassifizieren und in Workflows einbinden können . Das Ziel ist der Einsatz von KI überall dort, wo Arbeit entsteht. Die Erkenntnis aus dem Jahr 2025 lautet daher: Unternehmen, die ihre Informationsarchitektur modernisieren, werden 2026 deutlich schneller skalieren.

Warum Sicherheit beim Einsatz von KI wichtiger wird

Mit immer leistungsfähigeren KI-Agenten steigt auch der Bedarf an klaren Kontrollmechanismen. Agenten können Inhalte analysieren, Entscheidungen vorbereiten und Prozesse automatisieren. Dafür benötigen sie aber Zugriff auf Daten, die gleichzeitig geschützt bleiben müssen. Damit entsteht ein neues Sicherheitsprinzip, das 2026 entscheidend sein wird: Datenzugriffe und KI-Workflows müssen strikt getrennt bleiben.

Sicherheitsmodelle, die auf reaktiven Kontrollen basieren, reichen dafür nicht mehr aus. Unternehmen müssen Sicherheits-Architekturen schaffen, die von Zero Trust über Überprüfbarkeit bis hin zur agentenbasierten Governance KI nativ mitdenken. Sicherheit wird damit nicht mehr als Hürde gesehen, sondern als Voraussetzung für produktive KI-Nutzung. Vor diesem Hintergrund hat Box 2025 mit Box Shield Pro eine neue Generation von Sicherheitsfunktionen vorgestellt, die exakt auf die Herausforderungen der AI-First-Ära zugeschnitten sind. Die Lösung kombiniert moderne Content Security mit KI-basierten Funktionen wie:

  • AI Classification Agent: Automatische, kontextbewusste Klassifizierung großer Mengen unstrukturierter Inhalte.
  • Ransomware Activity Detection: Erkennung manipulativer Endpunktereignisse wie Massenverschlüsselungen in Minuten und sofortige Wiederherstellung kompromittierter Dateien.
  • AI Threat Analysis Agent: Automatisch generierte Zusammenfassungen von Sicherheitsereignissen für schnelle Priorisierung und verbesserte Incident Response.

Diese Funktionen zeigen, wie sich Sicherheit vom reinen Schutzmechanismus zum produktiven Bestandteil von KI-Workflows entwickelt. 2026 wird dieses Zusammenspiel besonders für regulierte Branchen wie Versicherungen, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen zur Notwendigkeit.

2026 wird das Jahr der Umsetzung von KI

Nachdem Box 2025 mit „Becoming an AI-first Company“ die strategische Grundlage geschaffen hat, beginnt nun die Phase der konkreten Umsetzung. In einer Reihe Blogartikel bietet Box praxisnahe Leitfäden, die Unternehmen Schritt für Schritt zeigen, wie sie KI strategisch einführen, organisatorisch verankern und operativ skalieren können. Zum Beispiel durch folgende Maßnahmen:

  • AI-Fähigkeiten & Einsatzmöglichkeiten: Mitarbeiter befähigen, KI sicher und effektiv zu nutzen.
  • AI-native Workflows: KI wird Teil bestehender Prozesse, nicht ein separates Tool.
  • Organisatorische Ausrichtung: Verantwortlichkeiten, Prioritäten und Richtlinien klar definieren.

2026 verschiebt sich der Fokus von „Was ist möglich?“ zu „Wie setzen wir es konkret um?“. Unternehmen, die KI mit Sicherheit, Transparenz und Governance verbinden, schaffen intern und extern Vertrauen. Dieses Vertrauen wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einer zunehmend automatisierten Wirtschaft.

Einsatz von KI öffnet Türen zu neuen Geschäftsmodellen

Michael Pietsch ist Vice President DACH & Eastern Europe bei Box.(Bild:  Box)
Michael Pietsch ist Vice President DACH & Eastern Europe bei Box.
(Bild: Box)

Michael Pietsch, Vice President DACH & Eastern Europe bei Box, erklärt: „2026 wird der Einsatz von KI unumkehrbar sein. Erfolgreich sind die Unternehmen, die KI-Agenten wirklich in ihre täglichen Abläufe einbauen und KI ganzheitlich betrachten: Das bedeutet, Produktivitätssteigerungen, Workflow-Automatisierung und völlig neue Funktionen zu kombinieren, um einen ROI zu erzielen, den Teams sehen und Kunden spüren können. Die stärksten Player bauen KI mit klarer Governance, vertrauenswürdigen Daten und einigen wenigen, aber wirkungsvollen Big Bet-Agenten auf Unternehmensebene auf. Sie automatisieren mit Zuversicht und öffnen so die Tür zu völlig neuen Geschäftsmodellen.“

Die stärksten Player bauen KI mit klarer Governance, vertrauenswürdigen Daten und einigen wenigen, aber wirkungsvollen Big-Bet-Agenten auf Unternehmensebene auf.

Michael Pietsch, Box

Heather Ceylan, CISO bei Box, ergänzt: „Die Entscheider im Bereich Cybersicherheit von 2026 werden diejenigen sein, die erkennen, dass KI kein Allheilmittel ist, sondern ein leistungsstarker Beschleuniger innerhalb eines disziplinierten, gut verwalteten Sicherheitsprogramms. Vertrauen und Transparenz werden 2026 zu echten Wettbewerbsvorteilen.“

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