Esker konnte im 3. Quartal 2021 das Wachstum mit einem Umsatzplus von 23 Prozent fortsetzen. Haupttreiber hierfür sind das Geschäft mit Cloud-Lösungen.
(Quelle: PopTika/shutterstock)
Esker hat beschlossen, die Darstellung der Umsätze nach Aktivitäten anzupassen, um die Strategie der Fokussierung auf die Cloud und den zunehmend geringeren Anteil von Legacy-Produkten und lizenzbasierten Lösungen zur Automatisierung von Dokumentenprozessen widerzuspiegeln. Daher werden die Produkte Fax, Host Access und Esker DeliveryWare unter Legacy-Produkte gruppiert. Bei den Cloud-Lösungen wird Esker nun zwischen dem reinen SaaS-Teil (Abonnement und Traffic) und dem Implementierungsservice-Teil unterscheiden.
Esker weist künftig Buchungen per Annual Recurring Revenue aus
Esker hat außerdem beschlossen, seine Buchungen anhand des Annual Recurring Revenue (ARR) auszuweisen, einer Standardkennzahl für SaaS- oder Abonnementgeschäfte. ARR ist der durchschnittliche jährliche Abonnementwert, zu dessen Zahlung sich Kunden über die Laufzeit eines Vertrags verpflichten.
Umsatzerlöse aus Plattformtransaktionen werden nicht berücksichtigt, da sie von Natur aus unsicher sind und von der Anzahl der tatsächlich verarbeiteten Transaktionen abhängen, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht bekannt ist. Dienstleistungsumsätze sind ebenfalls nicht in den ARR enthalten, da sie nicht wiederkehrend sind.
Cloud-Lösungen bei Esker im Aufwind
Die Umsatzerlöse von Esker beliefen sich im dritten Quartal 2021 auf 33,4 Millionen Euro, ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2020 bei konstanten Wechselkursen (plus 20 Prozent bei aktuellen Wechselkursen). In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 stieg der Umsatz von Esker um 22 Prozent auf 97,7 Millionen Euro (auf Basis aktueller und konstanter Wechselkurse).
Das Wachstum wurde zudem durch die Entwicklung im Bereich der Cloud-Lösungen vorangetrieben, die im 3. Quartal um 24 Prozent wuchsen und 94 Prozent des Unternehmensgeschäfts ausmachten. Die Cloud-basierten Tätigkeiten des Unternehmens setzten ihren üblichen Wachstumstrend im dritten Quartal fort (+22 Prozent), was auf die verstärkte Nutzung der Plattform durch bestehende Nutzer, im Zuge der Erholung von der Covid-19-Pandemie, als auch auf die Implementierung von kürzlich hinzugewonnenen Kunden zurückzuführen ist.
Das Gesamtwachstum des Unternehmens wurde auch durch eine deutliche Beschleunigung der Umsätze aus Implementierungsservices im dritten Quartal (40 Prozent) verstärkt. Dies ist ein direktes Ergebnis des erheblichen Anstiegs der neuen Auftragseingänge, die das Unternehmen seit Ende 2020 verzeichnet.
Die Umsatzerlöse von Esker im dritten Quartal 2021. (Grafik: Esker)
(Quelle: Esker)
Weiterhin hohes Wachstum bei neuen Verträgen
Esker hat im Laufe des Quartals eine hohe Anzahl neuer Verträge abgeschlossen. Mehr denn je haben Unternehmen ein starkes Interesse an Automatisierungslösungen gezeigt. Diese ermöglichen erhebliche Produktivitätssteigerungen in den Bereichen Finanzen und Kundenservice. Der Annual Recurring Value (ARR) der im dritten Quartal 2021 neu abgeschlossenen Verträge zeigt weiterhin ein dynamisches Wachstum, auch im Vergleich zum dritten Quartal 2020, das von der starken wirtschaftlichen Erholung nach der ersten Welle der Pandemie profitierte.
Der ARR für Q3 2021 erreichte 3,0 Millionen Euro (11,6 Millionen Euro an Abonnements über die gesamte Laufzeit der Verträge), ein Wachstum von 11 Prozent im Vergleich zu Q3 2020. Seit Anfang des Jahres beläuft sich der ARR der neu abgeschlossenen Verträge auf 9,5 Millionen Euro (34,5 Millionen Euro an Abonnements über die gesamte Laufzeit der Verträge). Das entspricht einem Anstieg von 42 Prozent gegenüber 2020.
Gestärkte Finanzstruktur für künftiges Wachstum
Zum 30. September 2021 belaufen sich die Barmittel des Unternehmens auf 38,0 Millionen Euro. Mit einer Nettoliquidität von 36,9 Millionen Euro (gegenüber 25,1 Millionen Euro am 30. September 2020) und fast 140.000 eigenen Aktien, die sofort verfügbar sind, verfügt Esker über die notwendigen finanziellen Ressourcen, um seine auf die Beschleunigung des organischen Wachstums ausgerichtete Strategie zu verfolgen. Gezielte Akquisitionen könnten ebenfalls ins Auge gefasst werden. Damit kann Esker die Abdeckung angrenzender Märkte beschleunigen und den Mehrwert für Kunden erhöhen.
Stand: 16.12.2025
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Wachstumsaussichten von Esker für 2021
Das Wachstum von Esker dürfte sich aufgrund der erheblichen Verkaufserfolge in den ersten neun Monaten des Jahres weiter beschleunigen. Esker hebt seine Prognose für das organische Wachstum für das Gesamtjahr 2021 erneut von 17 Prozent auf 18 Prozent an. Ohne unerwartete störende Effekte und unter der Annahme konstanter Wechselkurse dürften die Umsatzerlöse damit auf rund 132 Millionen Euro steigen. Dieser Anstieg berücksichtigt einen wesentlich anspruchsvolleren Basiseffekt im vierten Quartal 2021 aufgrund der Beschleunigung des globalen Aufschwungs in Verbindung mit dem Auslaufen der COVID-19-Beschränkungen im vierten Quartal 2020. Bei diesem Wachstumsniveau erwartet das Unternehmen eine Rentabilität zwischen 12 bis 15 Prozent.
Esker bietet eine weltweit verfügbare Cloud-Plattform zur Automatisierung von Dokumentenprozessen. Damit unterstützt es Finanz- und Kundendienstabteilungen bei der digitalen Transformation in den Bereichen Order-to-Cash (O2C) und Procure-to-Pay (P2P). Die Lösungen von Esker werden weltweit eingesetzt. Sie beinhalten Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), um die Produktivität und die Transparenz im Unternehmen zu erhöhen. Zugleich wird damit die Zusammenarbeit von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern gestärkt.