DB Podcast

Resilienz in Unternehmen Fachkräftemangel beheben: 4 IT-Ansätze die helfen können

Ein Gastbeitrag von Sebastian Eberle 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die IT kann einen nicht unerheblichen Beitrag leisten, auf den aktuellen Fachkräftemangel einzuwirken. Mit den Nebeneffekten, dass die Komplexität und Kosten sinken. Strategische Ansätze wie Outsourcing, Digitalisierung, Self-Service und der Einsatz von KI sind nötig, um fehlenden Ressourcen entgegenzuwirken.

(Bild:  Freepik)
(Bild: Freepik)

Ansatz 1: Outsourcing und as-a-Service-Modelle gegen den Fachkräftemangel

Ein umfassender Outsourcing-Ansatz stellt Device as a Service (DaaS) dar. Mit diesem Mietmodell bezahlt ein Unternehmen ein Abo pro Mitarbeiter/Gerät, das ihm die Hardware-Beschaffung, die Gerätebereitstellung, Erstinstallation, fortlaufende Sicherheitsverwaltung und den Gerätetausch abnimmt. So lagern Unternehmen den komplexen Prozess rund um die IT-Gerätebeschaffung aus. Das entlastet nicht nur die IT-Verantwortlichen, sondern die prozess-beteiligten Kollegen aus Einkauf, der Verwaltung und der Fachbereiche.

Ansatz 2: Automatisierung und Digitalisierung

Die Digitalisierung von Aufgaben und Prozessen durch Branchenlösungen für Fachbereiche in Kombination mit der Power Platform von Microsoft kann ebenfalls den Fachkräftemangel mildern. Mit Tools wie Power Automate lassen sich repetitive Aufgaben automatisieren. Durch automatisierte Workflows mit den bestehenden Microsoft 365 Bordmitteln und -Lizenzen. Dies reduziert das Arbeitsaufkommen einfacher Tätigkeiten und steigert die Produktivität. Voraussetzung ist eine Kultur, die befähigt ist, diese Aufgaben zu identifizieren, transparent zu machen und zu automatisieren/digitalisieren.

Ansatz 3: Self-Service

Self-Service-Apps und Self-Service-Websites ermöglichen es Mitarbeitern, viele Verwaltungsaufgaben selbst zu übernehmen. Dies reduziert den Bedarf an Verwaltungskräften und ermöglicht diesen, sich auf wichtigere Aufgaben zu konzentrieren. Apps sind zeitgemäß, bieten sie einen Service unabhängig von Arbeitszeiten, Verfügbarkeiten und Arbeitsort. Self-Service fördert die Eigenverantwortung und erhöht die Zufriedenheit und Produktivität der Mitarbeiter. Beispiele sind Apps zu Bestellung, Anmeldung oder Einreichung. Andere Beispiele für Self-Service Tools sind Datenbanken oder Informationsplattformen.

Ansatz 4: Künstliche Intelligenz (KI) für weniger Probleme durch Fachkräftemangel

Zum Self-Service-Ansatz gesellt sich in der aktuellen Arbeitsplatzentwicklung die KI. Den Umgang mit KI gilt es als Fähigkeit in Unternehmen aufzubauen, dazu gehört ein Grundwissen zu KI und die Zusammenstellung guter Suchanfragen (Prompts). Durch den Einsatz von KI können Aufgaben effizienter erledigt werden, unterstützt KI wie Microsoft Copilot bereits ganz brauchbar bei Zusammenfassungen, Content Erstellung, Aufgabenmanagement und der Ideengenerierung. Die dadurch gewonnene Zeitersparnis führt zur Ressourcenentlastung und künftig weniger Personalbedarf.

IT ist mehr als ein Fachbereich, sie stärkt die Resilienz im Unternehmen und kann bezüglich exogener Einflüsse nivellierend wirken. IT ist keine Disziplin der IT-Abteilung, sondern verankert sich in allen Fachbereichen als selbstverständliches fünftes Element unseres alltäglichen Handelns. Wie Luft und Wasser funktioniert unser Alltag ohne nicht mehr. Mein Rat: Starten Sie diese Initiativen, denn durch Outsourcing, Digitalisierung, Self-Service und KI können Unternehmen dem Fachkräftemangel effektiv begegnen. 

FachkräftemangelSebastian Eberle 
General Manager beim IT-Beratungsunternehmen ADLON Intelligent Solutions

Bildquelle: ADLON Intelligent Solutions

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung