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Schutz für virtualisierte IT-Umgebungen Firewall: Erste virtualisierte Lösung von genua mit BSI-Zertifizierung

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Hochsicherheit ist jetzt auch in virtualisierten IT-Umgebungen möglich: Als erste Firewall hat genugate/ genugate Virtual vom BSI die Zertifizierung für EAL 4+ und AVA_VAN.5 nach dem Common-Criteria-Standard ISO/IEC 15408 erhalten. Das neue Release 11.0 bietet eine bis zu 10-mal höherer Performance.

Als erste virtualisierte Firewall erfüllt genugate und genugate Virtual die hohen Sicherheitsstandards für die BSI-Zertifizierung nach EAL 4+ und AVA_VAN.5.(Bild:  genua GmbH)
Als erste virtualisierte Firewall erfüllt genugate und genugate Virtual die hohen Sicherheitsstandards für die BSI-Zertifizierung nach EAL 4+ und AVA_VAN.5.
(Bild: genua GmbH)

Erstmals können Anwender auch virtualisierte Umgebungen mit geprüfter höchster Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe absichern: Das neue Release 11.0 der Firewall genugate/genugate Virtual von genua GmbH, Teil der Bundesdruckerei-Gruppe, hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Zertifizierung für EAL 4+ und AVA_VAN.5 nach dem internationalen Common-Criteria-Standard ISO/IEC 15408 erhalten. genua ist damit der erste Hersteller, der eine nachweislich hochsichere Firewall mit geprüfter Widerstandsfähigkeit auch virtualisiert anbieten kann. Darüber hinaus ist genugate die erste und bislang einzige Firewall, die vom BSI als high-resistant ausgezeichnet wurde, also ein besonders hohes Schutzniveau bereitstellt.

Für Anwender heißt das: genugate bietet sowohl in der Appliance-Variante als auch als Virtuelle Maschine (VM) höchstmöglichen Schutz gegen Cyberbedrohungen. Kunden aus dem öffentlichen Sektor, sicherheitskritischen Industrien und Verteidigungsorganisationen erhalten mit genugate und genugate Virtual einen nachweislich gehärteten Schutzstandard für physische und Cloud-basierte Deployments.

Firewall mit weitreichender Automation

Genugate steht für geprüfte Hochsicherheit bis auf Anwendungsebene: Die hocheffiziente Firewall kombiniert einen Paketfilter mit einem Application Layer Gateway (ALG) und ist eines der Kernprodukte im Lösungsportfolio von genua. Mit dem neuen Hauptrelease 11.0 konnte genua die Performance gegenüber genugate 10.0 um bis zu Faktor 10 steigern.

Die überarbeitete Betriebs- und Administrationsumgebung unterstützt jetzt Ansible Playbooks für automatisiertes Policy-Rollout, Patch-Management und Monitoring. Das Update enthält zudem ein modernisiertes User-Interface, erweiterte Virtualisierungs- und Cloud-Funktionen, eine stark überarbeitete REST-API sowie zahlreiche Sicherheitsverbesserungen.

Die virtualisierte Variante genugate 11.0 Virtual ist vollständig kompatibel mit den verbreiteten Hypervisoren KVM und VMware. Neu ist die stark vereinfachte, automatisierbare Installation: Diese ermöglicht das schnelle Einspielen vorkonfigurierter genugate-Virtual-Instanzen und somit ein sehr effizientes, dynamisches Skalieren auch in Hochverfügbarkeitsumgebungen.

Firewall bietet starke Kryptographie ohne Smartcard

Genugate 11.0 verwendet einen Jitter-Random-Number-Generator. Der Jitter-RNG liefert starke Zufallszahlen für hochsichere Kryptographie. Bisher wurde dafür in der Regel eine Smartcard benötigt. genua stellt nun eine deutlich benutzerfreundlichere Alternative bereit. 

Matthias Ochs ist Geschäftsführer der genua GmbH.(Bild:  genua GmbH)
Matthias Ochs ist Geschäftsführer der genua GmbH.
(Bild: genua GmbH)

Matthias Ochs, Geschäftsführer der genua GmbH, kommentiert: „Die BSI-Zertifizierung für genugate 11.0 durch die BSI-akkreditierte Prüfstelle secuvera ist ein Meilenstein für genua und für unsere Kunden. Diese profitieren von deutlich höherem Datendurchsatz, optimierter Bedienung, weitreichender Automatisierung und einem noch einmal verbesserten Schutzniveau. Mit der erfolgreichen Common-Criteria-Evaluierung bestätigt secuvera, dass unsere Sicherheitsplattform genugate als Appliance und als virtualisierte Variante strenge internationale Standards erfüllt und nachweislich Schutz für die anspruchsvollsten Umgebungen der Welt bietet.“

Tobias Glemser, Geschäftsführer der secuvera GmbH, ergänzt: „Die erfolgreiche Re-Zertifizierung der genugate 11 zeigt die hohe Qualität und Reife der Sicherheitsarchitektur von genua. Besonders hervorzuheben sind die anspruchsvollen augmentierten Anforderungen sowie moderne Patch-Management-Ansätze nach ISO/IEC TS 9569. Diese erlauben eine effiziente Integration von Updates in die Zertifizierung. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt, wie entscheidend Erfahrung und methodische Tiefe in Common-Criteria-Evaluierungen sind – genau diese Expertise bringen wir als Prüfstelle ein.“

Glossar: Common Criteria und AVA_VAN

Common Criteria: Die „Common Criteria for Information Technology Security Evaluation“ sind die international anerkannten Kriterien zur Prüfung und Bewertung der Sicherheit von IT-Produkten. Die CC-Kriterien gelten als Benchmark und sind für die Bewertung der Sicherheitseigenschaften nahezu aller informationstechnischer Produkte geeignet. Die Prüfung wird grundsätzlich von einer vom BSI anerkannten Prüfstelle durchgeführt.

AVA_VAN: Die Erweiterungskomponente AVA_VAN.5 steht bei Common Criteria (ISO/IEC 15408) für „Advanced Methodical Vulnerability Analysis“, also eine fortgeschrittene methodische Schwachstellenanalyse. Sie ist die höchste Stufe innerhalb der AVA_VAN-Familie (Vulnerability Assessment) und wird in der Regel für Produkte mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen (High Assurance) gefordert. Im Gegensatz zu den niedrigeren Stufen geht sie von einem Angreifer mit „High Attack Potential“ aus, während die niedrigeren Stufen den Anspruch haben, einen Angreifer mit „Moderate Attack Potential“ zu stoppen.

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