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KI-Investitionen GenAI im Unternehmen: Führungskräfte kämpfen mit Potenzial und Herausforderungen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Generative künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen ein Must-have. Doch im C-Level-Management herrscht oft Uneinigkeit über den GenAI-Einsatz und welche Geschäftsziele man damit verfolgen möchte.

(Bild:  © jixiang/stock.adobe.com)
(Bild: © jixiang/stock.adobe.com)

Immer mehr Unternehmen setzen auf generative künstliche Intelligenz (GenAI). Dabei handelt es sich um eine KI, die darauf ausgelegt ist, neue Inhalte in Form von geschriebenem Text, Audio, Bildern oder Videos zu erzeugen – im Gegensatz zu sogenannter traditioneller künstlicher Intelligenz, die bestimmte Aufgaben nach vorgegebenen Regeln oder Algorithmen ausführen. Die weltweite Studie „The AI Security Balancing Act: From Risk to Innovation“ von NTT Data zeigt nun, dass der GenAI-Einsatz in vielen Unternehmen zu Unstimmigkeiten im C-Level-Management führt.

Nahezu alle Führungskräfte der C-Ebene (99 Prozent) planen in den kommenden zwei Jahren weitere Investitionen in GenAI – 67 Prozent der CEOs sogar in erheblichem Umfang. Doch gleichzeitig berichten 95 Prozent der CIOs und CTOs, dass generative künstliche Intelligenz bereits zu höheren Ausgaben im Bereich Cybersicherheit geführt hat oder führen wird.

Hier zeigt sich eine deutliche Diskrepanz zwischen strategischem Anspruch und operativer Umsetzung: Fast die Hälfte der CISOs (45 Prozent) äußert sich kritisch zur Einführung von GenAI. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) beklagt fehlende oder unklare interne Richtlinien zur Verantwortlichkeit. Im Vergleich dazu teilen nur 20 Prozent der CEOs diese Sorge – ein klares Zeichen für mangelnde Abstimmung auf Führungsebene. 

Fehlende Strategien und veraltete Infrastrukturen bremsen GenAI-Einsatz

Die Studie legt zudem offen, dass zwischen der Vision des Top-Managements und den tatsächlichen Fähigkeiten der Teams eine kritische Lücke klafft: Zwar sehen sich 97 Prozent der CISOs als Entscheidungsträger in Sachen GenAI, jedoch geben gleichzeitig 69 Prozent an, dass ihren Teams die nötigen Kompetenzen im Umgang mit der Technologie fehlen. Darüber hinaus sagen nur 38 Prozent der CISOs, dass ihre Strategien für GenAI und Cybersicherheit aufeinander abgestimmt sind – bei den CEOs sind es 51 Prozent.

Erschwerend kommt hinzu, dass 72 Prozent der befragten Unternehmen noch über keine formale Nutzungsrichtlinie für generative künstliche Intelligenz verfügen. Und lediglich 24 Prozent der CISOs stimmen der Aussage voll zu, dass ihr Unternehmen über ein solides Rahmenwerk zur Risikosteuerung bei gleichzeitiger Wertschöpfung verfügt. 

Und dann bremsen auch noch veraltete Infrastrukturen: 88 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen sehen veraltete Infrastrukturen als erhebliche Bremse für die geschäftliche Agilität und die Einsatzfähigkeit von GenAI. Um die Herausforderungen zu meistern, setzen 64 Prozent der CISOs auf Co-Innovation mit strategischen IT-Partnern – anstelle isolierter KI-Lösungen.

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