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KI-Integration GenAI: Status-quo und Hindernisse bei der Einführung

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 4 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz hat im Geschäftsalltag massiv an Bedeutung gewonnen. Insbesondere generative KI (GenAI) ist nicht mehr nur Spielwiese für IT-Fachleute, sondern in der Strategie vieler deutscher Unternehmen verankert. Laut einer neuen Studie von Ascent berücksichtigen neun von zehn Großunternehmen GenAI bei ihrer Strategie.

(Bild: alina/AdobeStock)
(Bild: alina/AdobeStock)

Die neue Studie zu GenAI von Ascent in Zusammenarbeit mit der techconsult GmbH, für die Entscheider von 201 deutschen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro befragt wurden, zeigt auf, welche Herausforderungen es bei der Integration von GenAI gibt und wie Cloud-basierte Lösungsansätze im Zusammenspiel mit externen Partnern dazu beitragen können, Unternehmen „GenAI ready“ zu machen. Demnach berücksichtigen neun von zehn deutschen Großunternehmen generative KI in ihrer strategischen Ausrichtung, um effizient agieren zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Zeiten, in denen einzelne Mitarbeiter an KI-Lösungen tüfteln, ist vorbei. Bereits mehr als ein Drittel (39 Prozent) der Unternehmen nutzt GenAI als strategisches Element für das gesamte Unternehmen. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gab an, GenAI werde in einzelnen Unternehmensbereichen verwendet. Das Aufwärtspotential bei Kundenbetreuung und Support wird als besonders groß erachtet. Dahinter könnte GenAI-Einsatz in den Bereichen Beschaffung und Einkauf sowie eigene Produkte und Services den größten Bedeutungszuwachs erfahren.

Herausforderungen bei der Integration von GenAI

Noch sind Unternehmen bei der Integration von GenAI mit der Bewältigung verschiedener Herausforderungen beschäftigt. Unternehmen mit bereits bestehender GenAI-Strategie identifizieren fehlende Expertise und Fachkenntnisse (36 Prozent), fehlende finanzielle Mittel und einen unsicheren Return of Investment (34 Prozent) als wesentliche Herausforderungen. Unternehmen ohne GenAI-Strategie haben mit Basics wie fehlenden und unklaren Zuständigkeiten (50 Prozent) oder einem Mangel an zur Verfügung stehenden Kapazitäten (39 Prozent) zu kämpfen.

Strategie und passende Infrastruktur als Wegbereiter

Neben der strategischen Berücksichtigung von GenAI ist es wichtig, dass auch die IT-Architektur und Infrastruktur des Unternehmens auf die Bedingungen vorbereitet sind. Hier haben die meisten Unternehmen noch wesentliche Hausaufgaben zu bewältigen. Nur sechs Prozent der Unternehmen weisen eine optimal auf Anforderungen von KI-Projekten ausgelegte IT-Architektur und Infrastruktur auf. Der Rest bringt keine Voraussetzungen mit (13 Prozent), stößt auf Herausforderungen hinsichtlich Ressourcen, Technologie oder Integration (30 Prozent) oder ist nur begrenzt für die Anforderungen gerüstet (51 Prozent).

Zwei wichtige Hebel zur erfolgreichen und zeitintensiven Umsetzung von GenAI in Unternehmen sind die Nutzung von Cloudinfrastruktur und die Beratung durch externe Partner. 42 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Cloud „AI Enabler“ ist, sprich erst den Zugang zu leistungsfähigen KI-Modellen ermöglicht. 39 Prozent erwarten sich durch ihre Nutzung eine erhöhte Kosteneffizienz und knapp ein Drittel eine Steigerung des Nutzengedankens durch Netzwerkeffekte.

Externe Partner erleichtern Integration von GenAI

Die bestehenden Herausforderungen lassen sich insbesondere durch gezielte Partnerschaften bewältigen. Bereits jedes zweite Unternehmen mit einer GenAI-Strategie setzt auf externe Partner. Unternehmen ohne eine solche Strategie sind hier etwas zurückhaltender (33 Prozent). Sie sind mangels Verantwortlichkeiten unentschlossen und setzen häufiger auf den Erwerb von Standardlösungen oder Lizenzlösungen. Dabei lassen sie neben dem Kosten-Nutzen-Verhältnis außer Acht, dass ebenso technisches Know-how erforderlich ist, um diese Lösungen möglichst effektiv in die bestehende IT-Infrastruktur zu integrieren.

Externe Partner wie Ascent können bei der Integration von GenAI Fachwissen und Erfahrung einbringen und dabei auf Best-Practice-Beispiele zurückgreifen. Sie leisten wichtige Vorarbeit, etwa in Form von Machbarkeitsanalysen, Roadmaps und Strategieberatung. Sie haben Erfahrung mit Cloud-Technologie und unterstützen dabei, eine professionelle Data Governance im Unternehmen, Kontrollsysteme sowie ein ISO-zertifiziertes „AI Management System“ aufzubauen. Sie leisten auch Unterstützung in Datenschutz- und Compliance-Fragen wie etwa in Zusammenhang mit dem AI Act und können die Mitarbeiter im Umgang mit GenAI schulen.

GenAI bringt den größten Mehrwert als Firmenstrategie

Christoph Platzer ist Managing Director DACH bei Ascent.(Bild:  Ascent)
Christoph Platzer ist Managing Director DACH bei Ascent.
(Bild: Ascent)

„Unsere Studie zeigt, dass Entscheider verstanden haben, dass GenAI-Anwendungen den größten Mehrwert bringen, wenn sie Teil einer unternehmensweiten Strategie sind. Das ist der erste Schritt zum sinnvollen Einsatz generativer KI. Bei der Umsetzung ist eine Vielzahl an Faktoren zu beachten, von der technischen Infrastruktur, der Entscheidung zwischen individuellen Lösungen oder Standardlösungen über Cybersecurity, Data Governance bis hin zu Compliance- und Regulatorik-Themen. Erfahrene und zertifizierte externe Dienstleister wie Ascent leisten wertvolle Unterstützung bei der effizienten Integration und können dabei helfen, Unternehmen ‚GenAI ready‘ zu machen“, sagt Christoph Platzer, Managing Director von Ascent DACH.

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Bei der Umsetzung von GenAI ist eine Vielzahl an Faktoren zu beachten, von der technischen Infrastruktur, der Entscheidung zwischen individuellen Lösungen oder Standardlösungen über Cybersecurity, Data Governance bis hin zu Compliance- und Regulatorik-Themen.

Christoph Platzer

Die Ascent Digital Services GmbH ist Anbieter für KI- und digitale Dienstleistungen, um Daten, KI, Software und Cloud-Technologien zu integrieren. Mit Hauptsitzen in DACH und UK bietet Ascent Lösungen in den Bereichen KI, Data Science, User Experience Design sowie Software- und Datenengineering. Die techconsult GmbH, das Research-Haus der heise Group, ist Partner für Anbieter und Nachfrager digitaler Technologien und Services. Mehr als 35.000 Interviews pro Jahr mit Entscheidern auf der Business- und Technologieebene, Lösungsanwendern sowie Technologie- und Serviceanbietern bilden die neutrale Grundlage der Beratungs- und Projektaktivitäten.