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Innovative Technologien GenAI: Warum der Mittelstand diese Technologie braucht

Ein Gastbeitrag von Ingo Gehrke 2 min Lesedauer

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Wie kommt es, dass manche Unternehmen ihre Ideen erfolgreich in Innovationen umsetzen und andere nicht? Was sind die größten Hürden? Und welche Rolle spielt dabei generative KI, kurz GenAI? Diese drei Schlüsselfragen hat Dell Technologies Geschäfts- und IT-Entscheidern in der neuen Innovation-Catalyst-Studie gestellt.

(Bild:  Angelov/Adobe Stock)
(Bild: Angelov/Adobe Stock)

Das Ergebnis der aktuellen Studie „Innovation-Catalyst“ von Dell überrascht nicht wirklich: Fast 60 Prozent fühlen sich von der Geschwindigkeit des derzeitigen Wandels überfordert. Mehr als 90 Prozent sehen sich in ihren Innovationsmöglichkeiten eingeschränkt – sei es durch fehlende Expertise, knappe Budgets oder veraltete Technologie. Auf der anderen Seite glauben über 80 Prozent, dass KI im Allgemeinen und GenAI im Besonderen die Wirtschaft spürbar verändern wird, kommen aber gleichzeitig nicht über kleine Pilotprojekte hinaus. Sie stehen sozusagen auf der Bremse. 

Dabei könnte GenAI in der Geschäftswelt, in der sich ohnehin seit jeher alles um Effizienz und Produktivität dreht, wahre Wunder bewirken. Von automatisierten Kundenservice-Lösungen, die in natürlicher Sprache kommunizieren, bis hin zu intelligenten Analysetools, die riesige Datenmengen in Sekundenschnelle durchforsten und verwertbare Erkenntnisse liefern – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Unternehmen können so schneller auf Marktveränderungen reagieren und ihre Strategien in Echtzeit anpassen. Überspitzt formuliert: Es ist fast so, als hätte plötzlich jeder einen digitalen Assistenten, der unermüdlich Ideen liefert und bei der Umsetzung hilft.

GenAI ist nicht für die Big Player am Markt geeignet

Wer jetzt abwinkt und in GenAI nur ein Tool sieht, um lustige Texte oder Bilder zu erstellen, der manövriert sich bereits in eine Sackgasse. Auch das oft vorgebrachte Argument der fehlenden Ressourcen zieht ebenso wenig wie das Kleinreden des eigenen Geschäftsmodells oder der eigenen Größe. GenAI ist nicht nur etwas für die Big Player am Markt – auch der Mittelstand kann und sollte den Fortschritt der KI maßgeblich mitbestimmen. 

Klar ist zudem: Entgegen der landläufigen Meinung entsteht Innovation nicht nur durch kühne und bahnbrechende Ideen. Sie beginnt oft auch mit dem Erkennen von Problemen und dem Ergreifen kleiner, pragmatischer Schritte zu deren Lösung. Gute Ideen mit Innovationspotenzial können also durchaus iterativ angegangen werden, was das Argument der fehlenden Möglichkeiten entkräftet.

Partnerschaft zwischen Business und IT fördert Innovationen

Damit sind wir schon bei einem nicht zu unterschätzenden Stolperstein: Nur eine enge Partnerschaft zwischen Business und IT fördert Innovationen. Keine neue Erkenntnis, und dennoch sieht laut Studie nur gut die Hälfte der Entscheider in den Unternehmen ihre IT-Teams als wichtigen Business-Partner. Mehr als 80 Prozent geben sogar zu, dass sie die IT aus strategischen Entscheidungen komplett heraushalten. Ein äußerst gefährlicher Trend – denn wer ist näher dran an neuen Technologien als die IT? 

Arbeiten Business und IT dagegen Hand in Hand, entsteht ein Umfeld, in dem beide Seiten ihre Perspektiven und Kompetenzen einbringen, in dem eine gemeinsame Vision reift und in dem kreative Ideen und innovative Lösungsansätze entstehen. Pragmatisch gesehen hilft eine enge Partnerschaft, Geschäftsprozesse zu optimieren, was wiederum Ressourcen für Innovationsprojekte freisetzt. Innovationsfähigkeit ist heute eng mit modernen Technologien verbunden. Die Frage ist also nicht, ob der Mittelstand GenAI braucht, sondern wie schnell er es umsetzen kann, um davon zu profitieren.

GenAIIngo Gehrke
ist Senior Director und General Manager Medium Business Germany bei Dell Technologies.

Bildquelle: Dell Technologies

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