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Verschlüsselungs-Trojaner Dramatischer Datenverlust bei Ransomware-Angriffen im Gesundheitsbereich

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Unternehmen im Gesundheitssystem erlebten im vergangenen Jahr 50 Prozent mehr Ransomware-Verschlüsselungsvorfälle als der weltweite Durchschnitt.

(Bild:  Montri / Adobe Stock)
(Bild: Montri / Adobe Stock)

Es sind Zahlen, die wohl jeden IT-Verantwortlichen im Gesundheitsbereich aufschrecken lassen: Der Health-Bereich ist weiterhin ein Hauptziel für Ransomware-Hacker. Bei jedem Angriff verlieren Unternehmen rund ein Fünftel ihrer Daten. Und die Gefahr ist größer denn je – denn der Gesundheitssektor erlebte im Jahr 2023 eineinhalbmal so viele Verschlüsselungsvorfälle als der weltweite Durchschnitt. 

Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Bericht „The State of Data Security: Measuring Your Data's Risk“ des Cloud-Datenmanagement- und Datensicherheits-Spezialisten Rubrik.

Trotz der Auswirkungen von Cyberangriffen, die
die Schlagzeilen beherrschen, ist Datenrisiko ein Thema, das nach wie vor undurchsichtig ist.

„Trotz der Auswirkungen von Cyberangriffen, die die Schlagzeilen beherrschen, ist Datenrisiko ein Thema, das nach wie vor undurchsichtig ist – insbesondere im Hinblick darauf, was Sicherheitsteams tatsächlich ändern können und was nicht“, erklärt Steven Stone, Leiter von Rubrik Zero Labs. „Je mehr wir über Cyberbedrohungen wie Ransomware und ihre Auswirkungen auf Branchen wie das Gesundheitswesen sprechen, desto mehr können wir zusammenarbeiten, um das Risiko zu minimieren und letztendlich Cyberangreifer, die versuchen, unsere Unternehmen zu behindern, zu besiegen.“

Ransomware

Ransomware ist für Hacker eine überaus erfolgreiche Methode für den Angriff auf Unternehmen. Die Kriminellen verschlüsseln die Daten eines Unternehmens und verlangen Lösegeld für die Entschlüsselung. Häufig erpressen sie die Unternehmen zusätzlich damit, zum Beispiel Kundendaten zu veröffentlichen oder Firmeninterna an andere Unternehmen zu verkaufen.

Enorme Datenbestände

Unternehmen im Gesundheitssektor sind nicht nur einer größeren Gefahr von Cyberattacken ausgesetzt –  ein solcher Angriff lohnt sich für die Kriminellen ganz besonders. Laut dem Rubrik-Report hat eine Einrichtung im Health-Bereich durchschnittlich mehr als 42 Millionen sensible Datensätze gespeichert – das sind 50 Prozent mehr sensible Daten als der weltweite Durchschnitt von 28 Millionen.

Steven Stone, Leiter von Rubrik Zero Labs(Bild:  Rubrik)
Steven Stone, Leiter von Rubrik Zero Labs
(Bild: Rubrik)

Und die Datenmenge steigt weiter: So nahm die Zahl der sensiblen Datensätze in den Gesundheitsorganisationen im vergangenen Jahr um mehr als 63 Prozent zu. Das ist weit mehr als der Durchschnitt in anderen Branchen mit 13 Prozent.

Für den Report verband die Forschungseinheit von Rubrik Zero Labs die Telemetriedaten von mehr als 6.100 Organisationen aus dem Rubrik-Kundenstamm mit den Ergebnissen einer von Wakefield Research durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.600 IT- und Sicherheitsverantwortlichen, von denen die Hälfte CIOs und CISOs waren. Zusätzlich wurden in diese Studie Daten von zwei Rubrik-Partnerunternehmen und fünf weiteren Forschungsinstituten einbezogen. 

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