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Asklepios-Klinik Altona Herzrhythmusstörungen: Verbesserte Therapie mit KI und 3D-Mapping-System

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 2 min Lesedauer

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Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten Todesursachen. Die Asklepios-Klinik Altona setzt zur Behandlung das europaweit modernste 3D-Mapping-System ein.

(Bild:  plo/Adobe Stock)
(Bild: plo/Adobe Stock)

Herzrhythmusstörungen gehören laut der Deutschen Herzstiftung zu den zehn häufigsten Todesursachen und verursachen neben der Herzinsuffizienz die meisten Krankenhausaufenthalte. Die Folgen einer Herzrhythmusstörung können zum Beispiel ein Schlaganfall oder ein plötzlicher Herztod sein. Laut aktuellem „Deutschen Herzbericht 2022“ starben im Jahr 2021 in Deutschland insgesamt 28.219 Menschen an Herzrhythmusstörungen.

So sieht der linke Vorhof eines Herzens aus – dargestellt mittels 3D-Mapping-Technologie.(Bild:  Asklepios-Klinik Altona)
So sieht der linke Vorhof eines Herzens aus – dargestellt mittels 3D-Mapping-Technologie.
(Bild: Asklepios-Klinik Altona)

Für Patienten mit Herzrhythmusstörungen gibt es nun eine deutlich verbesserte Therapie. In der Kardiologie der Asklepios-Klinik Altona in Hamburg kommt das europaweit modernste 3D-Mapping-System zur sicheren und effektiven Therapie zum Einsatz. Das Team der Abteilung für Rhythmologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Christian-H. Heeger hat die neue Technologie (CARTO ELEVATE, Biosense Webster) zur katheterbasierten Behandlung von Herzrhythmusstörungen als erstes Zentrum in Europa im sogenannten Limited Market Release erfolgreich eingeführt. 

Ein Limit Market Release bedeutet eine begrenzte Marktfreigabe eines medizinischen Produkts zur Durchführung der ersten klinischen Fälle.

Herzrhythmusstörungen mit Künstlicher Intelligenz behandeln

Mit der neuen Technologie, die auch Künstliche Intelligenz (KI) einsetzt, ist es möglich, jede Herzrhythmusstörung noch besser zu erkennen und im Anschluss direkt zu behandeln. „Dieses innovative System ermöglicht es uns, besonders präzise, effektiv und vor allem sicher vorzugehen", erklärt Prof. Heeger. Bei der Katheterablation – dem minimalen operativen Eingriff, um Herzrhythmusstörungen zu behandeln – wird ein dünner, flexibler Katheter von der Leiste dem schlafenden Patienten aus in das Innere des Herzens geführt. Dort wird dann mittels Katheter das erkrankte Herzgewebe verödet. 

Dieses innovative System ermöglicht es uns, besonders präzise, effektiv und vor allem sicher vorzugehen.

Prof. Dr. med. Christian-H. Heeger, Asklepios-Klinik Altona

Der europaweit erstmalige Einsatz dieses Systems im Limited Market Release erfolgte im Herzkatheterlabor mit spezieller zusätzlicher Ausstattung für elektrophysiologische Untersuchungen (EPU-Labor). Das Team der Abteilung für Kardiologie und Intensivmedizin unter Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Bergmann bietet das gesamte Spektrum moderner Herzmedizin an und wurde dafür vor Kurzem mit der Bezeichnung „Schwerpunktklinik Herzinsuffizienz“ ausgezeichnet. 

Die Katheterablation von Herzrhythmusstörungen wird hier mit den modernsten Verfahren durchgeführt. Neben den Energiequellen Radiofrequenz- und Kälteballon steht auch die modernste Pulse-Field-Ablation basierte Therapie zur Verfügung. „Das neue System bietet viele Vorteile gegenüber der bisherigen Technologie, sodass wir unseren Patienten mit Herzrhythmusstörungen noch besser helfen können“, sagt Prof. Heeger.

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