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Personalabteilung Hippe Bezeichnungen genießen nur geringe Glaubwürdigkeit

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In vielen Unternehmen und Organisationen hat sich die Personalabteilung schon mehrmals umbenannt. Hippe Bezeichnungen wie „People & Culture“ werden jedoch von einer Mehrheit als eher unglaubwürdig empfunden. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von softgarden. 

(Bild:  ipopba/Adobe Stock)
(Bild: ipopba/Adobe Stock)

Zur Neuausrichtung hat sich die Personalabteilung von einst in den meisten Organisationen längst umbenannt. Nach der ersten Welle, die Mitarbeitende in vielen Unternehmen schon vor etlichen Jahren erstmals mit dem Begriff „Human Resources Management“ in Berührung brachte, hat längst die zweite Umbenennungswelle eingesetzt – mit noch moderneren Begriffen wie „People & Culture“. Mitarbeiter schätzen es jedoch bei der Personalabteilung eher konservativ.

People & Culture anstatt Personalabteilung fällt bei der Mehrheit durch

Wie die Studie „Glaubwürdigkeit von Arbeitgebern“ der softgarden e-recruiting GmbH zeigt, genießt die größte Glaubwürdigkeit mit 88,7 Prozent („glaubwürdig“ oder „eher glaubwürdig“) der mittlerweile recht altertümliche Begriff „Personalabteilung“, HR-Management landet allerdings mit 80,4 Prozent nur knapp dahinter. Die moderneren Bezeichnungen „People & Culture“ (47,7 Prozent) oder „People Operations“ (40,9 Prozent) stuft jeweils nur eine Minderheit der Befragten als glaubwürdig ein. 

Unterschiede zwischen den Bildungsniveaus der Arbeitnehmer

Bei Mitarbeitern mit unterschiedlichem Bildungsniveau gibt es allerdings Unterschiede in der Wahrnehmung: Von den Bewerbern mit Hochschulabschluss finden deutlich mehr moderne Bezeichnungen wie „People & Culture“ glaubwürdig. Der Anteil derjenigen, die „People & Culture“ als „(eher) glaubwürdig“ empfinden, liegt hier bei 51,3 Prozent. Bei Menschen mit einfachem Schulabschluss (Haupt- oder Realschule) liegt die Zahl dagegen bei nur 46,1 Prozent. 

54,8 Prozent der IT-Bewerbenden finden die Bezeichnung „(eher) glaubwürdig“, in Pflege, Therapie und Assistenzberufen sind es 47,0 Prozent. Von den Jüngeren unter 25 Jahren findet eine deutliche Mehrheit von 55,5 Prozent den Begriff „(eher) glaubwürdig“. Bei den Älteren (ab 45) liegt diese Zahl deutlich niedriger (41,0 Prozent).Personalabteilung: Substanz entscheidet

Personalabteilung: Substanz entscheidet

Hunderte von Kommentaren zum Thema machen deutlich, dass im Auftritt der Personalabteilung beziehungsweise HR-Abteilung gegenüber Mitarbeitenden und Bewerbenden nicht der Name, sondern die Substanz entscheidet. „Was nützen hochtrabende Begriffe bzw. Anglizismen, wenn der Inhalt nicht stimmt?“, fragt ein Teilnehmer. Ein anderer schreibt: „Am Ende entscheidet über die Glaubwürdigkeit dieser Begriffe, wie diese Dinge in einem Unternehmen gelebt werden.“ 

Die softgarden e-recruiting GmbH bietet eine Recruiting-Lösung für Unternehmen jeder Größe. Durch die Kombination von digitalem Bewerbermanagement und Expertenberatung für Stellenanzeigen können Arbeitgeber ihre Budgets optimal einsetzen. Sie verbessern ihre Reichweite und Wirksamkeit im Jobmarketing, erreichen einen reibungslosen Bewerbungsprozess und verkürzen ihre Einstellungszeit um die Hälfte.

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