Für Mendix wird die Hyperautomatisierung die nächste Ära der Prozessautomatisierung einläuten. Laut den Analysten von Gartner ermöglicht Hyperautomation eine agile Anpassung an Marktbedürfnisse und ermöglicht IT-Verantwortlichen, gemeinsam Anwendungen zu entwickeln, die intelligente Nutzererfahrungen liefern.
(Quelle: Olivier Le Moal/Shutterstock)
Bei der Digitalisierung und End-to-End-Automatisierung von Geschäftsprozessen geht Hyperautomation über robotergestützte Prozessautomatisierung mit KI-gestützten Toolkits hinaus.
Low-Code macht Robotic Process Automation smarter, indem künstliche Intelligenz und ergänzende Technologien integriert werden, um manuelle Prozesse zu rationalisieren und intelligentere Entscheidungen zu ermöglichen.
Laut einem neuen Report von Gartner werden 65 Prozent der Unternehmen, die RPA einsetzen, bis 2022 KI-Technologien einschließlich maschinellem Lernen und Algorithmen zur maschinellen Verarbeitung einführen.
Der neue Report „Move Beyond RPA to Deliver Hyperautomation“ von Gartner definiert Hyperautomation als „Bereitstellung von End-to-End-Automatisierung, die über RPA hinausgeht, indem sie komplementäre Technologien zur Erweiterung von Geschäftsprozessen kombiniert.“ Hyperautomation ermöglicht demnach eine agile Anpassung an Marktbedürfnisse und befähigt Geschäfts- und IT-Verantwortliche in Unternehmen, gemeinsam Anwendungen zu entwickeln, die intelligente Nutzererfahrungen liefern. Moderne Ansätze der Hyperautomation integrieren KI, Anwendungsentwicklung, die Cloud, intelligente Automatisierung und Workflows sowie Daten und eine immersive Multi-Experience-Nutzeroberfläche.
Intelligente Automatisierung ist Kernbestandteil der Hyperautomation
Als konzeptioneller Rahmen stellt Hyperautomation eine strategische Möglichkeit für Unternehmen dar, sich wiederholende manuelle Prozesse zu eliminieren und eine moderne Workforce effektiver zu verwalten. Intelligente Automatisierung ist der Kern von Hyperautomation und unterscheidet sich von reiner Prozessautomatisierung über die Einbeziehung von Services in Lösungen, die die Automatisierung nicht nur auf routinemäßige und sich wiederholende Aufgaben ausdehnen, sondern auch auf das Erkennen von Mustern, das Aufzeigen von hilfreichen Insights und sogar die Entscheidungsfindung.
Letztlich ermöglicht intelligente Automatisierung, dass die Prozesse selbst auf Basis von KI anpassbar sind, sei es für einen fortschrittlicheren Ansatz für bisher statische Workflows oder für dynamisches Case Management. Ein robustes Hyperautomatisierungs-Toolkit kann erfolgreich auf einer Low-Code-Plattform wie Mendix gebaut werden, um letztendlich personalisierte Anwendungserlebnisse zu schaffen, die den Business-Wert für alle Zielgruppen steigern.
Die All-in-One-Low-Code-Plattform von Mendix unterstützt Hyperautomatisierungsinitiativen großer Unternehmen, indem sie nicht nur alle Schlüsseltechnologien und Datenquellen nahtlos integriert, sondern sich zusätzlich effektiv in übergeordnete Unternehmensarchitekturen und organisationsweite Software-Entwicklungsstrategien einfügt. Angesichts des verschärften Wettbewerbs in allen Branchen und der Anpassung vieler Unternehmen an eine neue Realität als Reaktion auf die Pandemie, ist die Nachfrage nach Low-Code-Lösungen, die Hyperautomatisierungsstrategien unterstützen, beispiellos hoch, um digitale Transformation zu beschleunigen.
Mangel an Anleitungen für die Kombination von RPA mit anderen Tools
Gartner weist darauf hin, dass es „einen Mangel an Anleitungen gibt, die Unternehmen dabei helfen, Robotic Process Automation mit anderen Tools zu kombinieren. Dies behindert die durchgängige Prozessautomatisierung und führt dazu, dass Unternehmen strategische Geschäftswerte verlieren.“ Laut Sheryl Koenigsberg, Head of Global Produkt Marketing bei Mendix, ist der Schritt über RPA hinaus und die Integration flexiblerer Lösungen, die Hyperautomatisierung unterstützen, genau der Grund, warum Low-Code Sinn macht. „Es ist zwingend notwendig, dass Unternehmen, die eine Hyperautomationsstrategie verfolgen, auch Low-Code-Entwicklung einschließen“, erklärt Koenigsberg.
„Das Schöne an der Entwicklung mit Low-Code ist, dass sowohl professionelle Entwickler als auch Experten aus den Fachbereichen auf eine breite Palette von Technologien zugreifen und diese einsetzen können, um Hyperautomation zu ermöglichen. Indem sie zusammenarbeiten, können Teams schnell intelligente Anwendungen liefern, die nachahmen, wie Menschen wirklich arbeiten, und letztlich eine echte End-to-End-Automatisierung erreichen, die mehr Effizienz, Kosteneinsparungen und Geschäftswert im gesamten Unternehmen liefert“, so Koenigsberg
Empfehlungen der Gartner-Analysten für Hyperautomation
Hyperautomation wurde von Gartner als einer der Top 10 strategischen Trends für 2020 bezeichnet. Die Empfehlungen des Analystenhauses für die Weiterentwicklung von RPA gehen über kurzfristige Lösungen hinaus, die mit routinemäßigen Bemühungen der Prozessautomatisierung verbunden sind.
Stand: 16.12.2025
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Gartner empfiehlt einen dreistufigen Ansatz für Unternehmen, die ihre geschäftliche Transformation beschleunigen wollen. Dazu gehört eine an den Geschäftszielen ausgerichtete Roadmap, die Identifizierung wichtiger zu optimierender Geschäftsprozesse, die Auswahl ergänzender Technologien und die Entwicklung von Integrationsstrategien, die eine durchgängige Prozessautomatisierung ermöglichen. Laut Gartner „kann die eigentliche Herausforderung - die Skalierung über anfänglich wenige Routineprozesse hinaus - nicht mit einem einzigen Tool oder mit siloartigen Strategien gelöst werden.“
Für Interessenten, die mehr über die Einführung von Hyperautomation in Unternehmen erfahren möchten, hat Mendix den Gartner-Report „Move Beyond RPA to Deliver Hyperautomation“ zum kostenlosen Download bereitgestellt. Der Bericht veranschaulicht, warum Low-Code ein wichtiger Bestandteil der End-to-End-Prozessautomatisierung ist, und untersucht, wie der Entwicklungsprozess für alle Beteiligten zugänglich gemacht werden kann. Außerdem zeigt der Report, wie eine Hyperautomatisierungsstrategie die Ausrichtung der Geschäftsziele fördern kann. Es wird erläutert, wie Low-Code die schnellsten Iterationen von technischen Lösungen für Automatisierungsbemühungen ermöglichen kann – schnell von einer Idee zu einer ausgereiften, skalierbaren und bereitgestellten Anwendung – und wie die Benutzererfahrung für Prozesse erstellt oder modernisiert werden kann. (sg)