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Cybersecurity Hyperkonvergente Systeme: Umfassender Schutz gegen Datendiebstahl

Ein Gastbeitrag von Yakup Saygin 2 min Lesedauer

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IT-Risiken nehmen in allen Branchen zu. Vor allem mangelnde Sicherheitsmaßnahmen und System-Durcheinander spielen Cyberkriminellen in die Karten. Deshalb beschloss die mittelständische Versicherungsfirma Aktivas, sich durch hyperkonvergente Systeme gegen Hackerangriffe zu wappnen.

(Bild:  Rabbit_1990 – stock.adobe.com)
(Bild: Rabbit_1990 – stock.adobe.com)

Die achtköpfige Versicherungsfirma Aktivas GmbH mit Sitz in ­Feldkirchen ist spezialisiert auf Foto- und Filmversicherungen, die etwa Foto- und Filmequipment, Drohnen, Betriebshaftpflicht und Cyberschäden umfassen. Außerdem zählt sie betriebliche und private Altersvorsorge sowie Krankenkassen zu ihrem Re­pertoire. Aktivas betreut insgesamt rund 7000 Kunden sowie 7000 Versicherungen. Gründer des Unternehmens ist ­Armin Salamon, die Geschäfte führt er zusammen mit Thomas Berger.

Damoklesschwert Datendiebstahl

Angesichts immer häufiger auftretender Cyberangriffe in städtischen Einrichtungen, im Gesundheitswesen oder in anderen großen Unternehmen sah sich Aktivas im Zugzwang. Als Versicherungsunternehmen beherbergt die Feldkirchener Firma sensible und kundenbezogene Informationen wie Kontakt- und Gesundheitsdaten.

Um diese Angaben mit Hilfe sicherer Zugänge zu Heim- und internen Arbeitsplätzen zu schützen, reichte die alte Infrastruktur nicht mehr aus. Um Cyberangriffe zuverlässig abzuwehren, war eine vollkommene Erneuerung unumgänglich. Zusätzlich wollte das Unternehmen Hardware- und Betriebskosten senken und vorsorglich eine umfangreiche sowie gesetzeskonforme Datensicherung einführen. „Nachdem wir uns mit mehreren Ansätzen beschäftigt hatten, stießen wir schließlich auf die hyperkonvergente Infrastruktur“, erzählt Salamon.

Hyperkonvergente Systeme für sichere allumfassende Infrastrukturen

Hyperkonvergente Systeme ermög­lichen sowohl Vereinfachung als auch Absicherung von Unternehmensstrukturen. Die All-in-one-Lösungen vereinen ganze IT-Infrastrukturen in einer Appliance. Sie sorgen für Virtualisierung des Servers und Storage sowie der Client PCs und reduzieren Fehleranfälligkeit sowie Komplexität. Integrierte Backup-Funktionen übernehmen Datensicherung, -archivierung und -auslagerung. Besonders umfangreiche Lösungen schützen das System zusätzlich mit inbegriffenen IT-Securitytechnologien.

Nahtloser Wandel

Innerhalb einer Woche etablierte Aktivas die neue Infrastruktur. Der Austausch verlief parallel zum Altsystem; erst als alle Serversysteme, Datenbanken und Anwendungen aufgespielt, virtuelle Anwender-PCs installiert und abgenommen waren, ersetzte die neue IT-Infrastruktur das bishe­rige Netzwerk. Um sich anzumelden, authentifizieren die Mitarbeiter sich via Biometrie oder PIN mit Hilfe eines Tokens. Nachdem die Software ihre Identität zweifelsfrei bestätigt hat, greifen sie auf die für sie vorgesehenen Anwendungen zu. Diese Prüfung unterbindet Identitätsklau und Man-in-the-Middle-Attacken über die gesamte Kommunikationsstrecke. Unabhängig von Ort, Endgerät oder Netzwerk – stets herrscht geschützter Zugriff.

Aktivas aktuell

Seit über mehr als vier Jahren fungiert die hyperkonvergente Infrastruktur als fester Bestandteil der Firma Ak­tivas. Der Arbeitsalltag aller Mitarbeiter findet über die Lösung statt. „Die IT-Sicherheitslage verschlechtert sich merklich. Wir sind froh, rechtzeitig die nötigen Vorkehrungen getroffen zu haben“, fasst Salamon zusammen. Die Infrastruktur sowie die genutzte Hardware beschreibt er als sehr viel überschaubarer seit der Umstellung. „Unser neues System läuft ohne weiteres Zutun – seit unserem Netzwerkumbruch fühlen wir uns bestens gegen Cyberangriffe gewappnet.“

Hyperkonvergente SystemeYakup Saygin 
Gründer des IT-Sicherheitsunternehmens Saytec in München

Bildquelle: Saytec

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