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Mehr Freiraum IT-Fachkräftemangel – mit Digitalisierung zum Erfolg im War for Talents

Ein Gastbeitrag von Oliver Kreth 2 min Lesedauer

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Neues Rekordhoch beim IT-Fachkräftemangel: 149.000 Stellen waren laut der Bitkom-Studie „Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte“ Ende 2023 in Deutschland unbesetzt. Eine Unternehmenskultur, die auf ein strategisch verankertes Employer Branding und die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung setzt, kann im „War for Talents“ zum entscheidenden Faktor werden.

(Bild: upklyak/freepik)
(Bild: upklyak/freepik)

Die digitale Transformation treibt die Wirtschaft in Deutschland an, vor allem die Digitalbranche wächst weiter stark: Etwa 36.000 neue Jobs werden im Laufe des Jahres hier entstehen. Dabei bereitet das Ungleichgewicht zwischen zur Verfügung stehenden Fachkräften und zu besetzenden Stellen vielen Arbeitgebern zunehmend Kopfzerbrechen. Um auf dem Arbeitsmarkt nicht abgehängt zu werden, benötigen Unternehmen neue Technologien und Software, moderne Arbeits- und Geschäftsmodelle – und vor allem IT-Experten. Denn vor allem Digitalunternehmen laufen Gefahr, aufgrund fehlender Fachkräfte Aufträge und damit auch Umsätze zu verlieren.

IT-Fachkräftemangel: Was IT-Fachkräfte wollen

IT-Fachkräfte wünschen sich – wie die meisten anderen Angestellten auch – vor allem Wertschätzung und eine gute Arbeitsatmosphäre. Zudem legen viele großen Wert darauf, remote arbeiten zu können. Nicht zuletzt sind Weiterbildungs- und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten wichtige Faktoren bei der Mitarbeiterbindung. Unternehmen sollten ihre Employer-Branding- und Recruiting-Maßnahmen daher nicht nur als Tools für die Anwerbung von Fachkräften ansehen, sondern sie als festen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur begreifen und im Geschäftsalltag konsequent leben. Denn gerade in Zeiten des akuten IT-Fachkräftemangels muss das Recruiting ein dauerhafter strategischer Prozess in der Personalplanung sein.

Automatisierung und KI schaffen Entlastung

Selbst wenn Arbeitgeber IT-Experten hervorragende Voraussetzungen bieten, bleiben aufgrund des IT-Fachkräftemangels zahlreiche Stellen unbesetzt – und Aufgaben unerledigt. Dann können technische Lösungen wichtige Unterstützung leisten: Mit ECM-Systemen wie nscale von Ceyoniq können Mitarbeiter viele Anwendungen dank Low-Code/No-Code-Ansatz selbst einrichten und effiziente Workflows modellieren. Denn automatisierte digitale Geschäftsprozesse – von der Eingangsrechnungsverarbeitung über das Vertragsmanagement bis zur revisionssicheren Archivierung – gewährleisten reibungslose, fehlerresistente und transparente Abläufe. Programmierkenntnisse sind hierfür nicht mehr notwendig. Dadurch gewinnen Mitarbeitende – nicht nur in der IT – Zeit und Freiräume für andere Aufgaben.

IT-Fachkräftemangel: Mitarbeiter entlasten

Grundsätzlich müssen Unternehmen mehr in Automatisierung investieren. Natürlich bietet auch der Einsatz künstlicher Intelligenz Lösungsansätze – doch eher auf mittel- bis langfristige Sicht. Die Übernahme von zeitraubenden Routineaufgaben und administrativen Tätigkeiten führt zu einer sinkenden Arbeitsbelastung und damit zu zufriedeneren Arbeitnehmern. Auch beim Programmieren, Coden und der Datenanalyse kann KI eingesetzt werden und ITler entlasten – und vermutlich jeder Softwarespezialist freut sich über die Unterstützung bei der (ungeliebten) Fehlersuche und beim Debugging.

Oliver Kreth
ist Geschäftsführer beim Softwareentwickler Ceyoniq.

Bildquelle: Oliver Kreth

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