Durch die enormen Veränderungen der digitalen Transformation im vergangenen Jahrzehnt basiert Erfolg für Unternehmen immer mehr auf der Innovationsstärke ihrer IT-Struktur – heute mehr denn je. Doch obwohl die Cloud dafür jahrelang als einer der zentralen Faktoren betrachtet wurde, begegnen ihr viele Organisationen mittlerweile skeptischer. Der Hype stellt sich der Realität.
(Bild: freepik)
Laut einer aktuellen Studie des Cloud-Spezialisten NetApp befinden sich 89 Prozent der befragten Unternehmen heute auf der „Cloud-Journey“. Dies ist nicht überraschend – doch geben auch drei Viertel der Befragten an, dass ihr Unternehmen seine Workloads zum größten Teil immer noch oder neuerdings wieder im unternehmenseigenen Rechenzentrum speichert. Sie wollen sich nicht in die Abhängigkeit von Anbietern begeben, die ihnen in der Cloud Standards vorgeben. Lokal sind die Individualisierungsmöglichkeiten oft größer. Viele Branchen und Regionen haben zudem spezifische Security- und Compliance-Anforderungen zu erfüllen, die On-Premises zwingend erforderlich machen.
Der Weg zur optimalen IT-Struktur
Rechenzentren verfügen in der Regel über hohe Sicherheitsstandards, wenn sie richtig betreut werden. Sie bieten physischen Schutz wie Zugangskontrollen, Überwachungskameras und Brandschutzsysteme. Außerdem gewährleisten sie eine hohe und zuverlässige Verfügbarkeit der gespeicherten Daten wie redundante Systeme, Notstromversorgung und Backup-Strategien. Ergänzt wird das um softwareseitigen Schutz vor Ransomware, unbefugtem Zugriff und Hacking.
Ein weiterer Grund: die zunehmende Bedeutung der Governance, also Kontrolle der Erhebung, Speicherung, Nutzung und Verarbeitung von Daten. Diese Kontrolle ist in vollem Umfang nur im eigenen Rechenzentrum möglich.
Bei der Cloud-Skepsis spielt die wachsende Erfahrung der Unternehmen hinsichtlich Cloud-Einsatz ebenfalls eine Rolle. Sie haben an Cloud-Reife dazu gewonnen und hinterfragen nun kritischer den Return of Investment (ROI) sowie die anfallenden Kosten. Auch wenn der Betrieb On-Premises ebenfalls mit Kosten verbunden ist, kann sich gerade bei größeren Datenmengen die Speicherung dort kosteneffizienter gestalten als in der Cloud.
All dies führt dazu, dass Innovationen des unternehmenseigenen Rechenzentrums wieder verstärkt in den Fokus rücken und in intelligente Dateninfrastruktur investiert wird. Hier können effiziente Speicher-Technologien wie Capacity Flash die Cloud-Integration optimieren, die Kosten senken und die Sicherheit erhöhen.
Cloud Tiering optimiert die Cloud-Integration
Um Unternehmen die jeweils effizientesten Storage-Lösungen zur Verfügung zu stellen, sollten Daten und Infrastrukturen sowohl im eigenen Rechenzentrum als auch in der Cloud nahtlos und annähernd in Echtzeit bereitstehen. Über Cloud Tiering lassen sich selten genutzte Daten sinnvoll managen, indem sie in verschiedenen Speicherebenen (Tiers) organisiert werden.
Die Daten werden dann, je nach ihren Zugriffsmustern und ihrer Wichtigkeit, bei Bedarf gemäß selbstdefinierten Richtlinien automatisch zu kostengünstigen Storage-Möglichkeiten wie einem Hyperscaler oder Service Provider verschoben.
Flash-Speicher entlasten das Budget und die IT-Struktur
Capacity-Flash-Technologien können das IT-Budget entlasten – dauerhaft in fünf- bis sechsstelliger Höhe – und so Ausgaben für andere Transformationsprojekte freimachen. Natürlich wird damit nicht die Hochleistung eines High-End-Systems erzielt. Doch die langsameren Reaktionszeiten im Millisekundenbereich sind für Webmail-Applikationen oder Online-Shops in der Praxis unerheblich.
Solche All-Flash-Speicher mit weniger Maximalleistung, aber hoher Workload-Kapazität kann sich heutzutage auch der Mittelstand leisten. Betriebsausgaben und Investitionen lassen sich außerdem durch durchdachte Procurement-Modelle optimieren. Sie sind nicht über lange Abschreibungszeiträume an überholte Systeme gebunden und ermöglichen so die fortlaufende Erneuerung der Hardware ohne Unterbrechung.
Ransomware-Schutz und Recovery-Garantie
Die Sicherheit von Daten und Infrastrukturen hat heute mehr denn je in Unternehmen Priorität, auch On-Premises. Recovery-Garantien kombinieren dafür Sicherheitsfunktionen mit Ransomware-Schutz. Mithilfe von KI produziert das System im Falle eines Angriffs sofort zusätzliche Snapshots, über die in kürzester Zeit Datenstände fehlerfrei wiederhergestellt werden.
Vor allem bei komplexen Abläufen sollten sich Unternehmen für die Sicherheit der Speicher und Infrastrukturen auf verschiedene Tools verlassen. Kommen dann noch Plattformen und Implementierungen hinzu, ist eine ganzheitliche Schnittstelle für den Überblick sinnvoll. Eine immer größere Bedeutung fällt daher dem automatisierten, zentral gesteuerten Datenmanagement zu. Diese Tools sorgen mit ihrer einheitlichen Arbeitsumgebung für Anwenderfreundlichkeit und erhöhen dank einer Security-Kontrollzentrale auch den Schutz und die Sicherheit von Daten-Storage und -Services innerhalb der Hybrid-Multi-Cloud. So entsteht eine ganzheitliche, intelligente Dateninfrastruktur.
Stand: 16.12.2025
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Johannes Wagmüller Senior Director Solutions Engineering bei NetApp