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ChatGPT KI-Framework: Klein anfangen und groß denken

Ein Gastbeitrag von Thomas Sengotta 2 min Lesedauer

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An der Einführung von künstlicher Intelligenz führt kein Weg mehr vorbei. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem holistischen Ansatz, der neben technologischen Aspekten auch die Sicherheit und den verantwortungsvollen Umgang umfasst. Eine funktionierende Strategie 
beruht auf einem KI-Framework, das Unternehmen an ihre Anforderungen anpassen sollten.

(Bild:  Wijaya – stock.adobe.com, Bild/Copyright: botond1977 – stock.adobe.com)
(Bild: Wijaya – stock.adobe.com, Bild/Copyright: botond1977 – stock.adobe.com)

Die erfolgreiche Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI) erfordert einen strukturierten Ansatz, der Unternehmen in eine optimale Ausgangsposition für die nächste KI-Welle bringt. Klein anfangen und groß denken ist der richtige Weg. Das KI-Framework beginnt mit einer Bedarfsanalyse, die Unternehmen in Form eines Assessments durchführen können. 

KI-Framework ist der Grundstein

Der Fokus liegt dabei sowohl auf einer Bestandsaufnahme als auch auf der Ermittlung aller Rahmenbedingungen und Voraussetzungen. Im ersten Schritt ist es entscheidend, Use Cases zu definieren, die einen Business Case nach sich ziehen und eine Abwägung von Nutzen, Risiken und Kosten erfordern. Auf dieser Basis erfolgt die Auswahl von geeigneten KI-Anwendungen, die auf die individuellen Anforderungen abgestimmt sind.

Wichtige Integration

Der nächste Schritt ist die strate­gische Ausrichtung der KI-Integration, die immer im Einklang mit den übergeordneten Unternehmenszielen stehen sollte. Dabei geht es um die konkrete Umsetzung von Geschäftszielen wie Produktivitätssteigerung, Prozess­optimierung oder Verbesserung der Kundeninteraktion. Unverzichtbar ist dafür eine umfassende Risikoanalyse, bei der Unternehmen mögliche rechtliche, ethische und betriebliche Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI berücksichtigen sollten. Darauf aufbauend können konkrete Strategien entwickelt werden, um die identifizierten Risiken und Herausforderungen zu mindern. In diesem Zusammenhang ist auch der Aspekt der Data Governance zu thematisieren. Sie stellt sicher, dass Daten in ausreichender Quantität und Qualität vorhanden sind und klar definierte Richtlinien für das Datenmanagement existieren.

Ebenso müssen Unternehmen Compliance- und Ethik-Richtlinien einhalten – unter Berücksichtigung aller gesetzlichen und branchenspezifischen Vorgaben. Sind diese Hürden genommen, sollte sich das Augenmerk auf ganz praktische Aspekte richten, etwa die Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur oder die Entwicklung eines Change-Management-Plans, um die Einführung von KI zu unterstützen und die Arbeitsweise der Mitarbeiter anzupassen. Wichtig dabei: die Definition von KPIs (Key Performance Indicators; Leistungskennzahlen) und Mechanismen für die Zusammen­arbeit der verschiedenen Stakeholder – nur so können Erfolge gemessen und Auswirkungen sichtbar gemacht werden.

Mit dem richtigen KI-Framework sicher starten

Last but not least: Ohne robuste Sicherheit ist der Einsatz von KI ein Risiko. Daher ist es entscheidend, KI-Systeme vor Cyber-Bedrohungen zu schützen und eine zuverlässige Sicherung von Infrastruktur, Modellen und Daten zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es wichtig, eine umfassende Dokumentation zu erstellen und eine langfristige Roadmap für die Entwicklung von KI zu entwickeln, um flexibel auf die dynamischen Entwicklungen im Bereich KI reagieren zu können.

KI-FrameworkThomas Sengotta 
Director Consulting bei CGI Deutschland

Bildquelle: CGI Deutschland

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