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KI in der Raumfahrt ESA und OVHcloud unterstützen KI-Start-ups in Europa 

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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OVHcloud und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) haben ihre langjährige Zusammenarbeit erneuert. Ziel ist die Unterstützung innovativer KI-Start-ups mit Schwerpunkt KI und dem Fokus auf Nachhaltigkeit.

(Bild: Nirusmee/Adobe Stock)
(Bild: Nirusmee/Adobe Stock)

OVHcloud und die Europäische Weltraumorganisation (ESA) werden im Rahmen ihrer erneuerten Partnerschaft innovative KI-Start-ups, die auf Raumfahrttechnologie spezialisiert sind, mit einem zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit unterstützen. Die Erneuerung der Partnerschaft ist Teil der Ziele der ESA Partnership Initiative for Commercialisation (EPIC), um Geschäftsmöglichkeiten für europäische KI-Start-ups zu erweitern. Dabei werden ESA Business Incubation Centers (BIC), Technologie-Broker, Phi-LabNET sowie das ursprüngliche ESA Φ-lab und InCubed einbezogen. Die Synergien mit dem OVHcloud Startup-Programm, das seit einem Jahrzehnt den Übergang von Start-ups und Scale-ups zu einer zuverlässigen Cloud unterstützt, spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle.

OVHcloud AI Endpoints unterstützen KI-Start-ups

Eines der Ziele der Partnerschaft ist es daher, die Nutzung der KI-Lösungen, einschließlich OVHcloud AI Endpoints, in den ESA-Kommerzialisierungsnetzwerken (BIC, Technologie-Broker, Phi-LabNET, Φ-lab und InCubed) zu fördern. OVHcloud AI Endpoints ermöglicht es Entwicklern, ihre Anwendungen mit vorgefertigten KI-Schnittstellen zu erweitern. Die serverlose Plattform erfordert keine KI-Expertise oder dedizierte Infrastruktur und bietet eine Reihe moderner KI-Modelle wie LLMs, Sprachverarbeitung, Übersetzung, Spracherkennung, Bilderkennung und mehr.

Raumfahrt-Start-ups und Scale-ups, die von der Kooperation von ESA und OVHcloud profitieren, können sich auch für das OVHcloud Fast Forward AI Accelerator-Programm bewerben, das ausgewählten KI-Start-ups und Scale-ups zusätzliche technische und Go-to-Market-Unterstützung bietet. Diese Unterstützung umfasst persönliche Beratung durch OVHcloud KI-Ingenieure, zusätzliche Cloud-Gutschriften sowie die Einbindung von Risikokapitalgebern und Unternehmenspartnern. Die erste Kohorte des KI-Accelerators wird von Januar bis April 2025 laufen. Die Bewerbungsfrist endet am 24. November 2024.

Nachhaltigkeitskriterien bei der Auswahl von Start-ups

OVHcloud zeichnet sich in der Technologielandschaft durch ein integriertes industrielles Modell aus, das von Grund auf eine nachhaltige Cloud ermöglicht. Technologien wie Wasserkühlung setzen hohe Standards mit einem erstklassigen PUE-Wert von 1,29 und einem WUE-Wert von 0,30, was zur Senkung des gesamten CO2-Fußabdrucks beiträgt. Die ESA verfolgt ebenfalls das Ziel, Nachhaltigkeitskriterien in ihre Auswahlverfahren zur Unterstützung von KI-Start-ups zu integrieren.

„Heute ist ein Meilenstein für unsere Partnerschaft mit der ESA. Wir stärken nicht nur eine langjährige Kooperation, sondern fokussieren uns auch stärker auf Innovation und Nachhaltigkeit – eine Kombination, die durch die Start-ups im Weltraumsektor verkörpert wird. Diese Unternehmen werden von unserer Unterstützung profitieren, insbesondere in Italien, wo sie Zugang zu den Dienstleistungen in der neuen Local Zone in Mailand haben“, erklärt John Gazal, Vice President Südeuropa und Brasilien bei OVHcloud.

„Die Verlängerung dieser Partnerschaft mit OVHcloud im Rahmen des EPIC-Programms bringt weitere Vorteile im Bereich Innovation für von der ESA unterstützte Start-ups und OVHcloud. Die Partnerschaft integriert Bausteine wie Nachhaltigkeit und KI, um das europäische Raumfahrt-Start-up-Ökosystem auf und verantwortungsvolle Weise voll zu entfalten“, ergänzt Geraldine Naja, Direktorin für Kommerzialisierung, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit bei der ESA.

Langjährige Zusammenarbeit von OVHcloud und ESA

OVHcloud und das Weltbeobachtungs-Programm der ESA pflegen eine langjährige Zusammenarbeit, die zu innovativen Fortschritten in der Erdbeobachtungsforschung beigetragen hat. Die Nutzung der OVHcloud-Infrastruktur ermöglicht die Speicherung, Verwaltung und Analyse großer Mengen an Erdbeobachtungsdaten. Sie werden von Satelliten gesammelt und unterstützen ESA-Forscher:innen dabei, besser auf den Klimawandel, Naturkatastrophen und ökologische Herausforderungen zu reagieren – ganz im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen dieser Partnerschaft.

„Die laufende Zusammenarbeit zwischen ESA und OVHcloud zeigt die Kraft von Innovation und Technologie. Indem wir diese beiden großen Interessensbereiche – Erdbeobachtung und Cloud-Computing – vereinen, demonstrieren wir, wie fortschrittliche digitale Lösungen unsere ehrgeizigen Bemühungen zur Erkundung und zum Lernen unterstützen und den Weg für eine intelligentere, besser vernetzte Zukunft ebnen“, erklärt Simonetta Cheli, Direktorin des ESA-Erdbeobachtungs-Programms.

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