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Geschäftserfolg KI-Strategie in vier Schritten zum Erfolg führen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 2 min Lesedauer

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KI-Potenziale wachsen heute exponentiell. Doch nicht nur das: KI hilft Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle, die Investitionslogik, das Humankapital sowie zentrale Prozesse und Strukturen zu optimieren. Die alles entscheidende Frage ist jedoch: Welche KI-Strategie bietet den größten Nutzen für die Wertschöpfung, um den Geschäftserfolg weiter zu forcieren?

(Bild:  Sutthiphong/Adobe Stock)
(Bild: Sutthiphong/Adobe Stock)

Vor dem Einsatz von KI-Anwendungen stehen Unternehmen vor der zentralen Aufgabe, ihre konkreten Ziele zu definieren und Use Cases zu identifizieren, um entsprechend strukturiert und gezielt vorzugehen. Denn wenn der konkrete KI-Mehrwert nicht festgelegt und abgestimmt ist, besteht schnell die Gefahr, an der Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäfts vorbeizuarbeiten. Kurz gesagt: Die KI-Strategie ist der entscheidende Erfolgsfaktor, um eine effektive Entwicklung, Implementierung und Skalierung von KI-Projekten sicherzustellen. Für die erfolgreiche Umsetzung einer KI-Strategie sollten Unternehmen folgende vier Maßnahmen klären:

Vier Schritte, die zur erfolgreichen Umsetzung einer KI-Strategie führen.(Bild:  Diconium)
Vier Schritte, die zur erfolgreichen Umsetzung einer KI-Strategie führen.
(Bild: Diconium)

1. Zielsetzung einer KI-Strategie definieren

Die Entwicklung einer erfolgreichen KI-Strategie ist eine komplexe Herausforderung, die eine klare Vision, fundiertes Wissen und ein strukturiertes Vorgehen erfordert. Dabei sollten die KI-Ziele stets mit der Gesamtstrategie des Unternehmens im Einklang stehen. Im Rahmen der Strategie wird dann bestimmt, in welchen Bereichen KI die größte Wertschöpfung schaffen kann und welches Commitment dafür erforderlich ist. Unternehmen, die gerade erst mit KI beginnen, sollten sich auf KI-Handlungsfelder konzentrieren, von denen sie den höchsten Mehrwert erwarten und welche mit Blick auf unternehmensinterne Ressourcen am effizientesten umzusetzen sind.

2. Praktikable Anwendungsfälle identifizieren

Stehen die Ziele fest, müssen sie im nächsten Schritt in KI-Anwendungsfälle (Use Cases) übersetzt werden. Hier gilt es, praktikable KI-Use Cases in den definierten Handlungsfeldern zu identifizieren, zu evaluieren und zu priorisieren. Dieser mehrstufige Prozess beginnt mit der Frage, welche spezifischen Potenziale KI bietet und wie diese in konkrete Mehrwerte verwandelt werden können. Die einzelnen Use Cases sollten im Portfolio Management stets auf ihren potenziellen wirtschaftlichen Benefit und die Durchführbarkeit analysiert werden. Besonders wichtig ist es, realistisch zu bewerten, welche Use Cases intern entwickelt werden können und bei welchen es sinnvoller ist, auf externe Lösungen zurückzugreifen.

3. Wegbereiter für die KI-Strategie an Bord holen

Um KI erfolgreich und sicher einzusetzen, ist die Zusammenarbeit mit Partnern in diesem Ökosystem wichtig. Sie können wertvolle Unterstützung für die Entwicklung von KI-Anwendungen bieten, indem sie Zugang zu vielfältigem Fachwissen, Ressourcen und unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen. Um die richtige KI-Ökosystemstrategie zu definieren, muss eine Organisation zunächst die Fragen klären, aus welchen Akteuren ihr KI-Ökosystem bestehen sollte, welche Partner in welchen Situationen helfen können und wie am besten mit ihnen zusammengearbeitet wird. Unterstützen können Enabler besonders in den zentralen KI-Segmenten Daten, Technologie und Kultur.

4. Umsetzung der KI-Strategie starten

Die Bereiche Research & Exploration, Entwicklung & Validierung und Operationalisierung & Betrieb spielen bei der Umsetzung der KI-Strategie eine besondere Rolle. Bewährt hat sich ein iterativer Ansatz, bei dem aus den initialen Use Cases gelernt und die KI-Strategie kontinuierlich angepasst und verbessert wird. Wichtig ist zudem ein produktorientiertes Management von KI-Lösungen, um die Komplexität und ständige Weiterentwicklung der Technologie zu bewältigen.

Weitere Erkenntnisse und Tipps für den KI-Einsatz finden sich im aktuellen Report „Playtime is over: KI-Strategien erfolgreich umsetzen“ von diconium. Die diconium entwickelt mit über 2.000 Mitarbeitern an weltweit 15 Standorten Strategien und E-Commerce-Plattformen und verhilft Kunden zu datengetriebener Intelligenz. 

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