Mittlerweile 109 Kliniken haben sich in einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um gemeinsam richtungsweisende Digitalisierungsprojekte zu entwickeln, die einzelne Häuser allein nicht bewältigen könnten. Das Potenzial dieser Klinik IT e.G. ist enorm, für Kliniken, medizinisches Personal und Patienten gleichermaßen.
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Eine Interoperabilitätsplattform ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten entlang der Patientenversorgung.
(Bild: Siemens Healthineers)
Der 15.Mai 2023 wird im Freistaat Bayern in die Geschichtsbücher eingehen. Und womöglich nicht nur dort. An diesem Tag gründeten Bayerische Krankenhäuser die Klinik IT Genossenschaft (Klinik IT eG). Damit wurde der Grundstein gelegt für ein Leuchtturmprojekt im deutschen Gesundheitswesen, nämlich eine klinikübergreifende Kooperation für gemeinsame IT-Lösungen. Wo Kliniken über Jahrzehnte eher „Kirchturmpolitik“ betrieben, können sich medizinisches Personal und Patienten gleichermaßen über einen Paradigmenwechsel in Denken und Handeln zahlreicher Klinikverantwortlichen freuen: Zum Wohle der Patientenversorgung bündelt die Klinik IT -Genossenschaft die Kräfte und Interessen der Krankenhäuser im IT-Bereich. Allen wird künftig erleichtert, miteinander zu kommunizieren und digitale Informationen über verschiedene Träger und Sektoren hinweg auszutauschen.
Klinik IT e.G.: Richtungsweisende Digitalisierungsprojekte vorantreiben
Der Autor Heiner Sieger ist Chefredakteur bei Digital Health Industry.
(Bild: Heiner Sieger)
Inzwischen sind 56 Klinikträger mit 109 Krankenhäusern und 26.000 Betten bei der KIT mit von der Partie. Ein erstes Projekt ist die Realisierung und die Koordination des Betriebs des gemeinsamen Patientenportals „mein-krankenhaus.bayern“, gefördert durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG). Die Klinik IT wurde deshalb in der Form einer Genossenschaft gegründet, um richtungsweisende Digitalisierungsprojekte voranzutreiben, die einzelne Häuser allein nicht bewältigen könnten. Durch die Bündelung der Bedürfnisse der Kliniken und die gemeinsame Beauftragung sowie zentrale Steuerung von Dienstleistern kann die Digitalisierung effektiver umgesetzt werden als in kleineren Einzelvorhaben. Gleich das erste Projekt der KIG zeigt bereits das enorme Potenzial, das sowohl für Krankenhäuser als auch für Patienten erreichbar ist: Durch die Vernetzung der mehr als 100 Krankenhäuser über eine Interoperabilitäts-Plattform und den Aufbau eines gemeinsam betriebenen Patientenportalsystems.
Über das Patientenportal hinaus entwickelt die Genossenschaft eine gemeinsame Digitalstrategie für die beteiligten Krankenhäuser. Das Vorhaben wurde in den Digitalplan des bayerischen Staatsministeriums für Digitales aufgenommen worden, und es findet ein enger Austausch mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege statt. Sebastian Lehotzki, Geschäftsführer der Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gemGmbH und Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Gesellschaft, sieht enormes Potenzial in der Zusammenarbeit: „Die Klinik IT eG bietet ihren Mitgliedern zahlreiche Chancen, die Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung künftig leichter zu bewältigen: Skaleneffekte können gehoben, die Position am Markt gestärkt, gesetzliche Anforderungen leichter erfüllt werden, um nur einige zu nennen.“
Interoperable Plattform für digitale Lösungen
Und die Genossenschaft hat noch weit mehr vor, erläutert Andreas Lange, Bereichsleiter Digitalisierung und Innovation (CIO) der Kliniken Südostbayern AG, der in diesem Projekt die strategische und technologische Verantwortung trägt. „Die Kliniken haben über eine Interoperabilitätsplattform, die wir einrichten, noch weiterreichende Potenziale.“ Diese Plattform fungiert dabei in etwa wie ein Mehrfachstecker.“
Bereitgestellt wird diese Plattform von der Firma Siemens Healthineers, die den Patientenpfad in der Krankenhausbehandlung digital begleitet – von der Aufnahme der Patienten über die Behandlung bis zum Entlass-Management. Siemens Healtineers hat als Generalunternehmer, noch weitere Partner in das Angebot integriert. Eingebunden wird in der Plattform beispielsweise ein Healthcare-Professional-Portal für die Klinikmitarbeiter. Aber auch niedergelassene Ärzte, die Patienten in die beteiligten Kliniken schicken, können darüber kommunizieren. Zudem wird ein Übergang in die Telematik-Infrastruktur geschaffen. Ebenfalls kompatibel mit der Plattform werden weitere externe Mehrwertdienste sein, von kreativen Start-up-Lösungen bis zum Taxiservice für Patienten.
Thilo Mahr Market Access Manager Digital Solutions bei Siemens Healthineers und Projektleiter für „Mein-Krankenhaus.Bayern“ setzt dabei auch auf Bausteine, die sich in anderen digitalen gesundheitsprojekten bereits bewährt haben: „Nur dank dieser Standards, auf die wir zurückgreifen, kommen wir bei ‚Mein-Krankenhaus.Bayern‘ schnell vorwärts. Deshalb ist es auch ein tragfähiges Zukunftskonzept. Und auf jeden Fall eine Blaupause für die digitale Weiterentwicklung der Kliniken in ganz Deutschland, ein richtiger Leuchtturm. Das Projekt wird uns in Deutschland im Gesundheitswesen entscheidend weiterbringen.“
Stand: 16.12.2025
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Die Teilnehmer von „Mein Krankenhaus Bayern“.
(Bild: Siemens Healthineers)
Klinik IT e.G.: Erhebliche Vorteile für Security
Ein der größten aktuellen Herausforderungen für die Kliniken ist das Thema IT-Security. In der Genossenschaft werden den Kliniken angeboten. „Wir entwickeln eine Incident Response Lösung mit Notfall-Checklisten und Verhaltenstipps. Wir analysieren, wie und wo Security-Probleme auftreten könnten, und überlegen gemeinsam nächste Schritte. Allein die Anforderungen an die Dokumentation sind für kleinere und mittlere Häuser nicht mehr machbar. Da braucht es zentrale Strukturen, auch weil die besonders schützenswert sind“, sagt Andreas Lange.
Die Patient Journey im Sinne des KHZG zum Fördertatbestand.
(Bild: Siemens Healthineers)
Die interoperable Plattform und die Patientenportale der Krankenhäuser sollen Ende 2024 in Betrieb gehen. „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, diese große Anzahl von Krankenhäusern für unsere gemeinsame Ausschreibung und den Aufbau einer einheitlichen Struktur zu gewinnen. Die Fördermittel von Bund und Länder, die im Rahmen des KHZGs für die Kliniken bereitgestellt werden, können so sehr effizient eingesetzt und unsere Ressourcen gebündelt werden“, sagt Manfred Wendl, Vorstandsmitglied der Klinik Kompetenz Bayern (KKB) und Aufsichtsrat der KIT eG, der die gemeinsame Ausschreibung koordiniert hat. „Es wäre für eine einzelne Klinik kaum möglich gewesen, ein Portal mit diesen vielfältigen und umfassenden Funktionalitäten und diesen Konditionen aufzubauen. Durch die Bündelung kann auch der Support für das Patientenportal gewährleistet werden, was angesichts des Fachkräftemangels in den Kliniken kaum realisierbar wäre.“
Die Klinik IT eG bietet ihren Mitgliedern zahlreiche Chancen, die Herausforderungen im Bereich der Digitalisierung künftig leichter zu bewältigen: Skaleneffekte können gehoben, die Position am Markt gestärkt, gesetzliche Anforderungen leichter erfüllt werden, um nur einige zu nennen.
Jedes Krankenhaus wird ein „Frontend“ zur Interaktion mit den Patienten erhalten. Der IT-Betrieb findet standardbasiert und zentral statt. Für die Patienten hat dies erhebliche Vorteile, denn sie können mit nur einer Benutzer-App beziehungsweise Benutzeroberfläche mit allen teilnehmenden Kliniken kommunizieren, ohne das System wechseln oder ihre Daten neu eingeben zu müssen. „Das Projekt ist in seiner Größenordnung und technologischen Ausrichtung wegweisend für den Krankenhaussektor“, so die Einordnung von Andreas Lange. „Insgesamt stellen sich die bayerischen Krankenhäuser damit zukunftssicher auf und schaffen die Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Digitalisierung.“
Klinik IT e.G.: Blaupause für die digitale Weiterentwicklung der Kliniken
Thilo Mahr, Market Access Manager Digital Solutions bei Siemens Healthineers und Bid Manager für „Mein Krankenhaus Bayern“ über das aktuell wohl größte Vernetzungsprojekt im deutschen Gesundheitswesen.
(Bild: Thilo Mahr)
Was ist die Rolle von Siemens Healthineers beim Projekt „Mein Krankenhaus Bayern“ der Klinik IT e.G.?
Wir haben als Generalunternehmer die Verantwortung für das Gesamtprojekt. Als solcher ergänzen wir unser eigenes Portfolio mit den geeignetsten Partnern für die einzelnen Gewerke, die zu erstellen sind und mit der Konzentration auf deutsche Anbieter. Für dieses Projekt, das auch durch das Krankenhauszukunftsgesetz staatlich gefördert wird, wurden Fördergelder zusammengelegt, um es als ein gemeinsames Projekt aufzubauen. Dabei wurde nicht nur das Patientenportal in Auftrag gegeben, sondern eine Interoperabilitäts-Plattform. Das ist wie eine große Datendrehscheibe, für die wir mit dem vom Kunden beauftragten Rechenzentrum der Sparkassen-IT zusammenarbeiten, um dort die Plattform aufzubauen.
Was ist die Herausforderung bei dem Projekt?
Hier handelt es sich um ein Projekt, zu dem in erster Linie viel Mut erforderlich ist, nicht nur von unserem Unternehmen, sondern vor allem von den Auftraggebern. Es arbeiten ja viele Häuser zusammen mit teilweise sehr hoher Komplexität. Das ist schon ein dickes Brett. Ich kann nur sagen: Chapeau, hier dieses große Ziel gemeinsam auf den Weg zu bringen. Grundsätzlich gab es dafür auch keine 1:1-Vorlage. Die IT-Struktur, die wir gerade aufbauen, basiert allerdings größtenteils auf erprobter Standardtechnologie, die z.B. in anderen Ländern wie Österreich und Schweiz bereits angewendet wird. Wir nutzen unseren Werkzeugkasten an Tools, die sich in vergleichbaren Projekten bereits bewährt haben. Nur dank dieser Standardtechnologie, auf die wir zurückgreifen, kommen wir bei „Mein Krankenhaus Bayern“ zügig vorwärts. Und genau daher ist es auch ein tragfähiges Zukunftskonzept. Und auf jeden Fall eine Blaupause für die digitale Weiterentwicklung der Kliniken in ganz Deutschland, ein richtiger Leuchtturm. Das Projekt wird uns in Deutschland im Gesundheitswesen entscheidend weiterbringen.
Warum weisen Sie dem Projekt der KLinik IT E.G. so eine richtungsweisende Bedeutung zu?
Das beginnt schon beim Thema Sicherheit: Viele Krankenhäuser müssen sich um das Thema Cybersecurity selbst kümmern, haben aber dafür oft überhaupt nicht die erforderlichen Ressourcen. Jede zweite Klinik wurde schon Opfer eines Hackerangriffs. Daher ist es wichtig, die Ressourcen zusammenzulegen. Denn die Kliniken werden auch in Zukunft nicht die Kapazitäten haben, das alles allein zu machen. Daher ist eine Kooperation wie die gegründete Klinik IT Genossenschaft ein sehr sinnvoller Schritt. Und wenn dann in Zukunft auf der Interoperabilitäts-Plattform noch weitere Leistungen dazu kommen, dann haben wir doch erreicht, dass sowohl für Ärzte als auch für Patienten die besten Lösungen zur Verfügung stehen.
Was soll und kann „Mein Krankenhaus Bayern“ künftig an Mehrwert für Kliniken und Patienten bieten?
Was wir hier entwickeln, ist eine Interoperabilitäts-Plattform. Diese fungiert im Backend als Datendrehscheibe für weitere zukünftige digitale Dienste, zum Beispiele Innovationen von Digital Health-Start-ups. Gleichzeitig können künftig weitere Leistungserbringer angebunden werden. Die Plattform fungiert bildlich gesprochen wie eine Mehrfachsteckdose, an die die Primärsysteme der Kliniken angebunden werden. Der erste Stecker ist jetzt das Patientenportal, es folgen dann Nachversorger- und Zuweiserportale. Dadurch werden dann nach und nach zum Beispiel digitale Angebote wie Online-Terminvereinbarung, der ärztliche Austausch von Röntgenbildern und Medikationen, das Ausfüllen und Unterzeichnen von Fragebögen und Formularen, Chats und Videosprechstunden, die Beteiligung am Entlassungsprozess sowie die Einbindung von Angehörigen ermöglicht. Denkbar sind in Zukunft aber auch KI gestützte Diagnostik oder auch Telekonsultation, die Bereitstellung von Daten zu Forschungszwecken oder die digitale Anbindung analoger Dienste wie Transportdienste. Wichtig dabei ist: Letztendlich geht es nicht um Wettbewerb um die Plattform, sondern um Wettbewerb auf der Plattform. Für eine jeweilige Fragestellung kann es dann mehre Lösungsanbieter auf der Plattform geben, und die Kliniken können entscheiden, welchen Anbieter aus diesem digitalen Ökosystem sie nutzen.
Die Anbindung der beteiligten Krankenhäuser funktioniert über einen Träger-Connector, über den die Kommunikation der Krankenhäuser sowie der angebundenen Dienstleister erfolgt. Wenn ein Patient später aus der Klinik entlassen wird, oder auch aus der Reha, soll über dieses Portal auch der Hausarzt die vorhandenen Infos verfügbar haben.
Wie ist der aktuelle Entwicklungsstand?
Wir haben uns das Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres die Anbindungsstufe 1 zu schaffen, also die Träger-Connectoren wie KIS oder PACS angebunden zu haben. Die Klinik IT e.G lädt aktuell zudem weitere Häuser ein, auch über Bayern hinaus Teil der Plattform zu werden. Wir sehen jetzt schon, dass andere Bundesländer in diese Richtung denken, wie z.B. das Projekt Medi:cus in Baden-Württemberg. Künftig werden die Krankenhäuser auch über diese und ähnliche Plattformen einen Beitrag dazu leisten um die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen, damit sehen wir diese Angebote komplementär und nicht im Wettbewerb zur ePA der gematik.