Das Klinikum Nürnberg und die Krankenhäuser Nürnberger Land werden in diesem und im kommenden Jahr mit ORBIS ein neues Krankenhausinformationssystem (KIS) einführen.
Professor Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg (li.) und Michael Strüter, Geschäftsführer der Dedalus HealthCare GmbH
(Bild: Dedalus)
Den Prozess der Ausschreibung und Auswahl für das Krankenhausinformationssystem hat das Programm ORBIS der Firma Dedalus gewonnen. Durch das neue KIS werden Dokumentation und Koordination vollständig digitalisiert – verbunden mit einer intuitiven Benutzerführung und einer umfassenden Verfügbarkeit von Daten. Dies wird die klinischen und administrativen Prozesse und damit die tägliche Arbeit sehr erleichtern. ORBIS wird auch die Patientenversorgung verbessern, weil es zum Beispiel eine nahtlose Koordination zwischen den medizinischen und pflegerischen Bereichen ermöglicht.
Das neue Krankenhausinformationssystem wird die Gesamtheit der klinischen und administrativen Prozesse abbilden. „Die Einführung des neuen Krankenhausinformationssystems ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierungsstrategie des Klinikums Nürnberg und bringt große Chancen mit sich. Alle Bereiche unseres Hauses sind betroffen. Das neue KIS führt mit der darin enthaltenen elektronischen Patientenakte zu einer verbesserten Versorgung unserer Patientinnen und Patienten und zu einer Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg.
Mitarbeitende aus Pflege, Ärzteschaft und zentralen Diensten beim Krankenhausinformationssystem beteiligt
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege, der Ärzteschaft sowie aus den zentralen Diensten waren an diesem Prozess, von der Markterkundung bis hin zur Bewertung und Auswahl der Systeme, beteiligt. Damit ist sichergestellt, dass die Bedürfnisse und Anforderungen aller Nutzergruppen berücksichtigt wurden.
„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag, die Digitalisierung für das Klinikum Nürnberg und die Krankenhäuser Nürnberger Land mit unserem KIS ORBIS voranzubringen“, sagt Michael Strüter, Vertriebsleiter und Geschäftsführer der Dedalus HealthCare GmbH. „Als verlässlicher Partner unserer Kunden haben wir es uns auf die Fahne geschrieben, alle Akteure im Gesundheitswesen in ihrer täglichen Arbeit bestmöglich zu unterstützen.“
Gemeinsam werden wir hier ein neues Kapitel in der Digitalisierung der Kliniken schreiben.
Das Klinikum Nürnberg plant auch die Anschaffung der Module für das revisionssichere Archiv und für das Data Warehouse. Damit werden künftig fast alle Prozesse des Klinikums über ORBIS laufen. Nur für die Logistik, Zeit- und Materialwirtschaft sowie Finanzen kommt weiterhin die SAP-Software zum Einsatz. Das Klinikum Nürnberg hat sich bereits vor zwei Jahren für einen innovativen Weg und einen kompletten Wechsel beim Krankenhausinformationssystem entschieden und ist damit dem angekündigten Auslaufen der SAP-Plattform ISH zuvorgekommen.
„Der gesamte Weg einer Patientin oder eines Patienten wird in Zukunft über das neue KIS digital abgebildet. Durch die Einführung des neuen Systems werden wir als Großkrankenhaus und Maximalversorger innerhalb von eineinhalb Jahren einen auch im bundesweiten Vergleich hohen Grad der Digitalisierung erreichen können“, erwartet Dr. Andreas Becke, Vorstand Finanzen und Infrastruktur am Klinikum Nürnberg. Das neue System funktioniert auf den unterschiedlichsten Endgeräten und kann deswegen auf einem Tablet, einem Laptop oder einem Desktop genutzt werden.
Klinikum Nürnberg gewinnt als Arbeitgeber an Attraktivität für die junge Generation
„Mit dem neuen System werden wir als großes und innovatives Krankenhaus mit hohem Digitalisierungsgrad an Attraktivität für die junge Generation der Ärztinnen und Ärzte, der Pflegekräfte und aller weiteren Berufsgruppen gewinnen, die in einem Maximalversorger zusammenarbeiten. Die Einführung eines solchen Systems wird natürlich auch Anstrengung verlangen, das lässt sich leider nicht vermeiden. Nach der Etablierung werden wir jedoch alle davon in hohem Maß profitieren können“, sagt Sabine Beßler, Vorständin Personal und Compliance.
Die technische Einführung startet bereits in den nächsten Wochen, im weiteren Verlauf des Jahres 2024 kommen die administrativen und im Jahr 2025 die medizinischen Prozesse an die Reihe. Im Oktober 2025 soll mit ORBIS das neue Krankenhausinformationssystem im Klinikum Nürnberg vollständig laufen. Gesteuert wird die Umsetzung von einem fünfköpfigen Projektmanagement-Office unter der Leitung von Dr. Wolfgang Parsch, der als Facharzt für Innere Medizin das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)-Programm des Klinikums leitet.
„Mit der Einführung des neuen KIS positionieren wir uns in Nürnberg als Vorreiter und Wegbereiter, da wir das erste Großkrankenhaus in Deutschland sind, das nach dem angekündigten Auslaufen der SAP-Lösung auf ein neues System umsteigt. Gleichzeitig ermöglichen wir dadurch bedeutende Fortschritte in der digitalen Transformation und Innovation des Klinikums“, erklärt Dott. Mag. Herbert Quinz, Leiter des Bereichs Digitales Prozess- und Technologiemanagement am Klinikum Nürnberg.
Stand: 16.12.2025
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