Hewlett Packard Enterprise bringt die branchenweit erste Kubernetes-basierte „Container Platform“ auf den Markt, die sowohl für Cloud-native als auch monolithische Anwendungen mit persistentem Datenspeicher entwickelt wurde. Unternehmen können damit die Entwicklung neuer und bereits vorhandener Anwendungen beschleunigen – auf Bare Metal in virtualisierten Infrastrukturen.
(Quelle: Dmytro Zinkevych/Shutterstock)
Die Grundlage der neuen „Container Platform“ bilden die Technologien der von HPE übernommenen Firmen BlueData und MapR in Verbindung mit dem Open-Source-System Kubernetes. Die Kubernetes-Plattform soll Kosten und Komplexität der IT-Infrastruktur reduzieren, indem sie Container auf Bare Metal betreibt – und gleichzeitig die Flexibilität für die Bereitstellung auf virtuellen Maschinen und Cloud-Instanzen bieten. Kunden können so von mehr Effizienz, höherer Auslastung und verbesserter Leistung profitieren, indem sie die Anzahl der Stacks reduzieren und Virtualisierung überflüssig machen.
Kubernetes-Plattform unterstützt maschinelles Lernen und Edge Analytics
Die neue Plattform erfüllt die Anforderungen an groß angelegte Kubernetes-Implementierungen und unterstützt eine große Zahl von Anwendungsfällen – etwa maschinelles Lernen, Edge Analytics, CI/CD-Pipelines oder Anwendungsmodernisierung. IT-Teams können mehrere Kubernetes-Cluster mit mandantenfähiger Container-Isolierung und vorintegriertem persistentem Speicher verwalten. Entwickler haben sicheren On-Demand-Zugriff auf ihre Umgebungen, damit sie Anwendungen schneller entwickeln und Code-Releases schneller bereitstellen können. Da die Container portiert werden können, lässt sich einmal erstellter Code auf jeder Plattform betreiben.
Kubernetes ist der De-Facto-Standard für die Container-Orchestrierung", erklärt Kumar Sreekanti, Senior Vice President und Chief Technology Officer Hybrid IT bei HPE. „Wir kombinieren unsere Expertise und das geistige Eigentum aus den jüngsten Akquisitionen mit Open-Source-Kubernetes, um eine Container-Plattform der Enterprise-Klasse bereitzustellen. Unser Container-First-Ansatz bietet Unternehmen einen schnelleren und kostengünstigeren Weg zur Anwendungsmodernisierung, der für Bare-Metal-Anwendungen optimiert und für jede Infrastruktur – von der Edge bis zur Cloud – erweiterbar ist.“
HPE Container Platform unterstützt sowohl Cloud-native als auch monolithische Anwendungen mit persistentem Datenspeicher.
(Quelle: HPE)
Wachsende Akzeptanz von Software-Containern in Unternehmen
Untersuchungen von Branchenanalysten bestätigen, dass die Akzeptanz von Containern im Unternehmen wächst:
Gartner schätzt, dass bis 2022 mehr als 75 Prozent der Unternehmen weltweit produktive Container-Anwendungen betreiben werden. Derzeit sind es weniger als 30 Prozent.1
IDC-Untersuchungen zeigen, dass 55 Prozent der großen USUnternehmen Kubernetes für die Container-Orchestrierung als Standard einsetzen.
Eine Umfrage von 451 Research ergab, dass 95 Prozent der neuen Anwendungen Container verwenden.
Da Unternehmen ihren Container-Einsatz und Kubernetes über die Entwicklung und das Testen hinaus auf Produktionsumgebungen ausweiten, müssen sie wichtige Aspekte wie Sicherheit, Multi-Cluster-Management und Lastenausgleich berücksichtigen. Zudem entstehen neue Anwendungsfälle, etwa für Edge Computing oder Datenbanken.
Darüber hinaus ist ein erheblicher Teil der Unternehmensanwendungen und -systeme nicht Cloud-nativ. Die Wartung dieser klassischen monolithischen Anwendungen ist kostenintensiv, und viele davon würden von der Containerisierung profitieren. Das Re-Architecting oder Refactoring bestehender Anwendungen in eine Cloud-native Anwendung ist jedoch zeitaufwändig und teuer. Diese Anwendungen stellen hohe Anforderungen an Kubernetes, etwa die Persistenz und Migration des Root-Dateisystems.
Kubernetes-Plattform für Container-Management
Die HPE Container Platform ist eine schlüsselfertige Lösung – mit der BlueData-Software als Steuerungsebene für das Container-Management, dem MapR-Dateisystem für persistente Daten mit Containern und Kubernetes für die Container-Orchestrierung. Dieser neue Ansatz erweitert den Nutzen von Containern über Cloud-native Anwendungen mit Mikroservices-Architektur hinaus und bietet die Möglichkeit, monolithische Anwendungen mit persistenter Datenspeicherung zu containerisieren.
Mit der Plattform können monolithische Anwendungen modernisiert werden, ohne sie neu erstellen zu müssen. Sie bietet zudem die Möglichkeit, Anwendungen einmal zu erstellen und überall auszuführen, und sie schließt die Lücke zwischen lokalem Rechenzentrum, Public Cloud und Edge-Umgebungen. Durch den vereinfachten Kubernetes-Einsatz und Multi-Cluster- Management können Entwickler neue Code-Releases schnellerbereitstellen. Mit Bare-Metal-Containern und Datenpersistenz ermöglicht die Plattform Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit der Enterprise-Klasse zu geringeren Kosten.
Die neue Plattform-Lösung ergänzt bestehende HPE-Dienstleistungen und unterstützt Kunden bei ihrer Container-Strategie, Anwendungsmodernisierung und Hybrid-Cloud-Einführung. HPE Pointnext Services bietet Beratungsdienstleistungen, die auf der Erfahrung von mehr als tausend Hybrid-Cloud-Projekten aufbauen und auf dem Know-how und den Best Practices aus der Übernahme von Cloud Technology Partners und RedPixie beruhen.
Die HPE Container Platform Software ist ab Anfang 2020 zusammen mit Beratungs-, Implementierungs- und Support-Dienstleistungen von HPE verfügbar. (sg)
Stand: 16.12.2025
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