DB Podcast

Experten-Talk

DeepSeek: „Der Versuchung widerstehen“

< zurück

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

Zscaler und JFrog

Sam Curry, Global VP & CISO in Residence bei Zscaler

„Die Welt der IT hat gerade die ersten beiden Jahre des neuen Goldrauschs der KI durchlebt und nun steht mit DeepSeek die nächste Welle an. Was wir dabei nicht aus den Augen lassen dürfen, ist die Tatsache, dass es unmöglich ist über künstliche Intelligenz zu reden, ohne auch den Datenschutz zu berücksichtigen. Je mehr Daten in die KI-Modelle fließen und je größer deren Leistungsfähigkeit ist, umso mächtiger wird die künstliche Intelligenz. Organisationen, die die vergangenen beiden Jahren genutzt haben, um KI-Richtlinien zu erarbeiten unter Einbeziehung von Datenschutz und ethischen Grundlagen, werden von dem neuen KI-Rausch am ehesten profitieren können.

Organisationen sollten im Hype um das Ausrollen neuer KI-gestützter Anwendungen wie DeepSeek ihre Datenschutzgrundlagen nicht vernachlässigen.

Sam Curry, Global VP & CISO in Residence bei Zscaler

Sam Curry, Global VP & CISO in Residence bei Zscaler.(Bild:  Zscaler)
Sam Curry, Global VP & CISO in Residence bei Zscaler.
(Bild: Zscaler)

Organisationen sollten im Hype um das Ausrollen neuer KI-gestützter Anwendungen wie DeepSeek ihre Datenschutzgrundlagen nicht vernachlässigen. KI-Governance, rechtliche, soziale und ethische Überlegungen müssen neben der Effizienz und Leistungsfähigkeit für die Beurteilung von KI-Tools herangezogen werden. Wenn Organisationen ihre KI-Tools verstärkt mit internen Informationen füttern, um die Adaption voranzutreiben, müssen zuvor Prüfungen auf mögliche Vorurteile erfolgen und Transparenz darüber bestehen, welche Daten zum Einsatz kommen und gesammelt werden. Schließlich gilt es nicht nur die Ergebnisse der KI-Modelle zu evaluieren, sondern auch zu berücksichtigen, wer darauf Zugriff hat. In dem Moment, indem KI-Tools genutzt werden, müssen Organisationen für angemessene Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Daten sorgen.“

Shachar Menashe, VP of Security Research bei JFrog.(Bild:  JFrog)
Shachar Menashe, VP of Security Research bei JFrog.
(Bild: JFrog)

Shachar Menashe, VP of Security Research bei JFrog

„Die Einführung von DeepSeek hat führende Technologieunternehmen dazu veranlasst, ihre KI-Strategie neu zu bewerten, in der Hoffnung, neue KI-Modelle zu entwickeln, die genauso schnell und günstig sind wie DeepSeek. Das Rennen um die Entwicklung von KI sollte aber nicht nur auf schnelle Fortschritte abzielen, sondern auf eine sichere und nachhaltige Ausrichtung. Schnell wachsende Apps sind besonders anfällig für Sicherheitsbedrohungen und Angriffe. Daher sollten Unternehmen und Verbraucher neue Modelle sorgfältig prüfen, kuratieren und verstehen, bevor sie ihnen vertrauen. Nicht vertrauenswürdige KI-Modelle können sonst unkontrollierte Codeausführung ermöglichen. Um die wachsenden Herausforderungen der KI-Sicherheit zu bewältigen, sollten Unternehmen automatisierte Sicherheitsmechanismen und Prozesse etablieren. Dadurch können sie sich flexibel an neue Risiken anpassen und ihre Widerstandsfähigkeit stärken, ohne dass die Sicherheitsteams in ihrer Reaktionsfähigkeit auf neue Bedrohungen behindert werden.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung