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Studie Künstliche Intelligenz: Nachfrage nach Daten wird sich bis 2026 verdreifachen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz erobert praktisch alle Branchen mit atemberaubender Geschwindigkeit. Die Dateninfrastruktur spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg.

(Bild:  Chaosamran_Studio / Adobe Stock)
(Bild: Chaosamran_Studio / Adobe Stock)

Welche Auswirkungen das Wachstum der Künstlichen Intelligenz auf Dateninfrastrukturen hat, wo Unternehmen aktuell stehen und welche Herausforderungen auf sie zukommen, hat Hitachi Vantara in der Studie „State of Data Infrastructure Global Report“ untersucht. Befragt wurden Führungskräfte und IT-Entscheidungsträger aus 15 Ländern und unterschiedlichen Branchen.

Weltweit hat KI zu einem dramatischen Anstieg der von Unternehmen benötigten Datenspeicher geführt. Prognosen zufolge wird die Datenmenge weltweit bis 2027 um weitere 122 Prozent steigen. Noch vor einem Jahr haben Unternehmen eine Verdopplung des Datenspeichers binnen zwei Jahren erwartet. In der Realität hat sich die Menge der gespeicherten Daten aber in nur einem Jahr verdreifacht. Von den in der Studie befragten deutschen Unternehmen speichern 89 Prozent aktuell mehr als 50 Petabytes an Daten, mehr als die Hälfte (54 Prozent) sogar mehr als 100 Petabytes. Setzt sich diese Entwicklung fort, wird es immer schwieriger, Daten zu speichern, zu verwalten und zu kennzeichnen, um die Qualität für die Verwendung in KI-Modellen sicherzustellen.

Künstliche Intelligenz: Erfolgsfaktor robuste Infrastruktur

Von den deutschen Befragten haben 37 Prozent eine robuste Infrastruktur als ihr Hauptanliegen bei der Implementierung von KI-Projekten identifiziert. Weitere Antworten der deutschen Unternehmen:

  • 48 Prozent sagen, Genauigkeit ist wichtig für den KI-Erfolg

  • 48 Prozent sagen, der ROI ist wichtig für den KI-Erfolg

  • Deutsche Unternehmen machen sich weniger Sorgen um Datensicherheit (23 Prozent) und Datenqualität (16 Prozent) bei der Betrachtung von KI-Implementierungen

  • Ihr Fokus liegt auf der Einhaltung von Regularien (35 Prozent) und dem Finden von passenden Use-Cases für KI (34 Prozent)

  • 39 Prozent nutzen alle vier Storage-Plattformen (On-Premise, Public-, Private und Hybrid-Cloud)

  • Die Deutschen führen ihre KI-Erfolge auf ein qualifiziertes KI-Team (38 Prozent) und eine robuste Infrastruktur (37 Prozent) zurück

  • Sie rechnen mit geringeren Investitionen in KI-Infrastruktur und  erwarten ein Wachstum von 78 Prozent bei der Datenspeicherung und ein Wachstum von 90 Prozent bei der Rechenleistung 

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