Die neue Studie „State of Workplace Technology“ von Freshworks zeigt, dass IT-Abteilungen 71 Prozent mehr Software als im Vorjahr verwalten und künstliche Intelligenz einsetzen, um die Softwarekomplexität zu meistern.
(Quelle: phonlamaiphoto - Adobe Stock)
Freshworks Inc. hat jetzt die Ergebnisse seiner zweiten jährlichen Studie „State of Workplace Technology“ veröffentlicht. Demnach ist die Anzahl der Softwareanwendungen auf den Arbeitscomputern der IT-Teams im letzten Jahr um 71 Prozent gestiegen. Um diese zunehmende Komplexität in den Griff zu bekommen, setzen IT-Profis, vor allem Führungskräfte und jüngere Generationen, auf künstliche Intelligenz, um Arbeitsabläufe zu automatisieren und die Effizienz zu steigern. 86 Prozent der IT-Profis gaben an, dass ihr Unternehmen bereits KI einsetzt.
Durch künstliche Intelligenz Zeit und Geld sparen
Auch wenn die IT-Abteilungen in diesem Jahr voraussichtlich wachsen werden, bedeutet das nicht, dass sie mehr Geld ausgeben müssen. Freshworks hat herausgefunden, dass Unternehmen in den USA jedes Jahr 15.603 US-Dollar pro IT-Mitarbeiter einsparen könnten. Und zwar dann, wenn sie künstliche Intelligenz einsetzen, um Zeit für sich wiederholende Aufgaben zu sparen. Das bedeutet, dass ein Unternehmen mit mindestens 5.000 Mitarbeitenden und durchschnittlich 200 IT-Fachleuten durch den Einsatz von KI jährlich mindestens 3,1 Millionen Dollar einsparen könnte. Die Umfrage hat außerdem ergeben:
IT-Fachleute verwalten mehr Software als je zuvor und sehen eine Möglichkeit, die Verwaltung zu vereinfachen. Die Zahl der Softwareanwendungen auf den Arbeitscomputern der IT-Teams ist im letzten Jahr um 71 Prozent gestiegen. Trotzdem nutzen IT-Fachleute nur ein Drittel der ihnen täglich zur Verfügung stehenden Anwendungen (acht von 24). 2022 war es noch die Hälfte.
IT-Teams stellen Effizienz in den Vordergrund. Benutzungsfreundlichkeit und Effizienz sind die wichtigsten Eigenschaften von Unternehmenssoftware, noch vor Funktionsumfang, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz.
Künstliche Intelligenz eliminiert sich wiederholende Aufgaben. IT-Profis sind sich einig, dass durch KI Zeit einsparen lässt, die sie sonst für sich wiederholende Aufgaben aufwenden müssten (49 Prozent). Und es ihnen ermöglicht, komplexere, sinnvollere Aufgaben zu erledigen (45 Prozent). Darüber hinaus schätzen IT-Profis, dass sie durch den Einsatz von KI zur Erledigung sich wiederholender Aufgaben mehr als fünf Stunden pro Woche einsparen könnten.
Von der Mobile- zur Cloud-Revolution
„Ich habe die Mobile- und Cloud-Revolutionen aus der ersten Reihe miterlebt und gesehen, wie beide zu enormen Effizienzsteigerungen führten. Diese ermöglichten es IT-Teams, ihre Leistung zu verbessern, ohne die Kosten zu erhöhen“, erläutert Dennis Woodside, Präsident von Freshworks. „Wir sehen bereits Kunden wie Smartsheet und Sony Music Entertainment, die planen, künstliche Intelligenz zu nutzen, um den Service für ihre Mitarbeitenden deutlich zu verbessern. Und gleichzeitig die Kosten für alte Software einzusparen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben.“
Künstliche Intelligenz: IT-Führungskräfte sind davon überzeugt
Leitende und höhere Führungskräfte berichten über eine stärkere Nutzung und organisatorische Unterstützung von KI. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
Die Nutzung von KI wird am Arbeitsplatz generell gefördert. Sieben von zehn (70 Prozent) IT-Führungskräften und höher geben an, dass sie den Einsatz von KI in ihrem Unternehmen aktiv fördern. Verglichen mit 44 Prozent der Teamleiter/Manager und 21 Prozent der einzelnen Mitarbeitenden.
IT-Führungskräfte sind maßgeblich an der Einführung von KI beteiligt. Mehr als neun von zehn (91 Prozent) IT-Führungskräften und höher setzen derzeit KI zur Unterstützung ihrer Arbeit ein, verglichen mit 66 Prozent der Teamleiter/Manager und 33 Prozent der Einzelmitarbeiter.
Es gibt eine KI-Bewegung der Jugend. Die jüngeren Generationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Einführung von KI. Acht von zehn (81 Prozent) der Millennials und 75 Prozent der Gen Z IT-Profis nutzen derzeit künstliche Intelligenz zur Unterstützung ihrer Arbeit, verglichen mit 57 Prozent der Gen X und 27 Prozent der Boomer.
„Unternehmen führen Software aus guten Gründen ein, um ihre Abläufe zu verbessern. Aber im Laufe der Zeit können sie mit der unbeabsichtigten Folge konfrontiert werden, dass sie mehr Anwendungen anhäufen, als sie benötigen“, sagt Prasad Ramakrishnan, CIO bei Freshworks. „Intelligente, vereinfachte Technologie, gepaart mit der Leistungsfähigkeit von KI, kann mehr zur Steigerung von Produktivität und Effizienz beitragen. Als es Legacy-Software in den letzten Jahrzehnten getan hat. IT-Führungskräfte, die auf Automatisierung und technologische Agilität setzen, um die Komplexität zu reduzieren, werden diejenigen sein, deren Teams am Ende die Nase vorn haben.“
Stand: 16.12.2025
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Zur Methodik der Studie
Freshworks führte die Studie „State of Workplace Technology“ mit Hilfe einer von Method Research erstellten und von RepData verteilten Online-Umfrage unter 2.000 Erwachsenen ab 18 Jahren durch, die hauptberuflich in der IT-Branche tätig sind. Befragt hat Method Research 500 Personen in den USA, 500 in Großbritannien, 100 in den Niederlanden. Außerdem 150 in jedem der folgenden Länder: Deutschland, Frankreich, Singapur, Australien/Neuseeland, Indien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Stichprobe war in Bezug auf Geschlecht, Alter und Unternehmensgröße ausgewogen. Und die Befragten waren geografisch international repräsentativ. Die Daten wurden vom 27. April bis 17. Mai 2023 erhoben.
Die Zeitersparnis durch den Einsatz von KI in den USA wurde anhand des Mediangehalts von Computer- und IT-Fachkräften in den USA (100.530 US-Dollar laut BLS Data, Mai 2022) und eines Stundensatzes errechnet. Anhand des Stundensatzes wurden die jährlichen Kosten pro Arbeitnehmer ermittelt. Hierbei wurden sie mit der jährlichen Anzahl der Stunden multipliziert, die Arbeitnehmer in den USA nach eigenen Angaben durch den Einsatz von KI zur Erledigung sich wiederholender Aufgaben einsparen könnten. Multipliziert mit der Anzahl der IT-Mitarbeitenden, die ein Unternehmen in den USA im Durchschnitt beschäftigt (Workforce Survey), ergibt sich ein Endwert von 3,1 Mio. USD an jährlichen Kosten bei einer Mindestanzahl von 200 IT-Mitarbeitern. (sg)