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Fortbildungen Künstliche Intelligenz: Viele Arbeitnehmer werden alleine gelassen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Konstantin Pfliegl 1 min Lesedauer

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Aufseiten der Beschäftigten besteht ein großes Interesse rund um die Künstliche Intelligenz – doch lediglich 5 Prozent der Unternehmen schulen alle Mitarbeiter im Umgang mit ChatGPT & Co.

(Bild:  Urupong / Adobe Stock)
(Bild: Urupong / Adobe Stock)

Fast alle Unternehmen denken über den Einsatz von KI nach – doch die Mitarbeiter werden bei Fragen rund um die Künstliche Intelligenz häufig allein gelassen: Nur 5 Prozent der Unternehmen in Deutschland schulen alle Mitarbeiter im Umgang mit Tools ChatGPT & Co., weitere 16 Prozent bilden zumindest einen Großteil weiter. Und 28 Prozent beschränken ihre KI-Fortbildungen auf ausgewählte Beschäftigte.  Zugleich geben 48 Prozent an, dass sie gar keine Weiterbildungen zu Künstlicher Intelligenz ermöglichen.  Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Digitalverbands Bitkom.

Unternehmen sollten ihre Beschäftigten frühzeitig rund um KI weiterbilden und dabei auch auf rechtliche Vorgaben, Datenschutz und Datensicherheit hinweisen.

Dr. Ralf Wintergerst, Bitkom-Präsident

Künstliche Intelligenz: Großes Interesse bei Mitarbeitern

Dabei gibt es ein großes Interesse auf Seiten der Beschäftigten. So geben  61 Prozent aller Erwerbstätigen an, dass sie sich gerne zu KI fortbilden würden.

„Generative Künstliche Intelligenz kann schon heute die Produktivität am Arbeitsplatz erhöhen – sei es, um einen Text zusammenzufassen, eine E-Mail zu formulieren oder auch als Sparringspartner, um neue Ideen zu entwickeln“, so Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Unternehmen sollten ihre Beschäftigten frühzeitig rund um KI weiterbilden und dabei auch auf rechtliche Vorgaben, Datenschutz und Datensicherheit hinweisen.“

Obwohl nur knapp die Hälfte der Unternehmen aktuell zumindest Teile der Belegschaft zu KI fortbildet, werde der Bedarf an KI-Know-how in der Wirtschaft in den kommenden Jahren laut dem Bitkom stark wachsen. Zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen sind überzeugt, dass generative KI einen zusätzlichen Bedarf an Fachkräften schafft. Wintergerst: „Wir werden in den kommenden Jahren mehr KI-Expertise in Wirtschaft und Verwaltung brauchen. Unternehmen sind daher gut beraten, schon heute durch Weiterbildungsangebote auf den Bedarf an mehr KI-Kompetenz zu reagieren“, ergänzt Dr. Wintergerst.

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