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Cyberkriminalität
Lieferkette: Warum sie primäres Ziel bei Cyberangriffen ist

Ein Gastbeitrag von Michael Veit 3 min Lesedauer

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Die Lieferkette ist aufgrund ihrer vernetzten Struktur aus mehreren Akteuren anfällig für Störungen und für Cyberkriminelle nach wie vor ein beliebtes Angriffsziel. Technische und gesellschaftliche Entwicklungen verschärfen diese Gefahr. Unternehmen können sich jedoch wehren. 

Lieferkette(Bild: GreenOptix/Adobe Stock)
Lieferkette
(Bild: GreenOptix/Adobe Stock)

Durch die fortschreitende digitale Transformation werden Unternehmen zunehmend abhängig von zahlreichen Partnern und Lieferanten. Diese Verschiebung hat zu einer komplexeren IT-Infrastruktur geführt und die Angriffsfläche vergrößert. Cyberkriminelle sehen es nun auf das schwächste Glied in der Lieferkette ab. Ein Beispiel: Im November 2024 wurde der US-amerikanische Software-Provider Blue Yonder Opfer einer Ransomware-Attacke, die sich auf den Betrieb von 3.000 Firmen in 76 Ländern auswirkte. 

Das führt zu der Frage: Wie können wir die gesamte Lieferkette vor immer häufigeren und anspruchsvolleren Cybergefahren schützen? Angesichts des vernetzten Charakters von Unternehmens-, Lieferanten- und Partnersystemen suchen sich Cyberkriminelle immer stärker Drittparteien als Ziel aus, um ihre Attacken auszuführen und Unternehmensdaten und -systeme zu kompromittieren. KMUs und Subunternehmer sind aufgrund ihrer limitierten Ressourcen im Bereich Cybersicherheit besonders verwundbar.