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IT-Sicherheitsstrategie Managed SOC: Fünf Gründe, die IT-Sicherheit auszulagern

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Müssen Unternehmen alles selber managen? Bei der Cybersecurity war das bis vor Kurzem noch so. Heute spricht viel dafür, Teile der IT-Sicherheit an externe Dienstleister auszulagern. Hier fünf wichtige Gründe für die Nutzung eines Managed SOC.

(Bild:  Ontinue)
(Bild: Ontinue)

Cyberkriminelle haben es besonders auf sensible Daten von Unternehmen abgesehen, denn diese zu verschlüsseln oder zu stehlen, ist finanziell äußerst lukrativ. Daher entwickeln sie immer neue und noch raffiniertere Methoden, um IT-Sicherheitsvorkehrungen zu durchbrechen. Traditionelle und reaktive Ansätze bei der Cybersecurity daher nicht mehr zeitgemäß: Die eskalierende Komplexität der Bedrohungslage erfordert eine proaktive Herangehensweise, deren Umsetzung typischerweise durch ein Security Operations Center (SOC), bestehend aus zahlreichen Cybersecurity-Experten, erfolgt. 

Ein solches in Eigenregie aufzubauen, ist allerdings nicht nur kostspielig und äußerst mühsam, sondern angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels auch unrealistisch. Eine sinnvolle Alternative stellt ein Managed SOC dar. Dieser Ansatz der  Beauftragung externer Dienstleister bietet fünf wichtige Vorteile:

1. Managed SOC bieten Zugang zu Expertenwissen

Die Zeitressourcen von IT-Teams in Unternehmen sind stark begrenzt. Das liegt an der oft eher kleinen Anzahl an Mitarbeitenden im Vergleich zur Aufgabenvielfalt. Es ist ihnen daher in der Regel nicht möglich, neben alltäglichen Aufgaben zusätzliche Themen wie Threat Hunting, Incident-Management und andere SOC-spezifische Tasks gewissenhaft abzuarbeiten. In manchen Fällen fehlt auch das IT-Security-Fachwissen, das einer speziellen Ausbildung bedarf. Ein Managed SOC bietet einen einfachen Zugang zu diesen speziellen Fähigkeiten und mehr: Durch ihren Einblick in andere Unternehmen sind die Cybersecurity-Experten eines Managed-SOC-Anbieters oft in der Lage, Bedrohungen früher zu erkennen und effizienter zu bekämpfen, Sicherheitslücken zu antizipieren und entsprechende Präventivmaßnahmen zu ergreifen beziehungsweise der internen IT-Abteilung passende Empfehlungen zu geben. 

2. Hohe Kosteneffizienz mit Managed SOC erreichen

Ein eigenes SOC aufzubauen, ist extrem kostenintensiv – selbst wenn das nötige Personal auf dem Arbeitsmarkt verfügbar wäre. Um alle Aufgaben eines effektiven Security-Operations-Teams zu erfüllen, benötigen selbst mittelständische Unternehmen Schätzungen zufolge mehr als zehn Cybersecurity-Spezialisten. Ein Managed SOC umfasst diese Experten, ohne dass sie fest angestellt werden müssen. Auf diese Weise können selbst kleine und mittelständische Unternehmen ihre IT-Abteilung mit einem hohen Maß an Sicherheitsexpertise ausstatten, ohne sich in Unkosten zu stürzen.

3. Monitoring rund um die Uhr

Für höchste Sicherheit reichen selbst modernste Cybersecurity-Tools und -Technologien wie EDR (Endpoint Detection and Response) oder SIEM (Security Information and Event Management) nicht aus – spätestens bei einem kritischen Incident braucht es Personal, das die Sachlage analysiert und elaborierte Gegenmaßnahmen einleitet. Doch gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch zuweilen in Konzernen haben IT-Abteilungen Geschäftszeiten, außerhalb derer die Mitarbeitenden nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Angreifer hingegen kennen weder Feierabend noch Wochenende. Professionelle Managed SOC stellen deshalb eine Betreuung der Sicherheitsinfrastruktur und deren Überwachung rund um die Uhr – 24/7 – bereit.

4. Managed SOC bietet Cutting-Edge-Technologie

Die Einführung innovativer Sicherheitstools ist nicht trivial, aber nötig – gerade in Zeiten, in denen Cyberkriminelle selbst Technologien wie KI einsetzen, um erfolgreiche Hacks durchzuführen. Managed-SOC-Anbieter haben viel bessere Möglichkeiten als Unternehmen selbst, um neue Tools und Technologien zu erproben und einzusetzen, da dies ein Teil ihres Kerngeschäfts ist. Auf diese Weise erhöhen sie die Sicherheit und die Verteidigungskapazitäten ihrer Klienten. 

5. Nahtlose Skalierbarkeit der Cybersecurity

Die IT-Sicherheit entsprechend der Unternehmensgröße zu skalieren und gleichzeitig finanzierbar zu halten, ist gerade bei schnell wachsenden Unternehmen eine große Herausforderung. Mit einem Managed SOC müssen sie sich jedoch keine Sorgen machen, denn sie können die benötigten Kapazitäten und Features nahtlos und maßgeschneidert auf ihren Bedarf abstimmen. So zahlen Unternehmen nur für das, was sie wirklich brauchen.

Jochen Koehler ist VP EMEA Sales bei Ontinue.(Bild:  Jochen Koehler)
Jochen Koehler ist VP EMEA Sales bei Ontinue.
(Bild: Jochen Koehler)

Jochen Koehler, VP EMEA Sales bei Ontinue, kommentiert: „Viele Unternehmen haben Angst, ihre IT-Sicherheit an externe Dienstleister auszulagern – sie befürchten einen Kontrollverlust. Deshalb ist es wichtig klarzustellen, dass Managed-SOC-Anbieter nicht in ihrem Schatten agieren, sondern quasi das bestehende interne IT-Team erweitern. Seriöse Service-Provider zeichnen sich durch eine klare Kommunikation und absolute Transparenz aus und sorgen so dafür, dass die Nutzer ihres Angebots stets über alles informiert sind.“  

Ontinue mit Hauptsitz in Zürich ist Lösungsanbieter für KI-gestützte Managed Extended Detection and Response (MXDR). Um die IT-Umgebungen von Unternehmen durchgehend zu schützen sowie den Sicherheitsstatus zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern, wird KI-gesteuerte Automatisierung und menschliches Fachwissen mit dem Microsoft-Sicherheits-Produktportfolio kombiniert.

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