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Datensicherheit Microsoft Copilot: Wie Unternehmen das KI-Tool sicher nutzen können

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 3 min Lesedauer

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Durch die Kooperation mit Microsoft kann Varonis Systems Unternehmen bei der sicheren Nutzung von Microsoft Copilot für Microsoft 365 unterstützen. Die Integration hilft Anwendern, die Sicherheit von Microsoft-365-Daten nach der Implementierung des KI-Tools zu bewerten und zu verbessern.

(Quelle:  Thanadon - Adobe Stock)
(Quelle: Thanadon - Adobe Stock)

Das Sicherheitsmodell von Microsoft Copilot für Microsoft 365 basiert auf den bestehenden Microsoft-365-Berechtigungen eines Benutzers. Hierbei wird bestimmt, welche Dateien, E-Mails, Chats, Notizen und mehr zur Erzeugung von KI-Antworten verwendet werden können. Diese Funktionen zum Schutz von Informationen ermöglichen die Erkennung und den Schutz der Daten sowie die Vermeidung von Datenverlusten. Ergänzend zu den integrierten Datenschutzfunktionen von Microsoft 365 bietet Varonis seinen Kunden weitere Möglichkeiten, das Datensicherheitsmodell des Unternehmens zu managen und zu optimieren. Indem es sicherstellt, dass nur die richtigen Personen jederzeit auf sensitive Daten zugreifen können. Die Varonis Data Security Platform ist jetzt bei Azure Marketplace erhältlich.

Die Integration von Microsoft Copilot für Microsoft 365  bietet Sicherheitsverantwortlichen folgende Funktionen:

  • Quantifizierung der Microsoft-365-Sicherheitslage in Echtzeit zu quantifizieren

  • Erkennen und Klassifizieren der Daten (einschließlich KI-generierter Inhalte) in großem Umfang

  • Anwenden von Microsoft Purview Information Protection-Labels, die für eine effektive Data Loss Prevention (DLP) erforderlich sind

  • Durchsetzung des Datenzugriffs nach dem Least-Privilege-Prinzip

  • Überwachung von sensitive Daten zu überwachen und bei abnormalem Verhalten Warnungen erhalten

  • Identifizierung und Archivierung veralteter, risikoreicher Daten (stale data)

Microsoft Copilot: Unbeabsichtigte Datenexposition verhindern

„IT- und Sicherheitsteams wollen sicherstellen, dass übermäßige Berechtigungen, Freigabelinks und falsch klassifizierte Dateien nicht zu einer unbeabsichtigten Datenexposition führen, wenn sie Microsoft Copilot für Microsoft 365 einsetzen. Varonis räumt diese Bedenken aus dem Weg, sodass Nutzer sofort von der Leistungsfähigkeit der KI von Microsoft profitieren können“, sagt erklärt David Bass, Executive VP of Engineering und Chief Technology Officer von Varonis. Anat Gil, Partners Lead bei Microsoft South-East Europe, ergänzt: „Die Integration von Varonis bietet Kunden die zusätzlichen Sicherheits- und Compliance-Kontrollen, die sie benötigen, um Microsoft Copilot für Microsoft 365 schnell sowie sicher einzuführen.“

Erkennung und Klassifizierung sensitiver Daten in Microsoft Copilot

Die Integration ergänzt die nativen Sicherheitsfunktionen von Microsoft und verbessert die Erkennung und Klassifizierung sensitiver Daten. Außerdem die Durchsetzung von DLP-Richtlinien, die Bedrohungserkennung und das Compliance-Management. Darüber hinaus können Sicherheitsteams mit Varonis Athena AI, das auf dem Microsoft Azure OpenAI Service aufbaut, natürliche Sprache nutzen, um detaillierte Untersuchungen und Risikoanalysen durchzuführen. Unternehmen können eine kostenfreie Datenrisikobewertung von Varonis durchführen, um ihre KI-Reife zu bewerten. Und so ihre Reise mit Microsoft Copilot für Microsoft 365 über den Azure Marketplace beginnen.

Varonis erweitert DSPM-Abdeckung auf Snowflake

Varonis Systems hat außerdem seine Cloud-native Datensicherheitsplattform um Data Security Posture Management (DSPM) für Snowflake erweitert. Mit der Integration baut Varonis seine Abdeckung weiter aus, um kritische Daten kontinuierlich zu identifizieren und zu klassifizieren sowie Gefährdungen zu beseitigen. Ab sofort lassen sich auch Bedrohungen für die Data Warehouses und Datenbanken von Snowflake erkennen.

Tausende Unternehmen nutzen Snowflake, um ihre Datenbasis zu vereinfachen, ihre KI-Strategie voranzutreiben und Anwendungen zu entwickeln. Dabei können die User auf einfache Weise Daten speichern, verwalten, freigeben und exportieren – ohne dass IT- oder Security-Teams hierbei involviert sind. Diese Flexibilität kann jedoch, wenn sie nicht effektiv kontrolliert wird, zu einer unbeabsichtigten Datenexposition führen. Der Schutz sensitiver Data Warehouses deckt folgende Funktionen ab:

  • Zentrale Übersicht über die Datensicherheitslage in Snowflake und in der weiteren Cloud-Umgebung

  • Automatische Erkennung und Klassifizierung sensitiver Daten in Snowflake Data Warehouses sowie Datenbanken, die besonders geschützt werden müssen

  • Vereinfachung der Berechtigungen und Reduzierung der Datenexposition durch die Durchsetzung des Least-Privilege-Ansatzes und die Beseitigung riskanter Fehlkonfigurationen

  • Kontinuierliche Überwachung der Snowflake-Umgebung auf abnormale oder risikoreiche Aktivitäten wie die Freilegung von Daten im Internet. (sg)

(Mit dem DSPM-Dashboard von Varonis lässt sich Sicherheitslage der Data Warehouses von Snowflace mit weiteren SaaS- und IaaS-Daten überwachen und visualisieren. (Bild: Varonis Systems))
(Mit dem DSPM-Dashboard von Varonis lässt sich Sicherheitslage der Data Warehouses von Snowflace mit weiteren SaaS- und IaaS-Daten überwachen und visualisieren. (Bild: Varonis Systems))

Lesen Sie auch: Datensicherheitsplattform: Varonis erweitert DSPM-Fähigkeiten

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