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Multi-Cloud-Management: Die 5 wichtigsten Fähigkeiten der Datenbank

Verantwortlicher Redakteur:in: Heiner Sieger 2 min Lesedauer

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Ohne transparente, flexible und hochleistungsfähige Datenbank-Plattformen sind Multi-Cloud-Umgebungen nicht praktikabel. Diese fünf wichtigen Fähigkeiten sollte eine Datenbank für Multi-Cloud-Management mitbringen.

(Quelle:  Gorodenkoff/shutterstock)
(Quelle: Gorodenkoff/shutterstock)

Multi-Cloud-Computing ist der aktuell meistdiskutierte Lösungsansatz für eine agile und hocheffiziente IT-Infrastruktur. Dabei werden die Public-Cloud-Angebote verschiedener Provider wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud kombiniert. Das vermeidet Abhängigkeiten, zudem können durch die freie Wahl des Cloud-Dienstleisters die jeweils am besten passenden Services genutzt werden. Sie ergänzen in der Regel interne Strukturen wie Legacy-Systeme, eigene Rechenzentren oder Private Clouds. Das klingt nicht nur komplex, es ist auch so. Das Management solcher hybriden Multi-Cloud-Lösungen ist ebenso anspruchsvoll wie die Anforderungen, die an zentrale Dienste wie die Datenbank gestellt werden. Couchbase, Anbieter einer modernen Datenmanagement-Plattform, nennt die fünf wichtigsten Voraussetzungen für ein effizientes Multi-Cloud-Management.

1. Cloud-Agnostik

In Szenarien mit Multi-Cloud-Management muss eine Datenbank auf mehreren Cloud-Plattformen, also mindestens zwei Providern lauffähig sein. Das mag selbstverständlich klingen, ist es aber nicht. Um sich zu vergewissern, genügt aus Sicht des Kunden und Anwenders dazu ein Blick auf die Listen der Datenbankanbieter, die bei den verschiedenen Providern zugelassen und verfügbar sind.

2. Infrastruktur-Agnostik

Noch einen Schritt weiter gehen Datenbanken, die generell in allen Clouds, und damit unabhängig von einer Provider-Zulassung oder -zertifizierung lauffähig sind. Ein Datenbank-Cluster kann so auf diversen Cloud-Plattformen arbeiten und beliebig zwischen ihnen hin und her verschoben werden.

3. Multi-Cloud-Management: Cross Cluster Replication

Auf mehrere Clouds verteilte Datenbank-Cluster müssen miteinander interagieren können. Die Herausforderung besteht darin, Änderungen synchron auf mehreren Plattformen vorzunehmen. Voraussetzung dafür ist die, nur bei einer NoSQL-Datenbank mögliche, Cross Data Center Replication (XDCR), beziehungsweise Cross Cluster Replication, die dann letztlich zur Cross Cloud Replication wird, da die Daten über mehrere Cluster in unterschiedlichen Clouds hinweg multidirektional repliziert und synchronisiert werden.

4. DBaaS-In-VPC und Fully-hosted-Fähigkeiten

Bei DBaaS wird die Datenbank als Cloud-Service bereitgestellt. Das gestattet Anwendern, ihre Daten innerhalb einer eigenen Virtual Private Cloud (VPC) in der IaaS des Kunden zu hosten (maximale Transparenz, Privacy und Security Governance) und die NoSQL-Datenbank als Fully-Managed-Offering über die Cloud zu managen. Alternativ lässt sich die Datenbank als Fully-hosted-Angebot in der VPC und damit als IaaS direkt beim Datenbank-Anbieter hosten. Das entlastet die eigenen Datacenter-Ressourcen und schont das IT-Budget.

5. Multi-Cloud-Management: Transparente Control Plane

Das Multi-Cloud-Management erfolgt idealerweise über eine „Single pane of glass“-Kontrollebene, die einen 360-Grad-Blick auf alle Datenbankprozesse und -umgebungen erlaubt. Sie erleichtert die Verwaltung und Steuerung der diversen Cluster und Nodes, die Multi-Cloud-Orchestrierung sowie die Benutzerverwaltung und das Kostenmanagement.

„Die Komplexität von Multi-Cloud-Szenarien muss beherrschbar bleiben, um ihre Vorteile tatsächlich nutzen zu können. Die Effizienz und Transparenz der Datenbank-Services ist dafür ein elementarer Baustein“, erklärt Steffen Schneider, Head of Solutions Engineering Central Europe bei Couchbase. Couchbase bietet eine hochleistungsfähige Multi-Cloud-to-Edge-Datenbank mit robusten Funktionen, die für geschäftskritische Anwendungen auf einer hoch skalierbaren und verfügbaren Plattform erforderlich sind. Als verteilte und Cloud-native Datenbank läuft Couchbase in modernen dynamischen Umgebungen und in jeder Cloud, entweder vom Kunden selbst oder vollständig als Service verwaltet. (sg)

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