NetApp erweitert seine Lösungen und die Zusammenarbeit mit Branchenführern, um KI-Innovationen zu beschleunigen. NetApp stellt eine intelligente Dateninfrastruktur für den Einsatz von GenAI bereit, damit Unternehmen diese wichtige Technologie nutzen können.
(Bild: Pixel Matrix/Adobe Stock)
Mit generativer KI lassen sich praktische und eindrucksvolle Anwendungsfälle mit großem Innovationspotenzial umsetzen, zum Beispiel die Erstellung von Inhalten, die Zusammenfassung großer Informationsmengen und die Beantwortung von Fragen. Gartner prognostiziert, dass die Ausgaben für KI-Software bis 2027 auf 297,9 Milliarden US-Dollar steigen und dass mehr als ein Drittel davon auf GenAI entfällt. Der Schlüssel zum Erfolg in dieser KI-Ära ist eine Governance-konforme und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur.
Auf der diesjährigen Netapp Insight wurde kürzlich die Vision einer solchen „Ära der Datenintelligenz“ präsentiert. Es zeigt sich: Ein großer Teil der KI-Herausforderung ist auch eine Herausforderung für das Datenmanagement. Demgemäß ist eine intelligente Dateninfrastruktur Teil dieser Vision: Sie garantiert, dass die relevanten Daten sicher, regelkonform und aktuell vorliegen, um einen einheitlichen und integrierten GenAI-Stack zu speisen.
Neuerungen für eine intelligente Dateninfrastruktur
NetApp hat weitere Funktionen im Bereich der intelligenten Dateninfrastruktur angekündigt, darunter eine transformative Vision für KI auf Basis von NetApp Ontap, dem Betriebssystem für Unified Storage. Hierzu gehören folgende Neuerungen:
Nvidia DGX SuperPOD Storage-Zertifizierung für NetApp Ontap: NetApp hat mit dem Nvidia-Zertifizierungsprozess für NetApp Ontap Storage auf der AFF A90 Plattform mit der KI-Infrastruktur Nvidia DGX SuperPOD begonnen. Damit können Unternehmen branchenführende Datenmanagementfunktionen für ihre größten AI-Projekte nutzen. Diese Zertifizierung ergänzt und erweitert die bestehende von NetApp Ontap mit Nvidia DGX BasePOD. NetApp Ontap adressiert Herausforderungen bei Large-Language-Modellen (LLM), damit Kunden keine Kompromisse beim Datenmanagement für KI-Trainings-Workloads eingehen müssen.
Neuer Metadaten-Namensraum zur sicheren und konformen Erfassung und Verwaltung von Daten in der hybriden Multi-Cloud-Umgebung eines Kunden für Merkmalsextraktion und Datenklassifizierung für KI. NetApp kündigte bereits separat eine neue Integration mit der KI-Software von Nvidia an, die den globalen Metadaten-Namensraum mit Ontap nutzt, um Enterprise Retrieval Augmented Generation (RAG) für agentenbasierte KI zu betreiben.
Mit der integrierten KI-Datenpipeline kann Ontap unstrukturierte Daten automatisch und iterativ für KI vorbereiten, indem sie Änderungen am Kundendatensatz erfasst und richtliniengesteuerte Datenklassifizierung und -anonymisierung durchführt. Zusätzlich generiert sie hoch komprimierbare Vektoreinbettungen und speichert diese in einer in das Ontap-Datenmodell integrierten Vektor-Datenbank, die für semantische Suchvorgänge in großem Umfang und mit geringer Latenz bereit ist und zusätzlich RAG-Inferencing ermöglicht.
Eine disaggregierte Storage-Architektur, die eine vollständige gemeinsame Nutzung des Storage-Backends ermöglicht. Dadurch werden die Netzwerk- und Flash-Geschwindigkeiten maximiert und die Infrastrukturkosten gesenkt. Dies wiederum verbessert die Performance und spart Rack-Platz und Strom für sehr große, rechenintensive KI-Workloads wie LLM-Training. Diese Architektur wird ein integraler Bestandteil von NetApp Ontap, sodass sie die Vorteile einer disaggregierten Storage-Architektur bietet, aber dennoch die bewährten Funktionen von ONTAP für Resilienz, Dateninfrastruktur, Sicherheit und Governance beibehält.
Neue Funktionen für native Cloud Services, die KI-Innovationen in der Cloud fördern: NetApp arbeitet daran, für alle nativen Cloud-Services eine integrierte und zentralisierte Datenplattform für Ingest, Erkennung und Katalogisierung von Daten bereitzustellen. Das Unternehmen integriert seine Cloud Services auch mit Data Warehouses und entwickelt Datenverarbeitungsservices zur Visualisierung, Aufbereitung und Transformation von Daten. Die aufbereiteten Datensätze können dann sicher mit den KI- und Machine-Learning-Services der Cloud-Anbieter, einschließlich Lösungen von Drittanbietern, geteilt und genutzt werden. NetApp plant außerdem eine Integration, die es Kunden ermöglicht, Google Cloud NetApp Volumes als Datenspeicher für BigQuery und Vertex AI zu nutzen.
Intelligente Dateninfrastruktur erleichtert Implementierung von GenAI
Krish Vitaldevara ist Senior Vice President, Platform bei NetApp.
(Bild: NetApp)
Krish Vitaldevara, Senior Vice President, Platform bei NetApp, erläutert: „Unternehmen jeder Größe experimentieren mit GenAI, um die Effizienz zu steigern und Innovationen zu beschleunigen. NetApp unterstützt Unternehmen, das volle Potenzial von GenAI auszuschöpfen, Innovationen voranzutreiben und einen Mehrwert für verschiedene Branchenanwendungen zu schaffen. Mit seiner sicheren, skalierbaren und hochperformanten intelligenten Dateninfrastruktur, auf Wunsch mit anderen branchenführenden Plattformen integriert, hilft NetApp seinen Kunden, GenAI-Implementierungshürden zu überwinden. Mit diesen Lösungen sind Unternehmen in der Lage, ihre Daten schneller und effizienter für GenAI-Applikationen zu nutzen und Wettbewerbern zuvorzukommen.“
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
NetApp setzt auf Innovationen im KI-Ökosystem
Domino Data Labs entscheidet sich für Amazon FSx for NetApp Ontap: Um den Stand von Machine Learning Operations (MLOps) voranzutreiben, ist NetApp eine Partnerschaft mit Domino Data Labs eingegangen und unterstreicht damit die Bedeutung einer nahtlosen Integration in KI-Workflows. Ab sofort nutzt Domino Amazon FSx for NetApp ONTAP als Storage für Domino Datasets in ihrer Cloud-Plattform. Damit bietet Domino kosteneffektive Performance, Skalierbarkeit und schnellere Modellentwicklung. Zusätzlich haben Domino und NetApp auch gemeinsam begonnen, die MLOps-Plattform von Domino direkt in NetApp ONTAP zu integrieren, um das Datenmanagement für KI-Workloads zu vereinfachen.
Allgemeine Verfügbarkeit von AIPod mit Lenovo für Nvidia OVX: Die im Mai 2024 angekündigte konvergente Infrastrukturlösung NetApp AIPod mit Lenovo ThinkSystem Servern für Nvidia OVX ist jetzt allgemein verfügbar. Diese Infrastrukturlösung wurde für Unternehmen entwickelt, die generative KI- und RAG-Funktionen nutzen möchten, um die Produktivität zu steigern, Abläufe zu rationalisieren und neue Umsatzmöglichkeiten zu erschließen.
Neue Funktionen für FlexPod AI: NetApp stellt neue Funktionen für FlexPod AI vor, die hybride Dateninfrastruktur- und Betriebsplattform, die die Bereitstellung moderner Workloads beschleunigt. FlexPod AI mit RAG vereinfacht, automatisiert und sichert KI-Applikationen, so dass Unternehmen das volle Potenzial ihrer Daten nutzen können. Mit Cisco Compute, Cisco Networking und NetApp Storage profitieren Kunden von niedrigeren Kosten, effizienter Skalierung, schnellerer Wertschöpfung und geringeren Risiken.
Mike Leone, Practice Director, Data Analytics & AI bei der Enterprise Strategy Group, Teil von TechTarget, erläutert: „KI zu implementieren, erfordert feine Abstimmung der technologischen Infrastruktur nahe an der Perfektion. NetApp bietet robuste Storage- und Datenmanagement-Funktionen, mit denen Kunden ihre KI-Datenpipelines betreiben und unterstützen können. Aber Storage ist nur ein Teil des Puzzles. Durch die Zusammenarbeit mit anderen branchenführenden Anbietern im Bereich der KI-Infrastruktur können NetApp-Kunden sicher sein, dass ihre Compute-, Netzwerk-, Storage- und KI-Softwarelösungen nahtlos integrieren und KI-Innovation voranzutreiben.“
Netapp erweitert Lösungen für eine bessere Cyberresilienz
Netapp hat jetzt die Verfügbarkeit der neuen Lösung Ontap Autonomous Ransomware Protection mit künstlicher Intelligenz („ARP/AI“) angekündigt, die Ransomware-Bedrohungen mit 99-prozentiger Genauigkeit erkennt und somit die Cyberresilienz verbessert. Anwender können ARP/AI nutzen, um ungewöhnliche Workload-Aktivitäten zu überwachen und automatisch Snapshots der Daten zum Zeitpunkt des Angriffs anzufertigen. So reagieren sie schneller auf Angriffe und stellen den Normalbetrieb umgehend wieder her, ermöglicht durch akkurate Schutzroutinen im Storage.
Da ARP/AI maschinelles Lernen zur Bedrohungserkennung einsetzt, stellt NetApp ständig neue Modelle zur Verfügung, die Kunden unterbrechungsfrei und unabhängig von Ontap-Updates aktualisieren können. Damit schützen sie sich gegen die neuesten Ransomware-Varianten und halten höchste Datenschutz-Standards für die aufrecht. Die Lösung wurde kürzlich von SE-Labs, einem unabhängigen Testunternehmen für Sicherheitsprodukte und -services bewertet, getestet und validiert. Das Unternehmen verlieh ARP/AI ein AAA-Rating für seine Fähigkeit, Ransomware mit einer Genauigkeit von 99 Prozent und ohne Fehlalarme zu erkennen. Hierfür wurden reale Betriebsumgebungen simuliert.
Updates für den BlueXP Ransomware Protection Service
NetApp veröffentlicht außerdem Updates für den BlueXP Ransomware Protection Service für proaktive Datensicherheit und optimierten Schutz und Wiederherstellung. BlueXP ist jetzt mit Splunk SIEM verbunden: Die operativen Sicherheitsverantwortlichen werden im Falle einer Bedrohung automatisch informiert, wodurch sie schneller auf einen potenziellen Angriff reagieren können. BlueXP nutzt jetzt KI-gesteuerte Funktionen der Datenklassifizierung im Kampf gegen Ransomware, um sicherzustellen, dass die sensibelsten Daten am besten geschützt werden. BlueXP verfügt außerdem über neue „User and Entity Behavior Analytics“-Integrationen (UEBA), um zusätzlich zu den ARP/AI-gestützten Dateisystem-Signalen bösartige Aktivitäten anhand des Benutzerverhaltens zu erkennen.
Marc Kleff ist Director Solutions Engineering bei NetApp Deutschland.
(Bild: NetApp)
Marc Kleff, Director Solutions Engineering bei NetApp Deutschland, kommentiert: „NetApp ist bestrebt, die Daten seiner Kunden zu schützen. Daten sind das Lebenselixier eines Unternehmens und müssen vor böswilligen Akteuren innerhalb und außerhalb geschützt werden. Datenspeichersysteme sind die letzte Verteidigungslinie gegen einen Cybersecurity-Vorfall, und NetApp sieht es als seine Aufgabe an, den sichersten Storage der Welt bereitzustellen.“
Phil Goodwin, Research Vice President bei IDC, ergänzt: „NetApp engagiert sich nicht nur für die Datenintegrität, sondern auch dafür, die Geschäftskontinuität seiner Kunden durch Datenwiederherstellung innerhalb von Minuten oder sogar Sekunden aufrechtzuerhalten. Das Thema Sicherheit – insbesondere der Schutz vor Ransomware – rückt immer mehr in den Fokus von Top-Managern. Das veranlasst IT-Teams, nach Technologien mit Security by Design zu suchen. Die Fortschritte von NetApp bei der KI-Nutzung, um die Sicherheit direkt im Enterprise-Storage durch seine ARP/AI- und Datenklassifizierungs-funktionen zu verbessern, sind wichtige Unterscheidungsmerkmale.“