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Law Monitor der Telekom Neue KI-Lösung für Rechtsabteilungen

Von 2 min Lesedauer

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Die Telekom Deutschland bietet ab sofort die Software-as-a-Service-Lösung „Law Monitor“. Das KI-basierte Modell unterstützt Rechtsabteilungen von Unternehmen dabei, Änderungen von nationalen und perspektivisch internationalen Gesetzen schnell zu erkennen.

(Bild:  Westend61/gettyimages)
(Bild: Westend61/gettyimages)

Vor dem Hintergrund einer hohen Regelungsdichte sowohl in Deutschland als auch weltweit müssen Unternehmen immer mehr Gesetze monitoren, um weiterhin gesetzeskonform zu agieren. Dies ist branchenübergreifend notwendig und bedeutet für viel Ressourceneinsatz für die Unternehmen. Zum Beispiel ist die Verpackungsindustrie seit diesem Monat verpflichtet, Einweg-Plastikflaschen mit befestigten Deckeln zu produzieren, um Plastikmüll in der Umwelt zu vermeiden. Hier haben sich also die gesetzlichen Anforderungen geändert und die Verpackungsindustrie musste reagieren. 

Law Monitor schafft mehr Transparenz

Der Law Monitor automatisiert das zeitaufwändige Monitoring der Gesetze, indem er die Gesetzestexte aus dem Bundesgesetzdatenblatt scannt. Die Lösung verwendet KI, um online verfügbare Gesetzestexte aus Text, Bildern und Tabellen zu erkennen und zu strukturieren. In einem Dashboard sehen Mitarbeitende von Legal-Abteilungen auf einen Blick die Änderungen. So bleibt den Juristen mehr Zeit, sich auf die inhaltliche Prüfung und Kontextbewertung der Änderungen zu konzentrieren.

Branchenübergreifendes und internationales Monitoring

Im Gegensatz zu bestehenden Konkurrenzprodukten wird der Law Monitor Gesetzesänderungen aus verschiedenen Ländern in einem einzigen Tool darstellen können. Aktuell monitort der Law Monitor die Gesetzesänderungen in Deutschland. Weitere 19 Länder, darunter einzelne Bundesstaaten in den USA, werden in den nächsten Monaten dazu kommen. Die KI-Lösung ist für alle Branchen und die öffentliche Hand relevant. Ein Kunde aus der Automobilbranche setzt die Lösung bereits ein. Weitere Kunden aus Automobil- und Verpackungsindustrie sind an der Lösung interessiert.  

Law Monitor: Automatisierung von internen Prozessen

Dr. Ferri Abolhassan ist CEO von T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG.(Bild:)
Dr. Ferri Abolhassan ist CEO von T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG.
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„KI ist gekommen, um zu bleiben. Wir als T-Systems sehen uns als der Berater für unsere Kundinnen und Kunden und müssen KI anfassbar machen. Der Law Monitor ist dafür ein gutes Beispiel. Automobilunternehmen müssen beispielsweise täglich prüfen, ob Gesetze verändert wurden. So gelten seit dem 7. Juli in der gesamten EU verbindliche Vorschriften für die Integration spezifischer Assistenzsysteme, wie Notbrems- und Spurhalteassistenten in Neuwagen. Das KI-Tool hilft Automobilherstellern dabei, diese Regelungen in Echtzeit transparent zu machen, sodass die Produktion frühzeitig angepasst werden kann“, erklärt Dr. Ferri Abolhassan, CEO von T-Systems und Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG.

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