DB Podcast

Generative KI Neues Forschungsprojekt untersucht Chancen der KI in der Cybersicherheit

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit dem innovativen Forschungsprojekt „AIgenCY – Chancen und Risiken generativer KI in der Cybersicherheit“ nehmen Experten aus Wissenschaft und Industrie die Herausforderung an, generative KI und deren Implikationen für die Cybersicherheit zu erforschen.

Mit der zunehmenden Nutzung generativer KI wächst auch die Anzahl bereitgestellter KI-basierter Anwendungen sowie das Interesse an Forschung in diesem Bereich.(Bild:  Катерина Євтехова - Adobe Stock)
Mit der zunehmenden Nutzung generativer KI wächst auch die Anzahl bereitgestellter KI-basierter Anwendungen sowie das Interesse an Forschung in diesem Bereich.
(Bild: Катерина Євтехова - Adobe Stock)

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte Projekt AIgenCY vereint unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC Spezialistinnen und Spezialisten des CISPA – Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit, der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin und kooperiert mit dem Pionier-Unternehmen für KI, Aleph Alpha, aus Heidelberg. Gemeinsames Bestreben ist es, die komplexen Effekte zu analysieren, die generative KI auf die Cybersicherheit insbesondere der nationalen kritischen Infrastrukturen ausübt.

Die rasant fortschreitenden Entwicklungen in der generativen KI, insbesondere in neuronalen Netzwerken, revolutionieren die Erstellung von digitalen Inhalten. Systeme für generative KI sind bereits in der Lage, authentische Texte, visuelle Inhalte und komplexe Programmcodes zu generieren und zu verfeinern. Diese Fähigkeiten eröffnen neue Chancen, bergen aber auch signifikante Risiken – besonders für die Cybersicherheit nationaler kritischer Infrastrukturen und die Grundpfeiler unserer Demokratie.

Generative KI: Anwendbarkeit in der Praxis

AIgenCY widmet sich daher der Aufgabe, potenzielle Bedrohungen durch KI-generierte Inhalte zu erkennen und robuste Abwehrstrategien zu entwickeln, um die digitale Souveränität Deutschlands zu festigen und kritische Infrastrukturen zu schützen. Im Zuge des Projekts wird ein Experimentierlabor eingerichtet, das die Anwendbarkeit generativer KI-Technologien in praxisnahen Szenarien erforscht. Dabei konzentriert sich das Forschungsteam auf folgende Kernthemen:

  • Malware-Bekämpfung: Analyse der Generierung fortschrittlicher Malware durch KI und Entwicklung entsprechender Gegenmaßnahmen.

  • Verhinderung von Social Engineering, Desinformation und betrügerischen Kampagnen: Steigerung der Wachsamkeit und Verbesserung der Erkennung automatisierter Angriffe.

  • Informationssammlung und -aufbereitung (Reconnaissance): Verständnis für präventive Angriffsstrategien und deren Abwehr.

  • Erklärbarkeit und Inferenz: Interpretation der Entscheidungsfindung generativer KI-Modelle und Identifikation systemischer Schwachstellen.

  • Watermarking und Anomalieerkennung: Rückverfolgung der Datenherkunft und Erkennung ungewöhnlicher Muster, die auf mögliche Angriffe hinweisen.

AIgenCY zielt darauf ab, maßgeblich zum Schutz kritischer Infrastruktur beizutragen, Deutschland als Innovationsstandort zu stärken, Expertise im Bereich der Cybersicherheit zu vertiefen und die lokale Wirtschaft zu fördern. Damit wird das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, die durch neue KI-Technologien entstehen, leisten.

KI-Innovationen für eine resiliente Gesellschaft vorantreiben

generative KI
Prof. Dr. Claudia Eckert ist Institutsleiterin des Fraunhofer AISEC.
(Bild: Fraunhofer AISEC)

Prof. Dr. Claudia Eckert, Institutsleiterin des Fraunhofer AISEC, erläutert: „Mit dem Projekt AIgenCY haben wir die Chance, die Weichen für eine sichere digitale Zukunft zu stellen und KI-Innovationen im Sinne einer resilienten Gesellschaft voranzutreiben Mit einer Förderung von fünf Millionen Euro durch das BMBF über die nächsten drei Jahre ist AIgenCY auf einem guten Weg, dieses zukunftsrelevante Forschungs- und Innovationsfeld maßgeblich mitzugestalten.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung